Monatsarchiv: Mai 2019

Des Knaben Wunderhorn – Achim von Arnim und Clemens Brentano

Des Sultans Töchterlein
und der Meister der Blumen.Altes fliegendes Blatt aus Kölln.Der Sultan hatt‘ ein Töchterlein,
Die war früh aufgestanden,
Wohl um zu pflücken die Blümelein
In ihres Vaters Garten.Da sie die schönen Blümelein
So glänzen sah im Thaue,
Wer mag der Blümlein Meister seyn,
Gedachte die Jungfraue.Er muß ein großer Meister seyn,
Ein Herr von großen Werthen,
Der da die schönen Blümelein
Läßt wachsen aus der Erden.Ich hab‘ ihn tief im Herzen lieb,
O dürft ich ihn anschauen!
Gern ließ ich meines Vaters Reich
Und wollt sein Gärtlein bauen.Da kam zu ihr um Mitternacht
Ein heller Mann gegangen,
»Thu auf, thu auf, viel schöne Magd,
Mit Lieb bin ich umfangen.«Und schnell die Magd ihr Bettlein ließ,
Zum Fenster thät sie gehen,
Sah Jesum ihr viel schönes Lieb
So herrlich vor sich stehen.Sie öffnet ihm voll Freudigkeit,
Sie neigt sich tief zur Erden,
Und bot ihm freundlich gute Zeit,
Mit sittsamen Geberden.»Woher, woher, o Jüngling schön?
In meines Vaters Reichen
Mag keiner dir zu Seite gehn,
Sich keiner dir vergleichen.«»Viel schöne Magd, du dachtest mein,
Um dich bin ich gekommen
Aus meines Vaters Königreich,
Ich bin der Meister der Blumen.«»O Herr, o Herr, wie weit, wie weit
Ists zu des Vaters Garten?
Dort mögt ich wohl in Ewigkeit
Der schönen Blumen warten.«»Mein Garten liegt in Ewigkeit
Und noch viel tausend Meilen,
Da will ich dir zum Brautgeschmeid
Ein Kränzlein roth ertheilen.«Da nahm er von dem Finger sein
Ein Ring von Sonnengolde
Und fragt, ob Sultans Töchterlein
Sein Bräutlein werden wollte.Und da sie ihm die Liebe bot,
Sein Wunden sich ergossen.
»O Lieb, wie ist dein Herz so roth,
Dein Hände tragen Rosen.«»Mein Herz, das ist um dich so roth,
Für dich trag ich die Rosen,
Ich brach sie dir im Liebestod,
Als ich mein Blut vergossen.Mein Vater ruft, nun schürz dich Braut,
ich hab dich längst erfochten.«
Sie hat auf Jesus Lieb vertraut,
Ihr Kränzlein war geflochten

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Das Lied zum Tag

Und weil ich gerade so richtig wütend bin über Anmaßung dieses Lied.

Radiosender spielen ja neuerdings eine Version bei der das Recht auf Datenschutz Zugriff erhalten sollte.

Streng geheim

Das Weltpresslein, auch Worldpresslein,

das ist ein ganz besondes Schwein.

Ich sag dir hier, du mir dafür…

Doch wenn der Einklang nimmer stimmt, der freie Blogger sich Rechte raus nimmt.

Selbst AKK wird dann zum Schwein, soll dies denn alles gewesen sein?

Ach so: dazu brachte mich dieser Kommentar:

Gefällt mir

allerlei2013riffmaster | 27. Mai 2019 um 22:59 | Antwort |Bearbeiten

Also, liebe Arabella, so etliche Beiträge von Dir habe ich sehr geschätzt (ich erinnere mich z.B. noch an Deine gedankliche Revue zu jenem Krankenhaus, in dem Du nicht nur gearbeitet hast …

Aber dieser Beitrag macht mich fast zornig:

Deine vehement vorgetragene Kritik an dieser Demonstration von „besorgten“ Jungbürgern“ tangiert ganz zentral ein Grundrecht, das sich aus dem Artikel 8 des Grundgesetzes ergibt:

Ich zitiere da mal:

„(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.“

Du kritisierst also ein Grundrecht, weil … Du den Bus nicht mehr erreicht hast. Ja, das ist ärgerlich (genau wie so etliche Streiks, wie sie z.B. immer wieder im Flugverkehr gibt) …. aber sie sind schlicht und ergreifend hinzunehmen (da ist die Rechtsprechung ziemlich eindeutig), denn dieses Recht auf das sog. „Demonstrationsrecht“ eine zentrale Säule unserer Demokratie ist … und ich werde zornig, wenn man daran herummäkelt …

Dein Ruf “geht in die Schule“ erschließt sich mir auch nicht, denn diese Demo war wohl an einem Freitag Nachmittag … ich kenne mich da beiEuch nicht so aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Euch in Chemnitz am Freitag Nachmittag noch die Schulpflicht besteht.

Was all diese „Kinderlein“ (diese Formulierung ist sowas von abwertend !) umtreibt, ist wohl die Sorge um ihre Zukunft angesichts einer drohenden Umweltzerstörung (die AfD nennt diese Sorge übrigens „hysterisch“)… und für dieses Engagement sollten wir dankbar sein und nicht dagegen giften …

Im übrigens: was glaubst Du, was die legendären Montagsdemonstrationen in der DDR (1989) wohl für ein Verkehrschaos verursacht haben … Gott sei Dank haben sich die damaligen Demonstranten davon nicht abschrecken lassen.

Also … dieser Beitrag … ich finde ihn beschämend.

Zustimmung erhälst Du bei mir nur, was das Beschmieren von Wänden oder Denkmälern betrifft … das kann ich auch auf den Tod nicht ausstehen …

Lesenswertes

http://www.taz.de/Greta-Thunberg-kommerziell-ausgenutzt/!5571776/

Sonntagsmärchen

Aesop

Die Löwin und die Füchsin

Eine Füchsin, die auf ihre Fruchtbarkeit stolz war, schalt eine Löwin, dass sie nur ein einziges Junges zur Welt brächte. Die Löwin antwortete ihr darauf: „Fürwahr, ich bringe nur eines zur Welt, aber dieses einzige ist ein Löwe.“

Zum Tag

Oder besser, zum gestrigen Freitag.

Umweltdemo der linken Kinder der Stadt Chemnitz.

Was soll ich dazu sagen…

Mit einem Egoismus, der (für mich) seinesgleichen sucht, legen die „besorgten“ Jungbürger den Freitagsnachmittagsverkehr der Stadt Chemnitz lahm.

Unzählige Buslinien fallen aus, oder fahren unangekündigt Umleitungen, die enorme Verspätungen mit sich bringen. Demzufolge verpasse ich meinen Zug und versuche den nächsten Bus zu erreichen.

Gerade als der um die Ecke biegen will, laufen die Kinderlein los, mittend über die Hauptkreuzung der Innenstadt. Ein paar Sekunden damit gewartet, der Bus hätte problemlos abbiegen und die wartenden und langsam wirklich verärgerten Fahrgäste einsammeln können. Sowas interessiert die Schüler nicht, Arbeitswochenanstrengungen sind ihnen (noch) unbekannt.

Laut grölend bewegen sie sich langsam auf das Karl-Marx-Monument zu.

Mir reicht das jetzt und ich brülle ihnen ebenso laut :“geht in die Schule“ zu.

Daraufhin kommen die „Rudelführer“ zu mir und stellen mich zur Rede. Auf eine äußerst aggresive Art zweifeln sie an meinem Willen zum Schutz ihrer Zukunft und der Umwelt.

Ich platze gleich vor Wut und erkläre ihnen, was für ein Verkehrschaos sie anrichten.

„Sollen 300 Mann wegen Ihnen warten?“ ist die Antwort.

Mensch ihr Kurzblicker!!!

P.S.

Umweltfreundlich wie sie sind, haben sie die Platten vorm Karl-Marx-Kopf mit Kreideparolen beschmiert. Die Stadt wird für die notwendige Reinigung wieder Gelder und Wasser verschwenden müssen.

Blick in den Wandel – Mai 2019

Mai 2019

Blick in den Wandel

Fünfundzwanzigster Mai 2019

Blick in den Wandel

Zweiundzwanzigster Mai 2019

Projekt 2019 – 2.Bad – Mai

Es geht voran, langsam aber stetig.

Anstengender als gedacht war der Trockenbau an dieser Wand. Sie war so schief, dass ein zeitaufwendiger Unterbau notwendig wurde.

Die Wasseranschlüsse sind verlegt und auch die Elektroleitungen. Alles in Eigenbau, guter Ehemann.:-)