Monatsarchiv: Januar 2018

Pause

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Blick in den Wandel – Januar 2018

Blick in den Wandel

29.Januar 2018

Sonntagsmärchen

Allen die Emil

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geholfen haben danke ich mit diesem Märchen.


Gebrüder Grimm

Die Sternentaler

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, daß es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: »Ach, gib mir etwas zu essen, ich bin so hungerig.« Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: »Gott segne dir’s«, und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: »Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.« Da tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: »Es ist dunkle Nacht, da sieht dich niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben«, und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

Schau dir „Über den Wolken von Reinhard Mey – Lyrics“ auf YouTube an

Über den Wolken

Johanniskraut

Johanniskraut hat seinen deutschen Namen, von der Zeit, um die es geerntet wird.

Am Johannistag, dem 24.Juni

Ursprünglich wurde es am 21.6.zur Sommersonnenwende geerntet, denn schon die alten Germanen kannten das Heilkraut und auch seine stimmungsaufhellende Wirkung.Sie verehrten es als Lichtbringer und Symbol der Sonne. Die jungen Mädchen banden sich Kränze daraus, hat das Kraut doch gerade für sie eine besondere Bedeutung , es hilft bei pubertären Verstimmungen und löst Menstruationsbeschwerden.
Auch als Abtreibungskraut fand es Anwendung.

Im Zuge der Christianisierung wechselte das Datum dann auf den Tag Johannes des Täufers.Die Kirche hat viele bestehe Feste zu ihren Zwecken umgestaltet.
Hypericum perforatum wiederum, kommt aus dem Griechischen.
Hypér für groß, eréeike für Heidekraut, also größer als Heidekraut und damit ist auch seine ursprüngliche Herkunft geklärt.Es wächst in Wiesen und Wäldern bis zum heutigen Tag, wird aber inzwischen auch landwirtschaftlich angebaut.
Seine Wirkung gegen depressive Verstimmung und nervöse Unruhe ist der Volksmedizin lange schon bekannt, geriet in Vergessenheit und wird seit den 1970’er Jahren wieder erforscht.
Herrgottsblut wird das Kraut im Volksmund genannt, weil beim Zerteilen der Blätter zwischen den Fingern ein blutroter Saft entsteht.
Die Blüten sollen die Kraft besitzten die Sonne zu speichern, und in den dunklen Wintertagen wieder freizusetzen, was ich beim Anblick (hier großblütiges Johanniskraut) gern glauben will.

2 Monate lang die Blüten in Öl eingelegt, ergeben das Rotöl, welches äußerlich angewandt Hexenschuß, Gicht, Rheuma, Blutergüsse und Sonnenbrand behandeln hilft.
Hier sind die Samenstände des kleinblütigen Johanniskraut zu sehen, sie fallen beim Durchstreifen in das Fell der Tiere und werden so verbreitet.

Der 24.6., der richtige Tag, dieses wertvolle Kraut zu sammeln und mein Geburtstag.
Das echte Johnaniskraut ist die Heilpflanzen des Jahres 2015.
Die Pflanze wird 15 bis 30 cm hoch. Von anderen Johanniskrautarten lässt es sich anhand des Stengels unterscheiden.
Der Stengel hat von oben bis unten zwei Kanten und ist nicht hohl, sondern innen mit Mark gefüllt.

Kleine Gute Nacht Geschichten oder Der Emil und seine Geschichte…

https://youtu.be/nqS2zYoDb34

geht mir nicht aus dem Sinn. Sie ist ganz nach meinem Geschmack.

http://wp.me/p1bewG-7eH

Emil hat frei gegeben, seinen Text weiter zu spinnen. Gerne doch.

Emil’s Text:

Im Tale am Schwarzen Wasser, an einer Felswand, findet sich ein Brünnelein, von dem die Sage gehet, es wäre verwunschen und die Badestelle der Waldschrate und Feen. In dem kleinen, zur Gänze aus dem gewachsnen Stein gehauenen Becken an der Quelle liegt ein glitzernder Stein. In dessen geschliffenen Facetten funkelt zwiefach gebrochnes Sonnenlicht: einmal in den Wellen, die sich um das kleine, aber stetige Rinnsal des etwas oberhalb des Beckens aus einem schmalen Spalte tretenden Wassers in fast perfektem Halbkreise ausbreiten, und ein zweites Mal vom Steine selbst. Nur wenn ein Vogel oder ein Reh zuweilen zur Tränke herankommen, oder ein unvorsichtiger Wanderer sich darüberbeugt, um seinen Durst zu stillen, wenn das Tageslicht also verdunkelt ist – oder aber in tiefdunkler Nacht –, wird sichtbar, daß da noch mehr Licht ist: ein Leuchten, welches aus dem Innersten des Steines aufscheint. Woher es kommt? Das hat noch nie jemand erfahren, der das Brünnlein bei lebendigem Leibe wieder verließ. Sein Geheimnis ward noch nicht enthüllt und soll auch erst zutage treten, da der Quell endgültig versiegt.

Mein Weiterspinnen:

Allein – der Bach führt ein Wasser, so rein, das jedem der davon trinkt, in dem ihm Fehlenden ergänzt wird.

Geht ein Mutloser vorbei, trinkt er Kraft. Dem Heißsporn bringt das Wasser des schwarzen Baches Milde. Dem traurig Verliebten schenkt es Hoffnung, dem im Überfluss schwelgenden Mäßigung.

Und doch ist es nur Wasser. Das Verweilen am schwarzen Bach ist es, welches die Menschen bekehrt. Die Ruhe des Ortes bringt sie zur Besinnung.

Elim, der Waldschrat war Beschützer des schwarzen Baches. Ihm war zu verdanken, dass nicht jeder sich zu diesem Orte fand. Sein tiefer Blick in das Wesen des Menschen ermächtigte ihn, ein Urteil über jeden Einzelnen zu fällen. Wenn da nur nicht immer Belle, die sinnenfrohe, leichtfertige Fee wäre. Wie oft schon hat ihr dahingeflattertes Augenzwinkern ihn dazu verleitet, einem Unbotmäßigen Einlass zu gewähren.

Ach, die alten Geschichten, in denen die Fee gut und schön, der Waldschrat tolpatschig und unförmig ist. Wer von dem Menschengesindel hat sie denn wahrhaftig gesehen…die Fee und den Waldschrat? Ja, ja…da gibt es Einige. Den zum Beispiel, der wusste, dass nur mit dem Herzen gesehen werden kann und der klug genug war, diese Figur in einen Fuchs zu verwandeln. Einer Figur, der in den Menschenmärchen durchtriebene Schläue angedichtet wurde.

Nein, dem Rumtreiben der Fee musste Einhalt geboten werden. Der Ort des Wassers sollte so bleiben wie es ist. Für seine Auserwählten.

Elim wusste, was zu tun war. Er würde die Menschen und die Fee mit ihren eigenen Waffen schlagen. Wobei er nicht schlug, denn dies tun nur Menschen. Der Waldschrat überlegte und handelte nach seiner inneren Überzeugung.

An den Anfang des schwarzen Baches setze er ein funkelndes Zeichen. Ein Licht, das von seinem Glauben an die Wahrheit genährt wurde. Die Menschen und auch die Fee würde dies irritieren, die Tiere würden sich zeitweise verirren – aber ihren Weg finden.
Der Waldschrat schuf zu dem Licht ein Gesicht. Menschen brauchen ein Bildnis, um glauben zu können, dagegen war selbst die Fee ohnmächtig. Ein Brunnenkopf lockte sie alle. Weg, weg von seinem schwarzen Bach und dennoch dahin. Gleißende Tropfen fielen aus dem steinernen Mund, fielen, sprangen zurück und tanzten weiter. Die Fee fuhr ihre versteckten Flügel aus und flog mit ihnen, sie konnte nicht anders – Tanz war ihre innerste Natur.

Die Sehenden, die es immer gab und immer geben wird, schmunzelten über sie, erkannten das Antlitz des Waldschrats – der ihnen den Weg wies – folgten ihm, in das Land der beantworteten Fragen.

Das Lied zum Tag

Besame Mucho

Zum Tag

Manche Tage sind ein Fest des Lebens.

Auf Arbeit ein gemeinsames Frühstück. Jeder bringt etwas mit, was einem Anderen besonders gut schmeckt. Ein Tisch voller Lieblingsspeisen ist das Resultat. Und Lachen beim Essen…viel und laut.

Den Weg nach Hause laufen, nicht an den fehlenden Schnee denken, die laue Luft einatmen. Auf der Frühblüherwiese im Garten leuchten mir Winterlinge entgegen. Lächeln bringen sie mir, ganz tief drinnen.

Mein Aufruf für Emil

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zeigt, WP ist doch ein besonderer Ort.

Noch ein Lächeln…

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Schenken

Schenke groß oder klein,
aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
die Gaben wiegen,
sei Dein Gewissen rein.
Schenke herzlich
und frei.
Schenke dabei,
was in Dir wohnt
an Meinung, Geschmack
und Humor,
so dass die eigene
Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.
Schenke mit Geist
ohne List.
Sei eingedenk,
daß Dein Geschenk
Du selber bist.

(Joachim Ringelnatz)

Es gibt nicht viele Möglichkeiten direkt zu helfen.

Es gibt soviele Möglichkeiten.
Ich habe einen Traum. Immer noch. WP ist ein ganz besonderer Ort.

Mein Freund Emil
https://deremil.wordpress.com/
ist lebensbewanderter Pilger, Freitag’s sein Radio zu hören ist kostenfreie Freude, Einklang zum Wochenende.

Mein Freund braucht Hilfe. Er bezieht Hartz IV, arbeitet ehrenamtlich.
Für seine neue Pilgerreise benötigt er einen Schlafsack, den er sich nicht leisten kann. Ich auch nicht. Aber, wenn wir uns zusammentun, also ihr Blogger und ich, wird es.

Im Impressum seines Blogs ist die Adresse genannt.
Ich lege einen 10 Euroschein in den Umschlag, den ich morgen abschicke. Du doch auch, oder…