Heimat

Weich wiegt im Wind Schilf sich, streckt Blüten in die klare Luft,

Johanniskraut strahlt hellstes Gelb aus,

schwarz antworten die Beeren. Dunkel leuchten Trauben aus einem Grün, das immer blasser wird,

Äpfel säumen alle Wege.

Im Gras verstecken sich Mücken,

bis flirrend Sonne sie weckt. Knollen haben ihre Zeit gehabt, trocknen dem nächsten Jahr entgegen.

Aus gelichteten Rabatten lilat es heiter,

ein Häher brachte einen Baum der seinen Vornamen trägt,

seine Eicheln werden fallen, wenn ich lange nicht mehr bin.

Noch offenene Fenster lassen Herbstluft ins Innere, bis der kühle Abend sie schliesst.

18 Antworten zu “Heimat

  1. Tolle Fotos. Natur pur. Dir ein schönes Wochenende. L.G.

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  2. Grüne Augen-Weiden: deine Bilder, deine Zeilen✨

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    • Herbstfreuden meine Fee🍂🍂🍂

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      • Oh ja…der Herbst beginnt zu leuchten…🌾🍃🍂🍁

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        • Für ein kurzes Weilchen;-)

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              • Aber gern…
                Und wirft der Herbst auch Falten, wir bleiben doch die Alten…und streut er Blätter wild umher…wir werden die Flieger unserer Träume aus ihnen falten…✨

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                • Segler aus Papier

                  Wenn ich mir was wünschen darf von dir
                  wünsch’ich mir ’nen Segler aus Papier
                  gefaltet aus dem Tageszeitungsrest
                  den du mit den Schwalben fliegen lässt
                  wenn ich mir von dir was wünschen kann
                  dann etwas, das man nicht bezahlen kann

                  Kieselsteine aus dem Fluss
                  einen Guten-Morgen-Kuss
                  ’ne Burg aus Sand, ein Mann aus Schnee
                  das Glück von vierblättrigem Klee
                  ein verlassenes Muschelhaus
                  oder ’nen Wiesenblumenstrauß
                  Herzenswünsche stehn nun mal
                  in keinem Supermarktregal

                  Wenn ich mir was wünschen darf von dir

                  den du mit den Schwalben fliegen lässt
                  Wenn ich mir von Dir was wünschen kann
                  wünsch’ich mir verblühten Löwenzahn
                  Fallschirme am Straßenrand gepflückt
                  die mein Atem in die Freiheit schickt
                  wenn ich mir von dir was wünschen kann
                  dann etwas, das man nicht bezahlen kann

                  Den Duft von frisch geback’nem Brot
                  oder ein Walnussschalenboot
                  Sommernachts-Sternschnuppenglück
                  oder ein Luftgitarrenstück
                  Für diesen oder jenen Schatz
                  ist heutzutage kaum mehr Platz
                  abgetan als Kinderei
                  doch ich bin so frei
                  wenn ich mir was wünschen darf von Dir
                  wünsch’ich mir nen Segler aus Papier

                  Wenn ich mir was wünschen darf von dir

                  den du mit den Schwalben fliegen lässt
                  ein Wolkenschiff, das durch die Lüfte tanzt
                  ist womit du mich glücklich machen kannst
                  ja wenn ich mir was wünschen darf von dir
                  wünsch’ich mir ’nen Segler aus Papier.

                  Pe Werner

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  3. „Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl…“

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  4. Heute morgen dachte ich noch mein PC spinnt schon wieder, aber du hast ein neues Design 🙂 Vielen Dank für die schönen Bilder, in Gedanken war ich mit dir unterwegs und habe fotografiert! Einen wunderbaren Abend für dich gnädige Arabella 🙂

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  5. Ech wünsch dr en schöne Sunntig…

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