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Zum Tag

Sommerträume wachsen. Im Garten

und in den Haaren der Mädels.

Ein ehemaliger Kanzler lebt nicht mehr…

Vielleicht glaubt immer noch jemand daran, dass er der „Einheitskanzler“ war…

Zum Tag

Ausruhen. Auf den Steinen am Flussufer mit der Schaukelelinhaberin liegend. So viel Fantasie, mein Regenschirm und mein Badeschal reichen zum Höhlenzauberglück.

Mittagsschlaf machen, Rosen bestaunen.

Duftende Schönheit, die Ruhe schenkt. Draußen und drinnen.

Zum Tag

Nach der glückseeligen Aufregung gestern ist heute ein ruhigerer Tag.

Am Morgen besuchen wir mit der Schaukelerobererin die Mama und die kleine Schwester. Erste stürmische Annäherung mit der Zärtlichkeit einer Vierjährigen. Staunen auf beiden Seiten.

Dannach ein Abstecher in’s himmelblauste Blau der Kornblumen in den Feldern.

Still der Abend, nur mein Mann und ich im Garten, dessen Früchte essen, ausruhen.

Willkommen im Leben

Die Schaukelerobererin ist da…hurra

Juniheumond

Wenn Versprechen reifen

ist es Juni

steht die Zeit im Zenit

wächst Grass über alles was betrüblich

http://www.suhrkamp.de/buecher/heumond-hermann_hesse_45802.html

Glaubst du nicht, dass der Sommer endet

wie solltest du in seinen Armen gefangen auch

die dich fallen lassen werden…

bleibt Hoffnung, bleibt Zukunft, bleiben reife Früchte…dann…im Herbst

Zum Tag

Eigentlich warten wir alle nur noch auf die Schaukelerobererin, die seit Tagen überfällig ist. Jeder auf seine Weise…

Die Schaukelinhaberin singt dem Babybauch Lieder, der Papa schraubt im Kinderzimmer rum, die Mama schleppt -immer noch lächelnd – den Riesenbauch durch den Garten. Mein Mann hat sich eine „Alexa“ zugelegt und bringt ihr bei, ständig seine Hausautomatik zu aktualisieren und ich mache ein Blumenfoto nach dem anderen…

Also wirklich, nun komm schon…

Zum Tag

Auf Arbeit das erreichte Wochenziel verdoppelt. Prämie dafür kassiert. Der Mama das vorgekochte Mittagessen für Morgen durch zwei Busse geschleppt, vorm Vorbeibringen die Prämie beim Gärtner verkloppt. Mit der Schaukelinhaberin, deren verdoppelter Mama und der Mama Kuchen verputzt. Die Wäsche der Mama mitgenommen und gemacht und dann im Garten die Prämienblümchen gesetzt. Bei allem im Moment gewesen und zufrieden.

Streng geheim


Nach dieser Eiszeit im Gefühl, nach diesen Zweifeln, nach diesen Fragen…

…leuchtet hell der Mond. 

Immer ist er voll, nur ich sehe dies nicht.

Zeit für Licht im Garten, das mir auf den Weg hilft. Zeit für Tannen und die beantworte Frage nach dem Dahinter.


Das Schöne vom Tag

Mahlzeit

Streng geheim

Für Marga mit Dank

https://margaauwald.wordpress.com/

Nichts gibt es zu verlieren. 

Alles ist in mir.

Abschiede sind Anfänge.
Momentaner Schmerz ist überwindbar, er brennt Unnotwendiges weg, hinterlässt freien Raum zum Wachsen.

Aus dem Dunklem schauen in helles Licht, erkennen, es braucht nur ein Eintreten – keine Aufforderung dazu.