Archiv der Kategorie: Das Letzte vom Tag

Zum Tag

Der Sturm der letzten Tage hat meine Tanne geköpft. Schade.

Muss sie ohne Spitze weitersein. Stehen bleiben tut sie nämlich unbedingt.

Der Hollunder treibt ganz zart Blättlein aus.

Auch meine geliebte Kletterrose hat neben altem Abgeblühtem neue Triebe.

Bei mir treibt der beginnende Frühling ganz besondere Blüten…ich hab Lust auf rote Fingernägel.

Wenigstens ein Farbtupfer hier…

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Zum Tag

(Musik: Heinz Rudolph Kunze, Schäme dich nicht deiner Tränen)

Die Liebe ist ein weites Feld.

Nicht immer einfach, frei zu laufen darin.

Immer wieder gibt und nimmt sie Kraft.

Und schenkt unendliche Momente. Auch in Worten.

Ich brauche deine Wärme, ich brauche deine Liebe.

Heute gehört von einem Menschen und gemeint bin ich.

Zum Tag

(Musik: Prinzip, Mama)

Gehaust und geheult hat der Sturm heute Nacht. Größeren Schaden im Garten hat er nicht angerichtet. Abgerissene Äste liegen überall, nichts Schlimmeres passiert. Hell wird es draußen heute kaum, vereinzelt tanzen wieder Schneeflocken vor meinem Fenster.

Heute Nacht träumte ich von den schönen, weichen, alten Händen meiner Mutter. Ich streichle sie im Traum.

Dunkel ist mir heut, auch innerlich.

Duftend belebt ein wenig der Morgentee.

Zum Tag

Wieder einer gestorben.

Im rechten Alter und ohne mir Schmerz zu bereiten, auch seiner bleibt mir unbekannt.

Aber weitergeben…Bücher…verbundenes Leben darin und damit…

Wem gebe ich sie…wenn niemand da ist…

Meine Schwiegermutter meint…mir.

Na gut. Was für ein Geschenk.

Still nach der gestrigen Erstsichtung nach der Arbeit im Zug heim gefahren…gesehen hinter Glas…

das wahre Leben.

Zum Tag

Oft frage ich mich zur Zeit, wie ich es geschafft habe…zu bloggen…zu bloggen…zu bloggen, nebenher zu leben.

Es muss sehr viel angestaute Energie in mir gewesen sein, nicht zu Ende gedachtes.

Und dann…all die Aktionen und Reaktionen…die steigende Zahl der Blogbesucher.

Eigentlich ist alles ganz einfach.

Es gibt Themen, denen ich mich gern widme, es gibt viel Vergessenes…

Nun ist dieser Blog endlich mein Blog. Er frisst mich nicht mehr auf, weil ich es nicht zulasse.

Ich lebe wieder real, nicht digital.

Fein.

Zum Tag

(Musik: Kleine Meise, Kinderlied)

Mit Temperaturen um die 10 Grad minus und kälter hat der Winter Einzug gehalten.

Nach dem Wechsel zwischen Schneeunmengen, Sprühregen und Blitzeis der vergangenen Wochen ist dieses leuchtende Winterwetter mir deutlich lieber.

Nichts mehr finden jetzt draußen die Vögel.

Wie viele andere auch füttere ich sie. Am Besten geeignet sind Sonnenblumenkerne und Meisenknödel. Wer anderes Futter nutzt, sollte darauf achten, dass es geprüft ist und kein Ambrosia enthält.

Gar nicht gefüttert werden sollte:

Salz: Salzhaltiges wie Brot oder z.B. Wurst-, Schinken-, Speck- und Käsereste bringt den Hochleistungsorganismus der Vögel völlig durcheinander.

Reines Fett: in Form von Margarine oder Butter

Durchgeforenes Futter: z.B. kleine Apfelstückchen (Äpfel nur im Ganzen auslegen, die Vögel picken sich geeignete Stücke ab)

Im nahenden Frühling zwitschert es dafür wieder lustig im Garten.

Zum Tag

Nachdem es gestern und heute Nacht bei starken Sturm regnete, war der Schnee fast gänzlich weggetaut.

Seit einer Stunde schneit es, dass die Hand vor Augen nicht zu sehen ist.

Warten wir die Nacht ab. Mal sehen, ob ich uns morgen früh frei schaufeln muss…

Zum Tag

Was für ein Schneegestöber!

Es schneit und schneit. Die ganze Nacht. Am Morgen liegen 30cm Schnee, keine Straße ist geräumt…wer mit dem Auto fährt, steht stundenlang im Stau.

Ich fahre mit dem Zug und bin pünktlich auf Arbeit.

Am Nachmittag schaufle ich die weiße Pracht vom Fußweg. Alle anderen Nachbarn auch, ein fröhlicher Plausch inbegriffen. Im Erzgebirge bringt Schnee gute Laune mit sich.

Meine Mädels kommen zum Mittwochskuchenessen mit dem Schlitten.

Wer Schnee nicht liebt, hat vergessen Kind zu bleiben.

Zum Tag

Lang, länger als sonst, erscheint mir diese Urlaubspause zwischen Weihnachten und Neujahr.

Vielleicht weil sie weniger hektisch als sonst war.

Am Weihnachtsabend waren nicht alle bei uns versammelt, sondern wir verbrachten ihn in der Wohnung meiner Tochter. Großzügige Räume dort boten den Mädels genug Platz ihre Weihnachtsfreude auszutoben ohne anzuecken. Das Essen hatten wir mitgebracht. Bis auf den Nachtisch, den hat die Schaukelinhaberin mit ihrer Mama bereitet. Und selbst geschriebene Tischkärtchen hatte sie gefertigt und stolz präsentiert, dass sie aller Namen schreiben kann. Was für eine Freude! Mir blieb das Aufräumen erspart, noch eine Freude. Der Weihnachtsmann war wie immer mein Sohn, diesmal blieb er noch unerkannt. Meine Mutter und mein Stiefvater waren in Form zweier Tannzapfen direkt mit an der Feststafel. Indirekt sind sie anwesender denn je.

Die Tage bis Silvester liefen ruhig dahin, es gibt immer irgend etwas zu erledigen, wenn man will oder es zu lassen, wenn man dies schafft. Wir waren im Kabarett und haben den Regierungswahnsinn des vergangenen Jahres einfach mal beschmunzelt.

Die Silvesternacht verbrachten wir schlafend und still. Getanzt hatte ich schon in der Nacht des 2.Feiertages. Spontan, ausgelassen. Salsa. Irgendwie war mir danach wohler. Nicht leichter aber freier.

Heute noch ein Tag zu Hause, dann ist wieder Alltag. Mehr oder weniger. Mir ist heute nach vorgezogenem Frühjahrsputz und solchen Gelüsten folge ich, zu oft ereilen sie mich nicht…

Und einen Hauch von Schnee brachte die erste Nacht des neuen Jahres.

Zum Tag

https://youtu.be/F4EH-4iI220