Archiv der Kategorie: Das Letzte vom Tag

Zum Tag

Lange schon beschäftigt mich das Thema Langsamkeit. Sie zulassen zu können, scheint mir wichtiger denn je.

Ich lerne wieder, still am Fenster zu sitzen und Gedanken zu ordnen.

Auch den Garten lasse ich langsam zur Ruhe finden. Noch liegt überall Laub. Meine Freude daran ist groß, die der darin lebenden Insekten auch. Immer noch blitzt hier und da eine Blüte, und wenn es nur das immer noch Blühen der Kapuzinerkresse ist.

Auch meine, immer vorhandene, Menschenscheu nimmt zu. Es gibt sehr wenige Menschen, die ich mir nah kommen lasse. Diese Lücke fühlt mir meine Schaukelinhaberin. Wir sieben Mehl und backen Waffeln. Auf dem Sofa liegend naschen wir sie noch lauwarm. 

November eben.

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Zum Tag

Langsam komme ich zur Ruhe,wieder zur Besinnung.

Zum Schreiben habe ich kaum Lust, dass ich dies zulassen kann, bringt mich weiter. Manchmal lese ich selbst gern bei mir, Beiträge die mir Freude machen wiederhole ich. Darf ich, ist mein Blog.

Entspannt umgehen kann ich inzwischen auch mit Kommentaren. Gelernt habe ich, dass ich nicht jeden beantworten muss, so wie ich auch nicht mehr jeden Beitrag in abonierten Blogs lese.

Mir bringt das einen enormen Gewinn an Zeit und eine friedliche Herbstruhe.

Langsam träume ich von Schnee.

Zum Tag

http://m.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-stanislaw-tillich-tritt-als-ministerpraesident-zurueck-a-1173567.html

Sachsens Ministerpräsident ist zurück getreten.

Eine konsequente Entscheidung, die helfen wird die CDU zu erneuern.

Sachsens Bürger haben mit ihrer Protestwahl die Weichen dafür gestellt.

Ob das in Berlin auch gehen könnte?

Seine Entscheidung, dies am 18.Oktober – dem Beginnn der Verhandlungen zu einer dreifarbigen Regierungsbildung – zu verkünden, ist in meinen Augen ein kluger Schachzug.

Zum Tag

WordPress ist ein Medium auf dem ich kostenfrei teilen kann.

Wie alles in einer von Geld bestimmten Welt, lohnt es mit der Statistik von Aufrufen, mit gezählten Like’s usw.

Zusätzlich bietet es die Möglichkeit, den eigenen Blog privat zu führen.

Nachdem mich viele Anfragen zu dem warum dessen meinerseits erreichten, habe ich mich entschlossen, meinen Blog wieder für jeden zu öffnen.

Unabhängig davon, werde ich eventuelle Kommentare nicht mehr regelmäßig beantworten.

An die Gemeinschaft der Blogger glaube ich nicht mehr.

Zum Tag

Vor kurzem war ein Unternehmensberater in der einzigen sich im Osten des Landes befindlichen Filiale meines Arbeitgebers.

Nach der ersten Schulung des Personals wollte er zu einer nach einem halben Jahr erneut angesetzten nicht mehr kommen.

Die Menschen hier sind so anders. Sie sagen was sie denken.

Natürlich ist er zur zweiten Schulung angereist, er muss auch seine Brötchen verdienen.

Seine erste Frage war die danach, warum seine Bewertung unsererseits für ihn so negativ ausgefallen sei.

Wir haben es ihm erklärt. Er meinte, nun müsste er eine Zigarette rauchen gehen, damit niemand seine feucht werdenden Augen sieht.

Mehr möchte ich zu den unterschiedlichen Wahlergebnissen in Ost und West nicht sagen.

Vielleicht noch ein Foto von der Zentralhaltestelle in Chemnitz dazu.

Zum Tag

Heute habe ich das letzte Foto zu meinem Blick in den Wandel gemacht. Damit ist diese über ein Jahr laufende Serie fast abgeschlossen. Fehlt noch die Zusammenfassung für den Monat September und die Jahreszusammenfassung. Beides gibt es in der nächsten Woche zu sehen. Dann ist auch der September fast um.

Ein Jahr vergeht schnell, umso schneller seit ich älter bin. 

Mir hat dieses Projekt Freude gemacht.

Zum Tag

Bei der Krankenkasse meiner Mutter habe ich einen Antrag auf wohnfeldverbessernde Maßnahmen gestellt. Ziel war, die von ihr nicht mehr eigenständig zu nutzende Badewanne in eine begehbare Dusche umzubauen.

Der Antrag wurde umgehend bearbeitet und genehmigt. Seit Ende August ist die Dusche eingebaut. 

Für meine Mutter bedeutet das ein Stück Selbstständigkeit zurück und damit eine Aufwertung ihrer Lebensqualität.

Der Krankenkassenzuschuss von 4000 Euro für den Umbau wurde umgehend überwiesen.

Ich finde das großartig.

Zum Tag

Draußen ist heftiger Sturm. Ich bin froh, mit meinen Brombeeren drinnen zu sein. Sie lassen sich so gut vermusen. Man muss dabei stehen und rühren.

In der Politik rührt sich nichts. Aufrufe Einzelner sind (fast) nichtig.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168552750/Junger-Krankenpfleger-von-Angela-Merkel-enttaeuscht.html
Der Pflegedienst meiner Mutter bringt mich zum Nachdenken. Ein lange vereinbarter, wichtiger Termin stand heute an. Am Morgen ein Anruf auf meinem Handy. Ich arbeite, ich kann nicht immer sofort an’s Telefon gehen. In einer Pause rufe ich zurück. Am anderen Ende eine Hilfskraft. Sie kann mir nichts sagen…außer…die Chefin hat da wohl die Rufumleitung eingestellt. Ich sage, dass ich das unglaublich finde. Sie sagt…ja, da kann ich eben auch nichts machen….

Gut, rufe ich nach einer halben Stunde wieder an. Geht gar keiner ran. Nach einer halben Stunde und einer Email kann ich endlich einen neuen Termin vereinbaren.

Frau Merkel, der junge Mann hat Recht! 

Meine Güte. Neben meinem Beruf versorge ich meine Mutter. Ich tue das gern. Warum muss ich drei Mal bei einem involvierten Pflegedienst anrufen, um eine Terminabsprache zu klären?

Weil die Leute völlig überlastet und unterbezahlt sind. Weil sie Hilfsarbeiter Schwesterntätigkeiten ausführen lassen müssen, damit gespart werden kann

Das Letzte vom Tag


In meinem Blog wird sich einiges ändern. Lange habe ich das angekündigt, jetzt wird es direkter.

Mir fehlen noch acht Sonntagsmärchen zu hundert erzählten davon. Die mache ich rund, danach wird es sie seltener geben.

Mein Blick in den Wandel hat im September sein Jahr voll. Ein neues Projekt…vielleicht.

Gebe ich den Blog ganz auf…ich glaube nicht

Das Letzte vom Tag

Frühnebel. Endlich.

Vorbei die Glut der Sommertage. Ein Auf- und Durchatmen für mich.

Radio Hamburg 2 spielt meine Musik dazu…

http://www.radioszene.de/72208/top-1000-die-laengste-chart-show-der-stadt-bei-hamburg-zwei.html
…in der Küche duftet es nach Pilzen.

Willkommen Herbst.