Schlagwort-Archive: Liebe

Zum Tag oder was ist Zeit

Da war gestern die Schaukelinhaberin bei uns. Ganz allein. So wie früher, also ohne ihre Schwester.

Und da liegt dieses Geschenk in meinen Armen und sagt: “ So habe ich mich gefreut und nun ist bald alles wieder vorbei.“

Was soll ich zu all dieser Liebe sagen, die ich ebenso spüre.

Nichts, so schön, so wahr.

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Zum Tag

(Musik: Heinz Rudolph Kunze, Schäme dich nicht deiner Tränen)

Die Liebe ist ein weites Feld.

Nicht immer einfach, frei zu laufen darin.

Immer wieder gibt und nimmt sie Kraft.

Und schenkt unendliche Momente. Auch in Worten.

Ich brauche deine Wärme, ich brauche deine Liebe.

Heute gehört von einem Menschen und gemeint bin ich.

Zum Tag

Morgen müssen wir endlich die Kränze vom Grab räumen.

Heute für die Mama gemacht, still und froh.

Zum Tag

Zum Kindertag, am 1.Juni, schenkte ich meiner Schaukelinhaberin ein kleines Säckchen für Kartoffeln, auf dem Balkon zu ziehen.

Zwei „Bamberger Hörnchen“ hatte ich ihr eingesetzt.

Fleissig hat sie ihren Schatz gegossen.

Heute war große Ernte.:-) 🙂 🙂 🙂

Kartoffeln und Quark für sie, Guggi, Mama und Papa.

Sicher bin ich mir…im nächsten Jahr will sie eine eigene Reihe Kartoffeln im Garten. Man erntet was man sät!!!

Mir selbst und meinem Mann habe ich heute ein Körbchen Tomaten gepflückt.

Lustige Namen haben die Schätzchen…“Berner Rose“, „Schwarzer Russe“, „Harzfeuer“…

Am Wochenende gibt es selbstgemachte Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße…

Kinder an die Macht oder Einjähriges

Lachend Worte vorsprechen, Kindermündchen folgend, Bedeutung der Buchstaben neu definierend.

Tragend behütend sein,

Männer mit Feuern von Frauen vorbereitetes Essen zaubern lassen,

sie dafür schaukelnd verwöhnen,

Familie wahr nehmen,

Geburstag eben.

Was für ein Fest!

Streng geheim

Die gehegten Kräuter geschnitten.

Alle.

Manche zu früh.

Gebunden, ohne sie zu trocknen.

Kein Adventstee…für niemanden…

Nur Duft…nur Liebe…alles für mein Liebstes…meine Arme, mein Herz voll davon.

Für Wochen wird riechen sehen ersetzen können/ müssen…ich bin da, nur für dich mein Liebster.

Zum Tag

Der Kuckuck und der Esel

Kaum bleibt mir Zeit für mein geliebtes Bloggen. Macht nichts.

Ich geniesse jede freie Minute mit meiner Mutter. Wir sind uns sehr nah und in und trotz ihrer Krankheit zufrieden. Warm streicht mich jeden Tag ihre Liebe, zuletzt habe ich das so intensiv als ihr kleines Mädchen empfunden.

Steng geheim

Wege öffnen sich, bekanntes Ende.

Ziel ist hier nicht gehen, sondern da sein.

Stille ohne Einsamkeit im Verbund mit dem real Vorhandenem.

Du bist mit mir. Alles ist möglich.

Das Letzte vom Tag

Ein Tag wie jeder…voller Schatten…voller Licht.

Ich strebe nach dem Licht, wie die Meisten. Mein kühler Grund wird immer kühler, mein Gärtnergatte hat mir eine Decke mit Ärmeln geschenkt, so kann ich draußen bleiben, bis die Sonne sinkt…der Mond steigt.

Meine Mutter war nach dem Tod ihres Lebensgefährten schroff geworden, schlaflos. Seit uns die Schaukelinhaberin geschenkt wurde, lacht sie wieder. Heute wollte die Kleine nicht mit ihrer Mama nach Hause und übernachtet bei meiner 81jährigen Mutter, lange sah ich ihr Lachen nicht so leuchten…

Ich bleib draußen im Garten und warte auf Sternschnuppen und andere alltägliche Wunder.

Streng geheim

Die Stille im Haus gibt der Dunkelheit Raum.

Die Lichter sind gelöscht, was bleibt sind die Flammen des Kaminfeuers.

Deine Wärme ist lauterer, nicht ständig nach neuer Nahrung suchend, ist sie mein ständiger Begleiter.

Im Halbdunkeln finde ich dich, ertaste dein Gesicht, die Bartstoppeln und Falten erforschend.

So lebendig bist du, mir innig vertraut.
Ein leichtes drehen deines Kopfes, du schläfst.

Dein Atem geht leicht, mischt sich mit dem Regengeräusch.
Ganz still halte ich und diesen Moment fest, wie dich.