Archiv der Kategorie: Musik

DDR-Musik -Jürgen Walter

Jürgen Walter zählt zu den wenigen Chansoninterpreten der DDR. Er war Mitbegründer des Hootenannyclubs, aus dem dann der Oktober-Klub Berlin hervorging.

Nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Landwirschaftskaufmann studierte er Germanistik und Romanistik.

1967 brachte er in Zusammenarbeit mit der Texterin Gisela Steineckert bei AMIGA seine erste Platte heraus.

Seit 1969 besaß er einen Berufsausweid als Unterhaltungskünstler. Er arbeitete oft mit Andre Bause und Thomas Natschinski zusammen, beides Größen in der Musikszene der DDR. Jürgen Walter hatte als einer der wenigen DDR- Künstler eine eigene Show im Pallast der Republik. Der Saal fasste 4500 Zuschauer und war bei jeder Vorstellung ausverkauft.

Nach der Wende gründete Jürgen Walter sein eigenes Plattenlabel „JPM Berlin“, alle seine weiteren Platten veröffentlichte er dort, zuletzt 2016 sein neues Album „Alles kehrt wieder“.

DDR-Musik…Metropol

1976 löste sich die Berliner Gruppe Opus auf.

Reinhard Tesch und Axel Gröseling von Opus gründeten die Gruppe Metropol. Die klasse Liveband profilierte sich seit 1981 als Profiband. Eines ihrer ersten Lieder war…“Schnee von gestern“. 1982 veröffentlichten Metropol bei AMIGA ihre erste Single „Und ich seh’n mich nach dir“, mit diesem Lied hatte die Gruppe ihren größten Hit. Ende 1983 erfolgte eine Umbesetzung, der Bandchef und Komponist Reinharf Tesch stieg aus, um ein Soloprojekt zu starten. Axel Gröseling verblieb als einziges Gründungsmitglied. Gemeinsam mit Ralf Kriege am Schlagzeug, Carsten Große für Gesang und Gitare und Manfed Kusnow am Keyboard bildete er weiterhin Metropol. 1984 brachten sie bei „Rock für den Frieden“ mit „Es drängt die Zeit“ einen weitern Hit heraus. Denoch kam es 1985 zur Auflösung der Gruppe.

2004 begann Axel Göseling mit den anderen alten Mitgliedern noch einmal, ohne an alte Erfolge anknüpfen zu können.

2014 versuchte Metropol einen weiteren Neustart…