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Streng geheim – Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Von Farbe unberührt, einig mit und im Jetzt – jedoch bestimmt, absolut vorhanden.

Ah…der Geruch schwach, kaum wahrnehmbar, Ahnung eher.

Zerbrechlich zart, mit stärksten Willen hervorgebrochen aus immer fruchtbarem Schoß der Mutter aller.

Gestärkt vom gleißenden Licht,
unaufhaltbar ihm entgegenstrebend,
ohne zu entwurzeln.

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Streng geheim

Schwarzwurzeln in den behandschuhten Händen.

Zitronenduftige Butter. Geruchsweltenfreude.

Rotschalige Zwiebeln tauschen Aromen mit Wein ebendieser Farbe. Lauern auf eintauchende, knusprig vorgebratene Entenkeulen.

Vanille bringt mehr Erotik als Kerzen in’s Essen.

Doch ihr Licht erst macht alles rund.

Streng geheim

Dunkel. Alles.

Wochenlang. 

Der Weg führt…weiter…

https://youtu.be/MxJngkRWQoE

Streng geheim

Gefallenes gefegt für den letzten Weg dieser Zeit, ohne Groll.

Den Buntteppich eingerollt, geräumt, für flockenweiches Weiss.

Niemanden gestört im beginnenden Winterschlaf dabei. 

Gelegt die Blattleicheninsektenbetten in’s noch blütenbestreute Winterquartier.

Frühlingssummen, noch vor dem Schnee, im Ohr.

Streng geheim

Alles schwimmt.

Dunkle Schatten vor deinem Auge.

Sie sind nicht der Tod.

Du wechselt, du fällst.

Eine Hand neben dir streicht nass geschwitztes Leid zurück.

Du kannst nicht mehr sprechen, deine Stimme in einer anderen Welt.

Für immer und ewig.

Streng geheim

Du. 

Du niemand du.

Du bist so arm dran. 

Du Versagerin, du.

Du bist so dumm, du bist arm dran.

Du.

Du kümmerst dich nicht ausreichend um mich.

Du bist in einer anderen Kultur.

Du hast zu denken was ich sage.

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Streng geheim

Kraft

Träume haben unendliche Kraft.

Ziehen ein mit Pflanzen in alltägliche Balkone und Veranden, die für andere unerfüllter Traum sind und bleiben werden.

Pflege und Hege lässt wahr werden, was Kleinbürgerträume ausfüllt.

Für mehr taugen Träume nicht, oder…

Streng geheim

Mit kommt ein Wind in diesem Herbst, den ich nicht kenne.

Er weht mir vieles ins Gesicht, dass ich zu gern weg wischen würde, wär’s nur einer verklebten Wimper wegen.

Doch dieser Sand in meine Augen gestreut, erfordert ein intensives Ausspülen.

Hinweise zum 24.September

So, nicht weil ich gerne unendlich Zeit in den Blog stecke, sondern weil ich Austausch verschiedener Meinungen für unersätzlich halte.

Streng geheim

Es weht im Herbst ein starker Wind, er macht den Kopf mir freier.

Ich sammle ein, was Gräßer sind, an Blüten fehlt es heuer.

Und dennoch machen sie so frei mein Herz, ganz ohne jedes Prunken.

Mit seiner Schönheit macht der Herbst mich immer schon betrunken.