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Das Schöne vom Tag

Ausblick

Das Schöne vom Tag

Sterne auch am Tag – Holunder

Zum Tag

Länger schon beobachte ich im Bus zwei laut schnatternde Junggänse.

Eigens erlebte Patchworkfamiliengeschichten berichten sie sich gegenseitig. Ohrstöpselmusik tragen sie nicht, gelegentlich ein wohlbehütet eingepacktes Musikinstrument. Das Handy reicht eine der beiden Freundinnen der kleineren auch mitfahrenden Schwester, lässt sie ihr Spiel zu Ende bringen, um Ihrer Freundin besser zuhören zu können.

Und die hat was, echt.

Sie perliert über Bücher und den Wert dessen was sie schulisch gezwungenen lesen muss, zwar zu laut, aber mit solcher Hingabe, dass ich mir das beschriebene Buch demnächst besorge.

Genauso laut spricht die ca. 15jährige über den Werdegang der Kinder in der DDR. Jungpionier, sie weiß, die trugen blaue Halstücher – Thälmannpionier, sie weiß, die trugen rote Halstücher – FDJler. Hier weiß sie kurz nicht weiter zu anbefohlenen Kleidervorschriften, dann sagt sie… irgendwelche Blusen und hat Recht damit.

Jugendbewegungen können so viel bewirken meint sie, meint damit ihre eigene und stellt alle anderen von ihr nicht erlebten Jugenderlebnisse als absolut falsch beiseite.

So ein kluges Mädel, die schnapp ich mir demnächst zum Erzählen!

Das Schöne vom Tag

Sternenhimmelbaum

Gute Wege…

…nach Vineta?

Gute Wege

Das Schöne vom Tag

Gute Wege…

Blick auf die Augustusburg

So viel Juni…

Zum Tag

Langsam war das Frühstück, mit einer Ruhe die nur Sonnabendmorgende schenken.

Danach liege ich tief zufrieden auf meinem Lieblingsplatz, schaue durch das große Fenster in den Garten, in dem sacht der Regen fällt und alles leuchtet in einem Grün das nur der Mai zu eigen hat und ist so voller Hoffnung, voller Ahnung auf mehr. Neben mir duftet in meiner für mich handgemachten gelbgrünen Teetasse Earl Grey. So fühlt sich für mich Geborgenheit an.


Regen

Da draußen regnet es weit und breit.
Es regnet graugraue Verlassenheit.
Es plaudern tausend flüsternde Zungen.
Es regnet tausend Erinnerungen.
Der Regen Geschichten ums Fenster rauscht.
Die Seele gern dem Regen lauscht.

Der Regen hält dich im Haus gefangen.
Die Seele ist hinter ihm hergegangen.
Die Insichgekehrte ist still erwacht,
Im Regen sie weiteste Wege macht.
Du sitzt mit stummem Gesicht am Fenster,
Empfängst den Besuch der Regengespenster.

Max Dauthendey (1867 – 1918), deutscher Dichter und Maler

Das Schöne vom Tag

Erste Sommerküche dieses Jahres