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Das Lied zum Tag

https://youtu.be/SM4v_sH0YCM

Ballade vom Stein

In den Straßen unsrer Stadt werden die Steine alt.
Und das Pflaster unserer Väter weicht dem Asphalt.
Jene Steine, einst geboren in der Glut.
Die stummen Zeugen der Vergangenheit
verdammt zur Unbeweglichkeit.
Sind sie reif nun
für den Schutt ?

Aus der Glut der Erde
kamst du heiß wie die Sehnsucht.
Wie die brennende Sehnsucht
auf diese Welt.
Stein, ach Stein
wer hat deine Jahre,
wer hat deine Wunden je gezählt.

Wind und Regen haben ihnen die Haut gegerbt
und so manche Flintenkugel hat ihn eingekerbt,
nach dem sie eines Patriotenbrust durchschlug,
der Steine aus dem Straßenpflaster riß
zum Barrikadenhindernis,
die Welt zu säubern vom Betrug.

Aus der Glut der Erde
kamst du heiß wie die Sehnsucht.
Wie die brennende Sehnsucht
auf diese Welt.
Stein, ach Stein
wer hat deine Jahre,
wer hat deine Wunden je gezählt.

Um auf den Schuttplatz zu verdorr’n
bist du uns doch zu schade.
Wir bauen uns ein Haus am Meer
aus Pflastersteinen und Jahren.
Wir bauen uns ein Haus am Meer
wir lassen dich nicht liegen
und auf dem Himmel nahem Dach
werden wir wie Kinder fliegen.

Jede Narbe von so manchem Soldatentritt,
jede Blüte die irgendwann auf’s Pflaster glitt.
Und die Anmut einer jeden schönen Frau
die ihren Fuß die Straße je berührt,
die bis vor unsre Häuser führt
beflügeln unser’n Bau.

Aus der Glut der Erde
kamst du heiß wie die Sehnsucht.
Wie die brennende Sehnsucht
auf diese Welt.
Stein, ach Stein
wer hat deine Jahre,
wer hat deine Wunden je gezählt.

Aus der Schoß der Erde
kamst du heiß wie die Sehnsucht.
Wie die brennende Sehnsucht
auf diese Welt.
Stein, ach Stein
wir machen deine Jahre,
machen deine Wunden
zum Gerüst dieser Welt.

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Das Lied zum Tag

https://youtu.be/WPSu0MGPDKk

Gestern Abend ging ich aus,
ging wohl in den Wald hinaus;
saß ein Häslein in dem Strauch,
guckt mit seinen Äuglein raus.
Armes Häslein, was du sagst
und ganz heimlich zu mir klagst!“Was will denn der Waidemann?
Hetzt auf mich die Hündlein an?
Wenn der Jäger mich ertappt
und das Windspiel mich erschnappt,
hält er mir die Büchse her,
als wenn sonst kein Has mehr war!Bringt der Jäger mich nach Haus,
zieht ‚r mir Pelz und Hosen aus,
legt mich auf das Küchenbrett,
spickt mein Buckel brav mit Speck;
steckt den Spieß von hinten ein,
wie kann er so grob doch sein!Wenn ich dann gebraten bin,
trägt man mich zur Tafel hin;
der Eine schneidt sich ab sein Teil,
der Andre bricht mir’s Bein entzwei,
der Dritte nimmt sichs Allerbest:
nehmt vorlieb, ihr lieben Gäst!Nun bin ich tot, ich armer Has,
geh dem Bauer nicht mehr ins Gras,
geh dem Bauer nicht mehr ins Kraut,
habs bezahlt mit meiner Haut.
Wenn ich an mein Schicksal denk,
es mich recht von Herzen kränkt!Lange Ohren, das Maul ist breit
und der Kopf sehr ungescheidt,
stumpfe Zahn, ein langer Bart,
als war ich von Katzenart.
Wenn ich an mein Schicksal denk.
es mi recht von Herzen kränkt!Ein Schwänzlein hab ich, das ist klein,
wünscht, es möchte größer sein.
Weil es nun nicht größer ist,
muss es bleiben, wie es ist.
Wenn ich an mein Schicksal denk,
es mich recht von Herzen kränkt!“

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Gewerkschaftslied

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Kein Feuer…keine Kohle

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Gruppe Lift, Liebeslied

Morgen geht Deutschland wählen.

Zeigen wir mit unserer Wahl, dass wir mündige Bürger sind.

Wahlen verändern in diesem festgefahren System nichts. Eher sind sie Anzeiger.

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 Dree Rosen 

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Celebrate the World

Das Lied zum Tag oder Runterkommen

Ein Kanon hat eine besondere Bedeutung. Einer stimmt an, alle fallen im Gleichklang ein. Ich wünsche mir das sehr.

Abendstille überall

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Back In the High Life Again