Monatsarchiv: Dezember 2016

Das Letzte vom Jahr

Angebrochen ist der letzte Tag des Jahres. Er ist voller Sonne.

Er ist voller Erinnerungen. An meine Großmutter, die heute Geburtstag feiern würde. An die guten Tage in diesem Jahr und an die Schlechten. 

Bemüht werde ich auch weiterhin sein in all dem Dunkel das mich umgibt, das Licht zu sehen.

Eisige Schönheit hilft mir dabei, wie die Natur mir immer beisteht.

Unter Stachelfrostspitzen wachsen neue Blüten. Zeigen sich und bringen Hoffnung.

Ein Tropfen unter vielen bin ich, einzigartig, nur stark im Verbund mit Gleichgesinnten.

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Das Lied zum Tag

I Will Wait For You 

Das Schöne vom Tag

Gute Wege

Zwischen den Jahren


Weil ihre Eltern sie nicht mehr ernähren können, werden Kinder ausgesetzt. Vielen ergeht es derzeit so. Brotkrumen sollen den Weg nach Hause finden helfen…die Vögel des Himmels sind schneller… Vielen geht es derzeit so. Nur andersherum. Der Weg zum vermeintlichen Ziel ist mit falschen Markierungen bestückt. Unter denen die wahrhaftig Asyl benötigen, befindet sich eine Anzahl derer, die auf der Suche nach dem goldenen Kalb sind. Religionen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wahrer Glaube bleibt auf der Strecke. Dieses Jahr ist voller Veränderungen. Terror bahnt sich in den neu geschaffenen Ghettos leicht seinen Weg. Das Pfefferkuchenhaus wird immer noch von einer bösen Kraft als Trugbild vorgegauckelt. Am scheinbaren Ziel angekommen, offenbart sich neue Gefangenschaft, die totbringend ist. Frauenkraft setzt dem ein Ende. Ich wünschte mir, alle Frauen dieser Welt nähmen sich daran ein Beispiel. Würden sich die verhüllenden Tücher vom Kopf reißen und gemeinsam ein Band knüpfen.

Dieses Jahr ist voller Verluste. Zu viele Künstler sind in ihm gestorben. David Bowie, Leonhard Cohen zu verlieren trifft mich am Härtesten. Als würde diese Welt keinen Raum für Träume mehr haben. 

Dieses Jahr ist voller Erkenntnisse. Bedenklich in ihrer wahren Aufgabe eingeschränkt sehe ich die Medien, die sich zu Sprachrohren der herrschenden Eliten haben machen lassen. Für mich ein Grund sie gezielt zu meiden, mich über neue Quellen zu informieren.

Mein zentraler Mittelpunkt ist meine Familie. Traditionen die sich daraus ergeben pflege ich, sie bieten mir Sicherheit in einer Welt in der nicht mehr viel sicher ist. 

Dieses Jahr ist voller Hoffnung. In und mit meiner Familie werde ich im neuen Jahr einen neugeborenen Menschen lieben. Von Anfang an und für immer, weil er Teil meiner Selbst ist. Jedes Kind setzt ein neues Stück Hoffnung in die Welt. Mögen viele geboren werden. Mögen sie satt und glücklich, lebenshungrig und geliebt aufwachsen.

Allen Freunden, Bloggern und Lesern wünsche ich ein friedliches, gesundes, neues Jahr.

Zum Tag

Ich habe richtig gut gegessen und getrunken, ohne einen Finger dafür zu rühren

uuuuunnnd meine neuen Schuhe ausgeführt:-) 🙂 🙂 🙂 🙂 

Heißes für Kaltes – Klare Suppe mit Eistich

Bei uns ist die klare Suppe in diesem Jahr Vorspeise zum Weihnachtsessen. Sie schmeckt jedoch auch als Hauptspeise, dann mit einer Scheibe Brot dazu serviert und ein paar Fleischstückchen darin. Ihre Herstellung ist einfach.

Es braucht dafür:

Beinscheibe vom Rind

Markknochen

Wasser

Salz, Lorbeerblatt, Pfefferkörner

2 kleine Möhren

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

Kräuter, zum Garnieren der Suppe

Für den Eistich:

3 Eier

180ml Milch

Salz/Muskat

Eine alte Kochweisheit besagt, willst du eine gute Brühe – setze die Suppe mit kaltem Wasser an. Willst du ein gutes Fleisch – setze die Suppe mit heißem Wasser an. Mir geht es um die Brühe, ich nutze das Fleisch auch nicht als Einlage, es wird in einem Rindfleischsalat enden. Also wasche ich meine Beinscheibe und die Knochen und setzte sie in kaltem Wasser an. Salz gebe ich dazu – aber sparsam- nachsalzen geht immer. Pfefferkörner kommen dazu, 2-3 Lorbeerblätter und zwei in grobe Stücke geschnittene Möhren. Zwei Zwiebeln halbiere ich und belasse die Schale daran (nur die ganz äußere entferne ich), das gibt der Brühe eine kräftige Farbe. Vorher habe ich die Zwiebelhälften auf der Schnittseite leicht angeschwitzt. 

Langsam lasse ich mein Süppchen vor sich hin simmern, nicht kochen lassen! So bleibt sie klar. Reichlich zwei Stunden dauert das etwa, das Ergebnis ist eine wohlaussehende und -schmeckende Brühe.

Diese gebe ich nocheinmal durch ein Sieb, in das ich ein Küchentuch gelegt habe. Nun ist die Brühe richtig klar.

Der Eistich ist leicht gemacht. Die Eier mit der Milch aufschlagen. Salz und Muskatnuss dazugeben

und im Wasserbad fest werden lassen. Wichtig dabei ist einzig die Eiermasse nicht schaumig aufzuschlagen, sonst gibt es Luftbläschen im Eistich. 

Nach den Abkühlen schneide ich kleine Würfel.

Kleine, in Streifen geriebene Möhrenstücke genügen mir hier, gemeinsam mit dem klein geschnittenen Eierstich als Einlage, die Suppe soll nicht sättigen, sondern Appetit machen. Garniert mit frischen grünen Kräutern ist diese klare Suppe auch ein Augenschmaus. Die Möhrenstreifen blanchiere ich bevor sie in die Suppe kommen.

Mit Kräutern garniert ist das eine wunderbare Vorspeise.

Das Schöne vom Tag

Nicht weitergehen

Das Lied zum Tag

True Colors

Das Lied zum Tag

Private Dancer

Zum Tag

Ich liege rum, trinke Tee (ohne Rum) und ruh mich aus. Faulenzen ist das richtige Wort für meinen derzeitigen Zustand, ich faulenze, ich kann das, wirklich.

Nix lockt bei diesem Schmuddelwetter in den Garten. Allerhöchstens fülle ich Körnchen in’s Vogelhäuschen.

Weihnachtslieder habe ich gesungen.

Die Weihnachtstafel ist längst abgeräumt.

Aufgefuttert sind die guten Dinge, die wir über zwei Tage gebacken und gekocht haben. Später schreibe ich die Rezepte dazu auf, später…

Die Geschenke sind ausgepackt,

Die Freude über das Lachen in den Augen meiner Schaukelinhaberin bleibt. Morgen raffe ich mich auf und schleppe mich zu meinem Lieblingsitaliener. Meine Frau Mutter sagt:“Nichts ist schlechter zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen.“  Mhhh, bissel halt ich das noch aus.:-)