Schlagwort-Archive: Leben

Unsere Welt

http://www.greenpeace.org/greece/el/news/118508/118517/2017/saronikos-sos/

Gerda

Tod des Eisvogels
nennt Dinge beim Namen.

Es ist gleich, in welchem Land wir leben, wir haben eine – eine gemeinsame Welt

Gemeinsam müssen wir für sie Hand in Hand einstehen.

Niemand außer uns wird das tun.

Advertisements

Das Letzte vom Tag

Ich bin so müde, dass es mir die Füße wegzieht. 

In der nächsten Woche ist der Badumbau meiner Mutter beendet, die Putzarbeit damit auch. Bleibt das wöchentliche Putzen der Wohnung, bleibt die zusätzliche Wäsche. Das ist kein Jammern von mir, jedes Lächeln meiner kranken Mutter ist alle Anstrengung wert. Es ist einfach ein Verlust an Kraft.

Über manche Bloger wundere ich mich…

Manche ziehen sich in intellektuelle Nester zurück und werfen mit Vorwürfen um all die anderen um sich, die es wagen einfach auch zu bloggen….nur so… Selbst bloggen sie trotz der eigenernannten Hirnstutzigkeit der Anderen für jeden frei lesbar dennoch weiter, vielleicht auch um am nächsten Weihnachten Kalender an eben jene Verachteten verkaufen zu können.

Andere finden sich selbst als klug, versäumen nicht, dies kundzutun, selbstverständlich mit regelmäßig gezeigtem Selbstporträt.

Mehrblogführende speichern täglich hochgeladene Beträge, beantworten jeden Kommentar im eigenen Blog, schauen flüchtig bei „Freunden“ vorbei, ein Like hinterlassend.

Tja, so sind sie…die Menschen, ich bin Eine davon.

Das Letzte vom Tag

Nein, ich bin kein Sommermensch. Weder mag ich gern stundenlang in der Sonne liegen, noch kann ich feuchte Schwüle ertragen. Demzufolge geht es mir heute nach dem Aufwachen richtig gut. Die Haare offen, nichts liegt nassgeschwitzt im Nacken. Wie ertragen die Kopftuchfrauenen das eigentlich? Haare offen nach Sommerzopfwochen…uhhh…Nachschnitt notwendig. Unglaublicherweise bekomme ich bei meinem Frisör am selben Tag einen Termin. Oder eigentlich nicht unglaublich. Seit mir die Chefin in einem Anfall von Eigensinn meine Haare nach ihren Vorstellungen geschnitten hat, wechselte ich zu einer Neueinsteigerin, eine junge Italienerin. Nie rede ich beim Frisör, mit dieser jungen Frau zu gern. 

Meine Mutter bekommt ihr Bad umgebaut. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten, die für sie nicht zu nutzende Badewanne in eine begehbare Dusche umzubauen. Mein Mann und ich haben viele Formulare dafür ausfüllen müssen, letzendlich wird es meiner Mutter ein Stück Selbstständigkeit zurück bringen.

Die Tomaten reifen, daraus Soße zu kochen macht meinen Tag noch runder.

Der Garten wandelt sich, neben dem Sommer schaut schon der Herbst.

Zum Tag

Essen geht wieder – erst wenn das Alltägliche verloren geht – wird dessen Wert bewusst. Ich habe auch zugeschlagen. Mein Mann hat mich in meinen Lieblingsdorfgasthof eingeladen und ich habe eine Schweinshaxe vertilgt, mit Sauerkraut und Bratkartoffeln. Jawoll.

Im neuen Stern lese ich einen Artikel über Angela Merkel. Der Autor dichtet ihr an, zumindest verstehe ich es so, von ihrem Mann geleitet zu sein. „Wieviel Sauer steckt in Merkel?“ Mir platzt mal wieder der Kragen. Ist es denn nicht vorstellbar, dass eine Frau allein fähig ist zu regieren? Ihre umstrittene Person dazu lasse ich außen vor, aber das sie Mann gesteuert sein soll, schlägt dem Fass den Boden aus. Frauen in der DDR sind dazu erzogen wurden, sich gleichwertig zu fühlen, das ist eine der größten Errungenschaften dieses untergegangen Staates.

Der Garten gleisst in der Sonne, dass es eine Lust ist.

Zum Tag

Die von mir sehr gefürchtete Julihitze bleibt aus. Schwüle wird gelindert durch Sommerregen. Der fällt in die noch letzt blühende Linde und trägt einen Duft mit sich, der niedersinken lässt und ausruhen.

In den Städten Straßenkriege, dazwischen Handyknipser…ich war dabei. Kluge Blogs werden sabotiert durch dumme Antworten.

Und das alles ist eine Welt…

Zum Tag

Sommerträume wachsen. Im Garten

und in den Haaren der Mädels.

Ein ehemaliger Kanzler lebt nicht mehr…

Vielleicht glaubt immer noch jemand daran, dass er der „Einheitskanzler“ war…

Zum Tag

Ausruhen. Auf den Steinen am Flussufer mit der Schaukelelinhaberin liegend. So viel Fantasie, mein Regenschirm und mein Badeschal reichen zum Höhlenzauberglück.

Mittagsschlaf machen, Rosen bestaunen.

Duftende Schönheit, die Ruhe schenkt. Draußen und drinnen.

Zum Tag

Nach der glückseeligen Aufregung gestern ist heute ein ruhigerer Tag.

Am Morgen besuchen wir mit der Schaukelerobererin die Mama und die kleine Schwester. Erste stürmische Annäherung mit der Zärtlichkeit einer Vierjährigen. Staunen auf beiden Seiten.

Dannach ein Abstecher in’s himmelblauste Blau der Kornblumen in den Feldern.

Still der Abend, nur mein Mann und ich im Garten, dessen Früchte essen, ausruhen.

Willkommen im Leben

Die Schaukelerobererin ist da…hurra

Juniheumond

Wenn Versprechen reifen

ist es Juni

steht die Zeit im Zenit

wächst Grass über alles was betrüblich

http://www.suhrkamp.de/buecher/heumond-hermann_hesse_45802.html

Glaubst du nicht, dass der Sommer endet

wie solltest du in seinen Armen gefangen auch

die dich fallen lassen werden…

bleibt Hoffnung, bleibt Zukunft, bleiben reife Früchte…dann…im Herbst