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Das Schöne vom Tag

Alles wächst.

Willkommen Juni.

Meine Kinder wachsen wie meine Pflanzen. Ich mit all dem.

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Zum Tag

6 Jahre habe ich ein täglich neues, persönliches Wunder(n) – meine Schaukelinhaberin.

Wer bleibt bei jedem Regenwurm stehen, trägt Schnecken ins feuchte Grass, hüpft in jede Pfütze und trägt auch bei 30 Grad Gummistiefel ? Wer sperrt den Schokolade liebenden Mund weit auf, um zwei ausgefallene Milchzähne oder besser deren Lücken zu präsentieren und natürlich die Belohnung der Zahnfee dafür zu kassieren? – meine Schaukelinhaberin.

Und weil mir dieses Kind, wie alle Kinder, so viel unverbogene Liebe und Wahrheit zeigt liebe ich es.

Möge es heute für dich bunt und raschelnd verpackte Geschenke geben, deren Inhalt Kinderherzen höher hüpfen lässt. Möge es bunte Regenbogenkuchen für dich geben und Weintraubenregenwurmerdbeerkopfschlangen, neben denen sich Gummischlangen ringeln und möge es viel lachen für dich geben und viele weitere Tage befüllt damit.

Einen frohen 6.Geburtstag mein Liebling.

Die Welt ist voller seltsamer Dinge…

https://youtu.be/Mqr0ns_9bOI

(Musik: Kinderlied, Ei, ei , ei ihr Hühnerchen)

Nachdem ich eine Grippe verschleppt habe, hat mich ein dazukommender Magen-Darm-Virus umgehaun.

Ich liege wirklich ( fast ) einen ganzen Tag flach.

Eigentlich wollte ich drei Tage nichts machen…

Aber es passiert immer etwas…seien es Blog’s die ich wirklich nicht übergehen kann…( alle eure Beiträge lesen schaffe ich z.Z. nicht, ich liege ja rum und schlafe dauernd ein ) …oder ich habe seltenen Besuch.

Gugg ich so mit einem Auge vom Sofa aus in den Garten, mal sehen ob die hübschen Vögelchen von gestern wieder kommen…

Machen sie nicht, aber dafür kommen andere…

Leider hat der Besitzer sie nach einem Weilchen wieder eingefangen. Weg sind’se…ohne ein Ei dagelassen zu haben…

Die Welt ist voll seltsamer Dinge.

Zum Tag

Alles wie immer…alles anders…

So ein anderer Mittwoch, so ein gleicher Mittwoch. Mittwoch ist Mädelstag. Mit meiner Tochter und deren Töchtern waren wir Mittwochs bei meiner Frau Mutter zum Kaffee.

Was bleibt ist viel. Unsere Kaffeetassen (jede von uns hat eine eigene bei der Mama gehabt) habe ich mitgenommen. Sie passen kein bissel in meine Wohnung, aber es fühlt sich vertraut an aus ihnen zu trinken.

Alles so anders in diesem Advent. Was ist schwerer…die Wohnung meiner Mutter leer zu räumen bis Ende des Monats oder sie dannach nie mehr zu betreten?

Meine Mama war bis zuletzt zu Hause, einen Tag hat sie im Krankenhaus verbracht.

Freitags an ihrem letzten Abend rief ich sie an“…es geht mir nicht gut…“ „Morgen wird es besser sein“, sagte ich darauf. „Hoffentlich“ sagte meine Mutter. „So hoffen wir beide.“ war mein letzer Satz an sie.

Die Mädels haben heute rumgehopst und geschmaust.

Was für eine Hoffnung!

Das Schöne vom Tag

Mädelsnachmittag, nochmal in der Herbstsonne im Garten.

Apfeltarte mit Zuckerschmetterlingen, die Schaukelinhaberin und unser Guggi haben die bunten Flatterdinger „zum Fressen“ gern.

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2016/12/09/apfelkuchen-variante-7-klassische-apfeltarte/

Geerntet haben wir auch gemeinsam. So eine Freude.

Zum Tag

Heiße Sonne knallt. Dann dichte Wolkendecken und drückende Schwüle.

Es geschieht…nichts…

Der Himmel klärt sich, ohne einen Tropfen Regen zu spenden.

Alles reift dennoch. Äpfel, Bombeeren in Hülle und Fülle.

Apfelkuchenzeit…

So viele ausgedachte und aufgeschriebene Rezepte von mir…

In diesem Jahr bleibt wenig Zeit.

Meine Mutter ist wichtiger.

Streng geheim

Um Igelverstecke weiss ich, um Kräuter.

Um Menschen weiss ich weniger.

Denkende Wesen achten besser…

Ha!

Zum Tag

Barfüssig sitze ich auf der Holztreppe die mein Mann mir baute damit ich schneller in den Garten meiner Großeltern laufen kann.

Ich bin ein glücklicher Mensch.

Zum Tag

Gestern am Abend ein kurzer Regen, Hoffnung bringt er mit.

Zwei Mal in der Woche kann unsere Schaukelinhaberin ihr Blumenfeldchen beernten, stolz trägt sie ihre bunten Schätze, stellt sie auf ihren Platz am Esstisch.

Gurken und Tomaten vertragen sich in einem Gewächshaus nicht. Mein Mann hat eine Lösung gefunden. Hinten stehen die Gurken, vorn die Tomaten. Dazwischen befindet sich ein Plastikvorhang, mit Klammern verschlossen. So können wir gut giessen und die Gurken haben das von ihnen gemochte, feuchte Umfeld, während die Tomaten trockenere Luft haben. Eine besonders schöne Gurke pflücke ich als unsere Mädels uns besuchen. Sie verschmausen die Hälfte davon sofort, unserer Guggi läuft der Gurkensaft über die kleinen Fingerchen…so eine Freude.

Ab August wird sie die ersten Stunden zur Tagesmama gehen, auf den selben Bauernhof, auf dem schon die Schaukelinhaberin war. Darüber bin ich glücklich, besser kann die Kleine nicht untergebracht sein.

Noch grüne Tomaten versprechen reichliche Ernte, bald gibt es Relish und Salat davon.

Trotz der Hitze liegt für mich schon Herbst in der Luft. Was machen wir nur im Winter ohne den Garten? Ganz klar…Feuer im Kamin. Mein Mann hat mit seinem Holzwerbeschein schon gefallene, oder kranke Bäume im Wald erworben. Nach und nach holt er sie heim zu uns.

Alles hat seine Zeit.

Zum Tag

Am Morgen ein Frühstück im Garten.

Kurz dannach kommen unsere Mädels. Schokoladeneis mit Schokostreuseln habe ich gestern gemacht. „Schoko mit Schoko“ sagt die Schaukelinhaberin, nimmt ihre kleine Schwester Guggi, setzt sich, die Kleine auf ihren Schoß nehmend, auf ihre Schaukel und fliegt mit ihr eine vorsichtige Runde. Wir trinken Eiskaffe und schauen zu, gedankliches Fliegen inbegriffen.

Am Abend, die ersten Tomaten aus dem Gewächshaus verschmaust.

Sommer.