Archiv der Kategorie: Das Letzte vom Tag

Zum Tag

Warum ist diese Welt so wie sie eben ist?

Weil wir sie nicht ändern!

Weil wir uns einlullen lassen und glauben festen, vorgegebenen Schemata folgen zu müssen.

Wenn dir jemand mehr weh tut, als du zu getragen gewillt bist, was tust du dann? Kuschst du, um eventuelle Vorteile nicht zu verlieren, oder stehst du auf und veränderst, vielleicht auch mit Verlusten für dich?

Seien das die sich staatlich verprügeln lassenden Franzosen, sei das ein britischer Prinz, der die Nase voll hat vom Gedöns überlieferter Werte.

Und das, so glaube ich kleines Licht, ist das Hauptproblem dieser Zeit. Es erfolgt eine Werteverschiebung.

Kinder, früher selbstverständlich zu einem Paar dazugehörend, werden wie Luxusgegenstände behandelt.

Alleinerziehende Frauen müssen zwar nicht mehr mit der Ächtung ihrer sozialen Schicht rechnen, diese aber mit hoher Sicherheit verlassen, weil sie zu den nicht absolut berechenbaren Menschen auf dem Arbeitsmarkt zählen. Sozialer Abstieg vorprogrammiert.

Bildung, die einzige Möglichkeit, aus einer miserablen Lage selbst herauszufinden, wird vernachlässigt. Manchmal habe ich den Eindruck, dies wird staatlich gewünscht.

Es ist ein wirres Durcheinander in Europa, Migranten, die aus dem Elend ihrer Heimat fliehend hier Zukunft suchen, verschärfen die Situation. Nicht, weil sie das selber so wollen, sondern weil hier Gesellschaftsformen aufeinander knallen, die unterschiedliche Werte haben.

Der Hype um den Klimawandel wird benutzt, natürlich im Sinne der Eliten, anstatt wirklich etwas für eine bessere Umwelt zu tun.

Warum ist die Welt wie sie ist?

Weil es uns noch nicht schlecht genug geht, um aufzustehen und zu verändern.

Zum Tag

„Ich liebe es, wenn die Schneeflocken tanzen.“ sagte gestern die Schaukelinhaberin zu mir.

Ich liebe das auch. Mir fehlt diese Ruhe, die nur Schnee zu bringen vermag. Diese Rücknahme eines fast jeden Geräusches, diese stille Dominanz einer Farbe – weiß.

Als würde sich die fehlende Beruhigung auswirken, erlebe ich meine Mitmenschen aufgeregt.

Riesengroße Debatten über angeordnete Organspendepflicht oder weitere Freiwilligkeit.

Persönlich berührt mich diese Debatte nicht.

Wichtig fände ich, das Sterben wieder in’s Leben einzubeziehen. Diese unglaubliche Angst – die in unserer Gesellschaft vor dem Verlust der Jugend und des Lebens besteht – wieder abzubauen und als Teil des Lebenswerten zu leben. Alter ist genauso schlecht oder gut wie es Jugend ist – alles hat seine Zeit. Dem Sterbenden zu ermöglichen nach seiner Entscheidung Abschied zu nehmen, wäre mir persönlich wertvoller als eine medizinische Verlängerung der Lebenszeit an sich.

Sind all diese „medizinischen Fortschritte “ wirklich zum Wohle des Menschen oder halten sie nicht vielmehr eine riesige Industriemaschinerie im Gang?

Ach, ein Spaziergang über ein verschneites Feld hülfe wohl beim Gedanken sortieren.

Zum Tag

Was will Mensch mehr …

Zum Tag

Der Sturm der letzten Tage hat meine Tanne geköpft. Schade.

Muss sie ohne Spitze weitersein. Stehen bleiben tut sie nämlich unbedingt.

Der Hollunder treibt ganz zart Blättlein aus.

Auch meine geliebte Kletterrose hat neben altem Abgeblühtem neue Triebe.

Bei mir treibt der beginnende Frühling ganz besondere Blüten…ich hab Lust auf rote Fingernägel.

Wenigstens ein Farbtupfer hier…

Zum Tag

(Musik: Heinz Rudolph Kunze, Schäme dich nicht deiner Tränen)

Die Liebe ist ein weites Feld.

Nicht immer einfach, frei zu laufen darin.

Immer wieder gibt und nimmt sie Kraft.

Und schenkt unendliche Momente. Auch in Worten.

Ich brauche deine Wärme, ich brauche deine Liebe.

Heute gehört von einem Menschen und gemeint bin ich.

Zum Tag

(Musik: Prinzip, Mama)

Gehaust und geheult hat der Sturm heute Nacht. Größeren Schaden im Garten hat er nicht angerichtet. Abgerissene Äste liegen überall, nichts Schlimmeres passiert. Hell wird es draußen heute kaum, vereinzelt tanzen wieder Schneeflocken vor meinem Fenster.

Heute Nacht träumte ich von den schönen, weichen, alten Händen meiner Mutter. Ich streichle sie im Traum.

Dunkel ist mir heut, auch innerlich.

Duftend belebt ein wenig der Morgentee.

Zum Tag

Wieder einer gestorben.

Im rechten Alter und ohne mir Schmerz zu bereiten, auch seiner bleibt mir unbekannt.

Aber weitergeben…Bücher…verbundenes Leben darin und damit…

Wem gebe ich sie…wenn niemand da ist…

Meine Schwiegermutter meint…mir.

Na gut. Was für ein Geschenk.

Still nach der gestrigen Erstsichtung nach der Arbeit im Zug heim gefahren…gesehen hinter Glas…

das wahre Leben.

Zum Tag

Oft frage ich mich zur Zeit, wie ich es geschafft habe…zu bloggen…zu bloggen…zu bloggen, nebenher zu leben.

Es muss sehr viel angestaute Energie in mir gewesen sein, nicht zu Ende gedachtes.

Und dann…all die Aktionen und Reaktionen…die steigende Zahl der Blogbesucher.

Eigentlich ist alles ganz einfach.

Es gibt Themen, denen ich mich gern widme, es gibt viel Vergessenes…

Nun ist dieser Blog endlich mein Blog. Er frisst mich nicht mehr auf, weil ich es nicht zulasse.

Ich lebe wieder real, nicht digital.

Fein.

Zum Tag

(Musik: Kleine Meise, Kinderlied)

Mit Temperaturen um die 10 Grad minus und kälter hat der Winter Einzug gehalten.

Nach dem Wechsel zwischen Schneeunmengen, Sprühregen und Blitzeis der vergangenen Wochen ist dieses leuchtende Winterwetter mir deutlich lieber.

Nichts mehr finden jetzt draußen die Vögel.

Wie viele andere auch füttere ich sie. Am Besten geeignet sind Sonnenblumenkerne und Meisenknödel. Wer anderes Futter nutzt, sollte darauf achten, dass es geprüft ist und kein Ambrosia enthält.

Gar nicht gefüttert werden sollte:

Salz: Salzhaltiges wie Brot oder z.B. Wurst-, Schinken-, Speck- und Käsereste bringt den Hochleistungsorganismus der Vögel völlig durcheinander.

Reines Fett: in Form von Margarine oder Butter

Durchgeforenes Futter: z.B. kleine Apfelstückchen (Äpfel nur im Ganzen auslegen, die Vögel picken sich geeignete Stücke ab)

Im nahenden Frühling zwitschert es dafür wieder lustig im Garten.

Zum Tag

Nachdem es gestern und heute Nacht bei starken Sturm regnete, war der Schnee fast gänzlich weggetaut.

Seit einer Stunde schneit es, dass die Hand vor Augen nicht zu sehen ist.

Warten wir die Nacht ab. Mal sehen, ob ich uns morgen früh frei schaufeln muss…