Archiv der Kategorie: Das Letzte vom Tag

Zum Tag

Es wächst

und gedeiht,

es trocknen Vorräte für andere, winterliche Tage,

es geniesst sich so leicht in diesem feuchten Juli, der so ganz nach meinem Geschmack ist,

dass ich ausruhen werde.

Weniger bloggen, weniger bei euch lesen, einfach leben.

Zum Tag

Die von mir sehr gefürchtete Julihitze bleibt aus. Schwüle wird gelindert durch Sommerregen. Der fällt in die noch letzt blühende Linde und trägt einen Duft mit sich, der niedersinken lässt und ausruhen.

In den Städten Straßenkriege, dazwischen Handyknipser…ich war dabei. Kluge Blogs werden sabotiert durch dumme Antworten.

Und das alles ist eine Welt…

Zum Tag

Allen die mir mit so viel Liebe weiter geholfen haben meinen herzlichen Dank.

Meinem Mann geht es gut.

Hamburg brennt, dass ist schlimmer.

Zum Tag

Am Sonnabend hatte mein Mann starke, plötzlich auftretende Sehstörungen auf einem Auge. Deswegen fuhr er in die Bereitschaftsaufnahme der Augenklinik. Nach einer Untersuchung wurde er mit der Diagnose…das ist nichts…heimgeschickt.

Die Beschwerden hielten an und verschlimmerten sich. Beide Augenärzte unserer Stadt hatten bis Mittwoch gleichzeitig Urlaub. Da er immer schlechter sah, rief er heute wegen eines Notfalltermins an, erst nach langem Reden seinerseits wurde dieser ermöglicht.

Die Untersuchung ergab eine Netzhautablösung mit sofortiger stationärer Einweisung. Die Notfallärztin am Sonnabend hatte versäumt, eine Pupillenerweiterung vorzunehmen.

Als wir zur Absprache des Aufnahmetermins in der zentralen Klinik anriefen, einzelne Nummern sind nicht zu finden, wurden wir von der Zentrale statt mit der Augenklinik mit der Aufnahmeabteilung für Asylanten verbunden.

Wieder vergingen wertvolle Minuten.

Bis vor kurzer Zeit überlegte ich noch, wen ich wähle!

Zum Tag

Draußen essen…

…geht bei jedem Wetter…

…wirklich, zumindest im Sommer.

Letztes vor der Pause

Das Jahr zwischen die Finger nehmen im Juni – innehalten – Erinnerung fühlen im Einklang mit dem Wesen der Natur.

Jahreszeiten haben ihre eigene Allmacht, alle lassen sich fassen in diesem Zaubermonat.

Uraltes Wissen vereint er. Gibt mit seiner Sommerhöhe den Kalender der Patriarchen dem Lachen preis.

Den Johannistag feierten die Alten schon in der Nacht davor, sprangen über Feuer, um den Absprung nicht zu verpassen – den in andere Zeiten.

24.Juni – letzter Schnitt für frühblühende Pflanzen und Kräuter. Zu stark wird die brennende Sonne, ihre Kraft verwandelt sich in ihnen zu Schaden.

24.Juni – nichts was in diesem Jahr noch wachsen soll, darf gepflanzt werden. Der Erdboden biegt sich der Reife zu, gibt letzte Kraft dem Wachsendem, kein Raum für Neues ist in dieser Zeit. Alles ist richtig am besonnenen Ort. Alles will gewonnen sein.

24.Juni – nichts in dieser Welt ist ohne Hoffnung. Während das Eine geht, kommt das Andere in’s Dasein. Johanniskraut sammle jetzt, füge sein Gold in den Winter ein. Immer ist sie mit dir – die Natur – liebst du ihre Regeln 

Folge – dem Kreislauf – folge der Natur.

Zum Tag oder Pause

Im Zuge des anstehenden G20 Gipfels und eines daraus resultierenden Anschlages fuhren sie gestern teilweise nicht mehr – die Züge. 

Bei den Zerstörungen durch Unbekannte! kam auch das Telefon- und Internetnetz zu Schaden. Dadurch lag gestern hier vieles lahm. Kein Telefon, geringer Handyempfang oder gar keiner und kein Internet. Zum Glück ging mein Handy und das meiner Mutter. Nachdem sie stundenlang vergeblich auf meinen Anruf gewartet hat, war sie so schlau ihr Handy einzuschalten und ich konnte ihr alles erklären. Es ist nicht leicht, wenn man über 80 Jahre alt ist diese Welt zu verstehen. Wobei, ich versteh‘ sie auch nicht.

Da ich nun gestern meine restlichen mobilen Daten vertaudelt habe, mache ich das was erst für Ende der Woche geplant war – Urlaubspause.

Schwimmt, sonnt und schattet euch gut. Wir lesen uns im Juli

Zum Tag

Uff, heiß. Viel zu heiß. Im Bus ist die Klimaanlage ausgefallen. Gefühlt sind das 40 Grad, real nicht viel weniger.

Danach durch die Glut weit durch die Stadt laufen, den Pflegedienstvertrag zum Notruftelefon meiner Mutter abschließen. Weiter durch die Hitze, meinen eigenen Arzttermin wahrnehmen. Ich laufe nur noch an die schattigen Häuserwände gedrückt.

Zu Hause. Gartenlüftchen, kühle Küche.

Zum Tag

Duftende, rote Sommerfrüchte, kleine, aromatische – in Knoblauch und Olivenöl angeschwitzt, mit Balsamico, Salz, Pfeffer gewürzt – sacht geschmort. Die Soße daraus über den Grillkäse geben und die fabelhaft eingelegten Putensteaks darin tunken…

Sommerabendgenüsslichkeit…

Zum Tag

Sommerträume wachsen. Im Garten

und in den Haaren der Mädels.

Ein ehemaliger Kanzler lebt nicht mehr…

Vielleicht glaubt immer noch jemand daran, dass er der „Einheitskanzler“ war…