Monatsarchiv: April 2016

Das Lied zum Tag

Komm lieber Mai und mache…

Das Schöne vom Tag

gepflanzt, gesteckt, geschleppt…

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geschnitten, gemäht, geräumt

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gesät, gegossen, genossen

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Es muss mal wieder Eis geben oder Himbeer-Sahne-Eis

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Antje meint es gab lange kein Eis bei mir.
Gab es wohl, nur nicht im Blog.
Draußen gibt es sonnige Tage, die auch wärmer werden, es wird also wirklich Zeit für ein neues Eis, frisch und fruchtig wie der Frühling.
Spargeleis vielleicht. Das gibt es auch, aber ich finde in meiner Familie keinen, der das mit isst.
Himbeeren mag die Schaukelinhaberin gern, ich auch und beide mögen wir sehr gern Schlagsahne.
Damit steht fest – es gibt Himbeer-Sahne-Eis.
Und zwar eins ohne Ei.
Dadurch entfällt das Simmern der Eismasse. Ein Nachteil dabei ist, das Eis gefriert dann beim Einfrosten im Kühlschrank ziemlich hart. Ein wenig hilft der Sirup dabei dies zu verhindern, den ich anstatt Zucker verwende, auch die angeschlagene Sahne ist hilfreich, trotzdem sollte das Eis entsprechend lange vor dem Verzehr zum langsamen Antauen in den Kühlschrank gestellt oder gleich vernascht werden.

Für mein Eis braucht es:

400 g Himbeerpüree aus Feinfrosthimbeeren
100 ml Himbeersirup
400 g Schlagsahne
1 Prise Meersalz

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Die Himbeeren lasse ich auftauen.
Dann pürriere ich die Früchte mit dem Mixstab und streiche die Masse durch ein feines Sieb. So bleiben keine Körnchen beim Eis schlecken in den Zähnen zurück.

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Von der Masse wiege ich 400 g ab, den Rest friere ich wieder ein, so habe ich bei Bedarf einen feinen Himbeerfruchtspiegel parat.

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Die Sahne schlage ich auf, bis sie fast steif geworden ist.

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Unter diese sahnige Wolke hebe ich die Himbeermasse, die ich vorher mit dem Sirup vermischt habe.

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Alles gut verrühren.
Naschen ist erlaubt, es schmeckt köstlich, wie nicht anders von einer Himbeersahne zu erwarten.
Eine Prise Meersalz kommt dazu und dann gebe ich alles für 40 Minuten in die Eismaschine.

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Ein fein sahnig-fruchtiges, nicht zu süßes Eis ist es geworden.

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War doch ganz einfach – oder?
Mach’s nach!

Die Schaukelinhaberin, Süßschlabber wie sie ist, fand das Eis zu säuerlich.
Ich fand es perfekt.
So habe ich ihre Portion mitgegessen und mir von ihr dann den kalten Bauch wärmen lassen.

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Kuscheln ist schöner als jedes Eis.

Das Letzte vom Tag

Man soll sein Herz nicht an Dinge hängen…
Mach ich ja fast nicht.
Es gibt zwei Dinge, die ich nie von mir lege.
Das eine ist der goldene Armreif den mein Vater meiner Mutter schenkte und den ich von ihr geschenkt bekam.
Das andere ist mein goldenes Kettchen.
Auch das ein Geschenk meines Vaters an meine Mutter und von dieser an mich.
Am Kettchen hängt ein kleines Herz, das mir meine Tochter schenkte und mein Schutzengel.
Ohne meinen Schutzengel gehe ich nirgendwo hin, der Gärtnergatte hat ihn mir geschenkt und manchmal bin ich abergläubisch.
Heute morgen wache ich auf…das Kettchen hängt offen am Hals.
Herz noch da, Schutzengel weg…herrje!
Also ziehe ich mich erstmal an und dann geht die Sucherei los.
Nachdem ich die Betten abgezogen und ausgeschüttelt habe, kann ich zwar in frischer Wäsche ruhen…an Schlaf ohne Schutzengel ist nicht zu denken.
Also gut.
Ich suche unter den Lattenrosten und entferne gleich mal den Staub.
Wollte ich heute gar nicht machen…lesen wollte ich.
Ja aber, wie in Ruhe lesen, wenn der Schutzengel weg ist.
Staub muss auch weg, also noch Staub gesaugt und in jeder Ecke gesucht.
Nix, kein Schutzengel.
Den weichen Bettläufer schüttele ich aus und finde ihn nicht – den Schutzengel.
Traurig schaffe ich die Wäsche in‘ s Waschhaus.
Dabei muss ich die Schuhe wechseln, mit Hausschuhen in’s Waschhaus gehen steht unter von mir eingeführter Strafe.
Im Schuh drückt mich was.
Jetzt habe ich auch noch Steine im Schuh, so ist das eben ohne Schutzengel.
Dank meiner wieder besseren Beweglichkeit schleudere ich den Schuh in hohem Bogen davon.
Bling macht es und heraus fällt – mein Schutzengel!
Im weichen Stoff meiner Kuschelsocken hatte er sich festgehakt und auf den Moment gewartet, da er mich wieder beschützen kann und nicht tragen muss.
Bin ich froh ihn wiederzuhaben und ein sauber glänzendes Schlafzimmer dazu.
Diese Schutzengel aber auch!

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Das Lied zum Tag

Avalon

Wildgemüse – Giersch und der Tee daraus

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Eine von vielen Gärtner als Unkraut verachtete Pflanze ist der Giersch.
Während ich in des Gärtnergattens Rabatten das Unkraut jäte, habe ich am Lieblingsplätzchen eine Oase für solcherlei Pflanzen.

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Im Vordergrund wird im Sommer der Goldfelberich blühen, dahinter unter dem alten Apfelbaum wächst Goldnessel, die mir eine gesunde, aromatische Teebasis ist.

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Gleich dahinter wächst vorn meine geliebte Iris und dahinter hat sich der Giersch sein Reich erschaffen.
Trotzig blicken Pfingstrosen,Tulpen und Phlox, sie erheben ihre Köpfe über den grünen Gierschteppich.

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Giersch kann fast über das gesamte Jahr geerntet werden. Zupfe ich die jungen Blättchen regelmäßig ab, treibt das muntere Pflänzchen weiter junge Blätter aus.
Sie sind hervorragender Salat, Suppeneinlage, Gemüse, Gewürz und auch Tee.
Für Tee sollten die Blätter zwischen April und Juni geerntet werden.
Giersch zeichnet sich durch seinen hohen Vitamin C Gehalt aus, der viermal höher als bei einer Zitrone ist.
Reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Calcium, Zink, Bor, Kupfer, Mangan, Titan und Kieselsäure ist die grüne Pflanze.
Durch ihren hohen Mineraliengehalt wirkt sie stark basisch.
Sie fördert den Stoffwechsel und dient der Gesunderhaltung der Harnorgane.
Giersch ist in der Lage, Giftstoffe und Säuren auszuschwemmen.
Er ist damit eine ideales Mittel zur Entschlackung bei einer Frühjahrskur, da er den Körper entsäuert und entwässert.

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Die Volksmedizin empfiehlt Giersch zur Linderung von Beschwerden bei Rheuma und Gicht.
Darauf weist der lateinische Name der Pflanze hin.
Aegopodium podagraia bedeutet übersetzt – der Gicht heilende.
Die Blätter als Breiumschlag auf die geschwollenen Hände gelegt, bringen Linderung.
Ein Tee aus frischen oder getrockneten Gierschblättern hilft dabei, er hat eine leichte schmerzlindernde, krampflösende und entgiftende Wirkung.
Der hohe Vitamin C Gehalt der Pflanze ist hilfreiche Unterstützung zur Heilung bei Erkältungen.
Schon seit der Steinzeit wird das Wildgemüse geschätzt, in Suppen galt es in manchen Königshäusern als Delikatesse.
Giersch ist eine würzige Alternative zu Spinat 
Dafür sammle ich 3-4 Hände voll Giersch, das sind etwa 200g.
Ich spüle das Gemüse ab und entferne die groben Stiele.
Anschließend blanchiere ich den Giersch.

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Meine Schaukelinhaberin ist ein großer Spinatliebhaber.
Ich habe ihr eine Portion kochfertig aufgehoben.

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Zubereitet mit in Butter glasig angebratenen Zwiebeln und Knoblauch, muss der Giersch dann nur noch gar ziehen, wird mit Salz, Pfeffer und Zitrone abgeschmeckt und ist dann ein köstlich-aromatisches, gesundes Gericht.
Gern mit Pellkartoffeln und Rührei.

Das Letzte vom Tag

In den letzten Wochen hatte ich außreichend Zeit, auch innerlich, zur Ruhe zu kommen.
Inzwischen kann ich auf mehr als zwei Jahre bloggen zurück schauen.
Glaubte ich anfangs – anders als in der realen Welt – gäbe es hier eine Gemeinschaft, die jegliches Anderssein respektiert und toleriert, sehe ich das inzwischen realistisch.
Gefunden habe ich hier Menschen.
Verloren habe ich hier niemanden.
Mir haben sich neue Kontakte eröffnet, manche sind wieder zerbrochen.
Von anderer oder von meiner Seite aus.
Mein Blog ist mir persönlich ein Notizbuch für von mir angesammeltes Wissen über Dinge, die mir wichtig sind.
Manchmal ist er mir Ventil.
Negative Erlebnisse kann ich verarbeiten, indem ich sie aufschreibe.
Mir ist die Anzahl von likes und Followern nicht wichtig.
Über jeden der Freude an meinen Beiträgen hat, freue ich mich.
Gleiches erlebe ich in der Vielzahl anderer Blogs.
Ein Sammelsurium unterschiedlichster Interessen gibt es dabei zu entdecken.
Mich persönlich berührt eine liebevolle Fotografie genauso wie ein kluger Schrifteintrag.
Gelernt habe ich, dass es auch hier Neid, Streit, Mißverständnisse gibt.
Damit musste ich erst lernen umzugehen.
Mein Blog wird auch weiterhin hauptsächlich die freudigen Ereignisse in meinem Leben festhalten.
Für mich ist das richtig so.

Das Schöne vom Tag

Wild, schön, heilsam…

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…Gold Taubnessel
https://teil2einfachesleben.wordpress.com/tag/gold-taubnessel/

Das Lied zum Tag

Here comes the Rain again

Einfache Sachen oder Wurstsalat

Meine liebe Frau Schwiegermutter kocht gern und gut.
Einiges habe ich mir von ihr schon abschauen können.
So ihren einfach herzustellenden und köstlichen Wurstsalat.

Es braucht dafür:

200g Bierwurst
1 große Gemüsezwiebel
1 kleines Glas saure Gurken
1 Prise Staubzucker
Pfeffer
Öl und Essig

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Die Bierwurst in feine Streifen schneiden.
Genauso die Gemüsezwiebel und die sauren Gürkchen.

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Der Geheimtipp ist hier wirklich die Prise Puderzucker.
Ein guter Essig ist genauso wichtig für den Geschmack wie ein ordentliches Olivenöl.

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Alles miteinander gut vermengen.
Die Herstellung ist hier kürzer als der Genuß.
Solche Salate sind köstliche Abwechslung im wöchentlichen Abendbroteinerlei.

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Einfach und gut.