Archiv der Kategorie: Suppen

Diätkost oder Blumenkohlsuppe

Blumenkohl ist brennstoffarm. 100 g enthalten ca.25 Kalorien. Sein Wasseranteil und der hohe Anteil an Biostoffen macht ihn zu einem der gesündesten Gemüse. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an Folsäure, einem B-Vitamin, welches im Stoffwechsel eng mit Vitamin B12 zusammenwirkt und für Zellwachstum und Blutbildung unerlässlich ist. Seine heilsame Wirkung auf die Dickdarmschleimhäute ist die beste Vorbeugung gegen Darmkrebs, speziell bei Männern. Das in ihm enthaltene Vitamin B5 unterstützt den Körper bei der Herstellung von Kortisol. Aus diesem Stoff baut der Organismus Kortison, welches wichtig ist bei der Hemmung von Entzündungen. Vitamin B5 ist stark säureempfindlich, deswegen sollten Essig und Zitrone bei der Zubereitung von Blumenkohl vermieden werden. Das Gemüse ist für Schonkost geeignet.

Das ist genau das Richtige für mich, nachdem ich des Norovirus wegen drei Tage nichts essen konnte, weil es sowieso nicht drin blieb. Ich mache die Suppe ohne Schnickschnack. Es braucht nicht viel dafür:

1 Blumenkohl

Wasser

Salz/ Pfeffer

Muskatnuss

Die Röschen wasche ich

und setze sie mit Wasser, Salz und Pfeffer und geriebener Muskatnuss auf.

Die aromatische Muskatnuss würzt nicht nur gut, sie nimmt auch den etwas dumpfen Blumenkohlgeruch. Nach reichlich 30 Minuten ist er gar. Ich nehme die Röschen aus dem Sud und püriere sie. Mein neuer Pürierstab macht das sehr fein.

In das Mus gebe ich einen kleinen Stich Butter und fülle solange mit der Brühe auf, bis meine Suppe die gewünschte Konsistenz hat.

Reste eignen sich sehr gut zum Weiterverwenden als Gemüsebrühe.

Das Süppchen schmeckt lauwarm am Besten und ist so gut verdaulich, mit Petersilie bestreut sieht es auch hübsch aus und es hat mir sehr gut getan als erstes Essen nach dem unfreiwilligem Fasten. Leider aß ich danach einen Vanillepudding, er brachte mir wieder längeren Aufenthalt im Bad 

Wintergemüse im Frühlingssüppchen oder Petersilienwurzelsuppe

Petersilienwurzel – Kaiser Karl der Große hat vor rund 1300 Jahren ihren Anbau per Dekret befohlen haben, mit gutem Grund. In ihr stecken reichlich wertvolle Inhaltsstoffe. Neben B-Vitaminen, Eiweiß, Kalzium und Eisen glänzen die gelblich-weißen bis hellbraunen Wurzeln vor allem durch einen hohen Gehalt an Folsäure und Vitamin E (rund 40 %). Ihr intensiv würziges Aroma stammt von ätherischen Ölen, die das Gemüse besonders leicht verdaulich machen. Und Schlankmacher sind es auch noch, ideal also für eine Frühlingsdiät oder überhaupt zur gesunden Ernährung.

Für meine Suppe braucht es:

1Topf Petersilie

3 Petersilienwurzeln

1 rote Zwiebel

3 Knoblauchzehen

2 El Olivenöl

600ml Hühnerbrühe

https://www.google.de/amp/s/teil2einfachesleben.wordpress.com/2017/01/25/rumgeschnupfe-oder-huehnerbruehe/amp/

100ml Sahne

1 Spritzer Weißwein

1/2 Zitrone

1/2 EL Zucker

Salz/Pfeffer

1EL Kartoffelstärke

Schnell und einfach ist die Zubereitung. Zwiebeln und Knoblauch schneide ich klein und schwitze sie in Olivenöl an. Die Petersilienwurzel schäle ich und zerteile sie in kleine Stücke,

die ebenfalls angeröstet werden. Mit Weißwein lösche ich ab und reduziere ihn wieder. Zucker und Zitrone gebe ich dazu und dann die Hühnerbrühe und die Sahne.

Bei geschlossenem Deckel muss alles 20 Minuten leise vor sich hinköcheln. Den Topf nehme ich dann vom Herd und gebe einen Großteil der kleingehackten Petersilie dazu, bevor ich die Suppe püriere. Dannach bitte nicht mehr aufkochen lassen.

Mir wäre die Suppe auch so recht, mein Mann mag sie lieber angedickt, was ich mit einem Eßlöffel Kartoffelmehl tue. Mit der restlichen Petersilie garniere ich dieses schmackhafte Süppchen.

Allerletztes Heißes für Kaltes, hoffentlich oder Steinpilzsuppe

Ich spare mir den Aprilspruch, kennt ihr sowieso. Mir ist kalt, ich brauche eine Suppe. Da bald Mai ist und die Steinpilze in meiner Gegend seit Jahren in diesem Monat die Besten sind, schröpfe ich meine Steinpilzvorräte und koche eine feine Suppe daraus. 

Es braucht dafür:

1große Hand voll Steinpilze

600ml Wasser

400ml Hühnerbrühe

100 ml Sahne

20g Butter

1 EL Kartoffelstärke

1/2 Zitrone

Salz/ Pfeffer

saure Sahne

Schnittlauch

Die Steinpilze weiche ich in Wasser ein und lasse sie mindestens 6 Stunden ziehen. Mit Butter bereite ich eine Mehlschwitze, dabei nehme ich zum Abbinden statt Mehl Kartoffelmehl, dieses hat keinen Eigengeschmack und bindet meiner Meinung nach sämiger.

Die Mehlschwitze nur bei geringer Hitze zubereiten, damit nichts anbrennt.

Mit der Pilzbrühe lösche ich ab und gebe die Pilze dazu.

Dann gebe ich soviel Hühnerbrühe dazu, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Zitrone schmecke ich ab.

Ein kleiner Schuss Sahne tut der Suppe gut, also gebe ich ihn hinein und lasse alles bei geschlossenem Deckel 20 Minuten vor sich hin köcheln.

Dem Geschmack tut es gut, wenn die Suppe vor dem Pürieren in Ruhe abkühlen kann.

Schaumig aufgeschlagen schmeckt sie mir am Besten. Vor dem Servieren erwärme ich sie nochmal kurz und streue frischen Schnittlauch darauf, ein Klecks sauerer Sahne darauf und fertig.

So gern ich diese Suppe mag, ein Frühlingssüppchen wäre mir lieber. Wenigstens ist der Schnittlauch schön grün.

Frühlingssüppchen – Brokkolisuppe

Heißes für Kaltes ist vorbei (wurde auch Zeit!), bald gibt es Kaltes für Heißes und bis dahin Frühlingssüppchen, schon immer war ich ein großer Suppenfreund. Mit Brokkoli fange ich an, zumindest hat dann die Farbe der Suppe einen Hauch von Frühling.

Magnesium ohne Ende! Muskeln, Herz und Stoffwechsel tanzen vor Freude. Ballaststoffe! Her damit, es wird Frühling, weg mit dem Winterspeck! Den Darm, eines unserer wichtigsten Organe, freut das sehr. Brokkoli beseitigt Darmträgheit, kräftigt den Zottenwuchs der Darmschleimhaut und beugt auf diese Weise sogar ernsthaften Darmerkrankungen vor. Das grüne, vitalstoffreiche Gemüse ist bester Verbündeter aller Frauen, er ist ein großer Eisenliferant. Der hohe Vitamin C Gehalt wirkt vorbeugend gegen Erkältungen, die Märzwinde sind gefährlich und die Abwehrkräfte noch wintergeschwächt. Brokkoli hat einen hohen Kaliumgehalt, damit wirkt er entwässernd und blutdrucksenkend.

Mein Brokkolisüppchen ist auch für Vegetarier geeignet, ich mache es auf der Basis einer Gemüsebrühe.

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2017/01/06/kuechenfriemelei-gemuesebruehe/

Es braucht dafür für 2 Personen:

500g Brokkoli

700ml Gemüsebrühe

150ml Sahne

2 EL Olivenöl

2 rote Zwiebeln

2 Knoblauchzehen

1 kleines Stück Ingwer

1 EL Weißweinessig

1 gehäuften TL Kartoffelmehl

Milder im Geschmack sind die roten Zwiebeln, die ich klein schneide und im Olivenöl direkt im Suppentopf leicht anschwitze. Den Knoblauch und ein daumennagelgroßes Stück Ingwer zerdrücke ich leicht im Mörser und gebe es dazu.

Vorher habe ich die angeschwitzten Zwiebeln mit einem Eßlöffel Weißweinessig abgelöscht

Die gewaschenen Brokkolirösschen schwitze ich kurz mit an,

bevor ich mit der Gemüsebrühe auffülle.

20 Minuten lasse ich alles mit geschlossenem Deckel und bei geringer Hitze garen, dann püriere ich alles grob

und gebe die Sahne dazu. Selten dicke ich Suppen an, dieser tut das gut. Ein wenig nehme ich von ihr weg und mische einen üppigen Teelöffel Kartoffelmehl unter. Dieses hat keinen Eigengeschmack, es bindet die Suppe nur.

Noch einmal kurz aufkochen lassen und fertig ist ein wunderbar cremiges, brokkolifrisches Süppchen, das weich den Hals hinunterfliesst und eine Wohltat für immer noch Schnupfengeplagte ist. Bissel Schnittlauch obendrauf macht es intensiver im Geschmack und noch grüner. Nun aber lieber Frühling!

Heißes für Kaltes – Cremiges Süppchen aus gelben Linsen

Der Winter geht zur Neige. Noch sind die Frühlingsmomente rar, heiße Süppchen sind noch immer eine Wohltat. Eines der ältesten und gesündesten Lebensmittel sind Linsen. Sie bieten einen hohen Gehalt an wichtigen Nährstoffen, vor allem sind sie reich an pflanzlichem Protein.Früher ein arme Leute Essen, sind sie heute aus diesem Grund besonders für Vegetarier interessant. Linsen enthalten kein Fett, dafür reichlich Ballaststoffe, damit sättigen sie gut und nachhaltig.Drei Nährstoffe die als Fettverbrenner gelten enthalten Linsen. Eiweiß, das B-Vitamin Cholin und Magnesium. Linsen senken nachweislich den Cholesterinspiegel.

Mein Linsensuppe ist keine klassische, sondern eine feinere Abwandlung, die dennoch all ihre Inhaltsstoffe hat und zudem noch sehr gut schmeckt.

Es braucht dafür:

250g gelbe Linsen

700ml Hühnerbrühe

100ml Kondensmilch

Salz/Pfeffer

2 rote Zwiebeln

4 Knoblauchzehen

1 TL Pesto Verde

1 Messerspitze Kardamom

1/2 Zitrone

2 EL Olivenöl

2 Frühlingszwiebeln

100g Speck

2TL Creme fraiche

Im Suppentopf schwitze ich in Olivenöl die kleingeschnitten Zwiebeln und den Knoblauch an. Dann kommen die Linsen dazu, mit der Hühnerbrühe lösche ich ab und lasse alles bei geringer Hitze und geschlossem Deckel 45 Minuten köcheln.

Etwas Pesto Verde kommt dazu und eine Messerspitze Kardamom. Beides gibt der Suppe einen frischen Geschmack. In der Zwischenzeit röste ich in einer kleinen Pfanne und in Olivenöl den Speck, kurz vor Ende der Röstzeit gebe ich die kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln dazu. Sie lasse ich nur leicht anschwitzen.

Die garen Linsen püriere ich und streiche sie danach durch ein Sieb.

Rester, die im Sieb zurückbleiben, schmecken vermischt mit Kartoffelbrei sehr gut. Dem Linsenpüree gebe ich soviel Hühnerbrühe bei, bis es eine feincremige Konsistenz hat.

Jetzt erst salze und pfeffere ich nach, gebe den Saft einer halben Zitrone dazu und die Kondensmilch. In die fertige Suppe kommen nun der Speck und die Lauchzwiebeln.

Meine Küche duftet fein nach dem Kardamom und gar nicht nach Eintopf. Mit einem Klecks Creme fraiche serviert ist diese cremige Süppchen aus gelben Linsen ein Genuss.

Heißes für Kaltes – Möhrensüppchen mit Garnelen

Möhren – dieses Gemüse ist eine Wohltat für unser Immunsystem. Sie machen die Schleimhäute im gesamten Körper fit gegen Bakterien und Viren und sind ein Transkriptionsfaktor für Gene im Zellkern. Diese können den Zellstoffwechsel nur dann im ausreichenden Maß ankurbeln, wenn das Möhrenvitamin dafür die Weichen stellt. Der Pflanzenfarbstoff Beta-Karotin ist die Vorstufe des lebenswichtigen Vitamin A. Zudem sind Möhren reich an Selen, dem wichtigsten Spurenelement im Immunsystem. Das Mineral ist Kern eines Enzyms, das auch unsere Körperzellen gegen Feinde schützt. Eine Möhre enthält ebensoviel Vitamin A wie eine Vitamin-A-Pille aus der Apotheke. Dabei ist das Möhrenvitamin viel gesünder. 

Nichts ist in dieser Jahreszeit also besser als ein feines Möhrensüppchen. Es braucht dafür für 2 Personen

1 Schalotte

500g Möhren

125ml Weißwein

100 ml Sahne

1/2 Zitrone

750ml Hühnerbrühe

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2017/01/25/rumgeschnupfe-oder-huehnerbruehe/comment-page-1/
150g Krabben

Pfeffer/Salz

Die Schalotte und die in Scheiben geschnittenen Möhren schwitze ich bei niedriger Temperatur gleich im Suppentopf in Olivenöl an.

Mit dem Weißwein lösche ich ab und lasse etwa die Hälfte wieder einkochen.

Mit der Hühnerbrühe fülle ich auf und gare alles bei geschlossenem Deckel für ca.20 Minuten. Dann püriere ich die Suppe.

Ich möchte ein Süppchen von sanft-cremiger Konsistenz, keine dicke Eintopfsuppe, darum streiche ich alles noch einmal durch ein feines Sieb.

Was nicht fein genug ist um durchs Sieb zu gehen, kommt auch nicht in die Suppe. Der übrig bleibende Möhrenbrei wertet ein Kartoffelpüree auf. Der Suppe gebe ich die Sahne bei und den Saft einer halben Zitrone. Alles koche ich kurz auf und schmecke mit Pfeffer ab. Salz braucht es durch meine gut gewürzte Hühnerbrühe nicht mehr. In der warmen Suppe lasse ich vorgekochte Garbelen gar ziehen. Sie passen hervorragend zu dem süß-säuerlichen Geschmack der leichten Suppe. Wer mag, gibt noch etwas Dill dazu, mein Gärtnergatte tut das nicht, darum lasse ich ihn weg.

Das ist ein wunderbar schmeckendes, wohltuendes Süppchen, welches im Sommer – dann gekühlt – genauso gut ist.

Heißes für Kaltes – winterliche Tomatensuppe

Eigentlich gehört diese Suppe in die Tomatenzeit. Wir mögen aber Suppen gern und Tomatensuppe kann auch im Winter schmecken. An gartengereiften Tomaten fehlt es natürlich, Dosentomaten bieten Ersatz. Die kleinen Kirschtomätchen sind auch um diese Jahreszeit aromatisch und bringen Geschmack in die winterliche Tomatensuppe. Darum folgt diesmal ohne irgendwelchen Schnick und Schnack dazu ganz schlicht das pure Rezept. Es braucht dafür:

1 Dose Tomaten

300g Kirschtomaten

600ml Gemüsebrühe

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/tag/selbstgemachte-gemuesebruehe/

100ml Sahne

2 EL Olivenöl

1 EL Balsamico

1 EL Zucker

1 große Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 Tl gefrorenes Basilikum

2 Zweiglein Thymian

1 Zweig Rosmarin

Schnittlauch

Die Schalotte und den Knoblauch fein hacken und im Olivenöl direkt im Suppentopf anschwitzen, die Dosentomaten dazu geben, Thymian und Rosmarin hinein, 5 Minuten köcheln lassen und dann die Brühe dazu geben. Deckel drauf und 20 Minuten weiter vor sich hin köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Zucker in einer Pfanne karamellisieren, mit 1 EL Sahne und 1 EL Balsamico ablöschen, die halbierten Kirschtomaten darin schwenken, den tiefgefrorenen Basilikum dazu geben und alles bei Seite stellen.

Die Tomatenbrühe durch ein Sieb gießen,

mit der restlichen Sahne auffüllen und die Suppe etwas einköcheln lassen.

Die karamellisieren Tomaten in die Suppe geben. Etwas von der Suppe in die Pfanne geben, um Rester des Karamells zu lösen, dann wieder zurück in den Topf.

Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Schmeckt wunderbar tomatig.

Heißes für Kaltes – Knoblauchsuppe

Zwischen 0,1 und 0,3 % des Knoblauchfleisches bestehen aus einem Lauchöl mit dem Wirkstoff Allizin. Dieses bringt auch den typischen Knoblauchgeruch mit sich. Bei dessen Abbau im Körper über Stoffwechselstufen bilden sich neue Wirkstoffe, die gegen verschiedene Beschwerden helfen. Allizin tötet Bakterien und Pilze, senkt Cholesterin- und Blutfettspiegel. Die daraus sich bildenden Ajoene und Sulfide verhindern eine Verklumpung, weitere Stufenprodukte verlängern die Gerinnungszeit und wirken durchblutungsfördernd. Andere Wirkstoffe im Knoblauch haben einen günstigen, teils linderndern teils heilenden Einfluß auf Verdauungsstörungen. Knoblauchxerhöht den Blutfluss in der Haut, das verbessert durchaus den Teint. Ein übermässiger Dauerverzehr von rohem Knoblauch ist nicht ratsam, er verursacht Magen- und Leberbeschwerden, zum Teil auch niedrigen Blutdruck. Dagegen hilft, neben einem gemässigten Genuss der Verzehr von Weizen- und Gerstenprodukten, welche neutralisierend wirken.

Knoblauchsuppe ist was Feines, auch der Knoblauchgeruch ist erträglich, da der verwendete Knoblauch vorgebacken ist. Es braucht dafür für 2 Personen:

1/2 Knoblauchzwiebel

75 g Schalotten

400ml Rinderbrühe

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2016/12/29/heisses-fuer-kaltes-klare-suppe-mit-eistich/
1-2 EL Weißweinessig

25oml Sahne

40g Parmesan

1 Eigelb

2 EL Olivenöl

Salz/Pfeffer

1 kleinen Schluck Weiswein

1EL Schmand

Schnittlauch

Wer jetzt Knoblauchcreme

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2015/05/02/das-ist-doch-mal-was-fur-den-herrn-sohn-knoblauchcreme/

hat, spart sich den ersten Schritt. Meine ist wie immer alle und/oder verschenkt. Die Herstellung aus einer halben Knolle ist jedoch im Handumdrehen erledigt.

Die ungeschälten Zehen auf doppellagige Alufolie geben und bei 200 Grad Umluft 20 Minuten backen. Danach lässt sich das nun weiche Fleisch leicht aus der Zehe drücken. Die Schalotten in feine Stückchen schneiden und im Olivenöl gleich im Suppentopf anschwitzen. Mit wenig Weiswein ablöschen und diesen völlig einkochen lassen. Dann mit der Brühe auffüllen. Ich habe Rinderbrühe, jede andere tut es genauso, nur Brühwürfel gehen nicht. 20 Minuten lasse ich alles bei geschlossenem Deckel simmern, dann kommt der Knoblauch hinein und ich püriere alles.

Die Sahne gebe ich hinein und einen Esslöffel Schmand und koche die Suppe, die verflockend duftet, kurz auf. Mit Pfeffer und dem Weisweinessig schmecke ich ab, Salz braucht meine gut gewürzte Brühe keins zusätzlich.

In einer Schüssel verquirle ich etwas von der Suppe mit Eigelb und gebe die Masse zur Suppe dazu.

Jetzt darf mein Knoblauchsüppchen nicht mehr aufkochen! Dick besteue ich sie mit Parmesan und frischem Schnittlauch. Der Parmesan gibt der Suppe zusätzlich etwas Bindung. Ein Baguette mit Knoblauchbutter passt sehr gut zu diesem köstlichen Schmaus.

Heißes für Kaltes – Soljanka

Es gab und gibt hier in meiner Gegend keinen ordentlichen Dorfgasthof der diese Suppe nicht im Angebot hatte und hat. Zu DDR-Zeiten stand sie auf mancher Karte eines Interhotels, wie die besseren Hotels damals hießen. Besser lassen sich Rester nicht auf den Tisch bringen. Manchen Soljanka’s war und ist das anzuschmecken. Zudem ist es, wie bei den Grünen Klößen, so eine Sache mit dem Rezept, natürlich ist das Eigene immer das Beste. Wie bei allen Gerichten ist es auch hier so…was man hineintut, bekommt man im Geschmack heraus. Für meine Soljanka verwende ich das Rezept meiner Tochter, es ist das Beste das ich kenne. Zudem habe ich noch Bratensoße von Rouladen übrig, in dieser Suppe ist sie gut untergebracht. Wer keine Soßenreste übrig hat, kann das durch Zugabe von einem Stück Soßenkuchen, den man für Sauerbraten nutzt, ausgleichen.

Für meine Soljanka ( 4 Personen werden davon gut satt ) braucht es:

1 l Gemüsebrühe (Hühnerbrühe, Fleischbrühe…alles geht, nur Suppenwürfel nicht;-))

1 Packung pürierter Tomaten (Tomatenmark, Dosentomaten, frische Tomaten…auch hier geht alles was der Vorrat bietet)

300 ml Bratensoße (oder eben ersatzweise Soßenkuchen)

1/2 Becher frischer Schmand (saure Sahne, Sahne, Creme fraiche…was da ist)

1 kleines Glas sauere Gürkchen und deren Sud (große saure Gurken, Senfgurken…)

2 große Gemüsezwiebeln ( Zwiebeln, Schalotten…was immer in der Gemüsekiste liegt)

2 Zehen Knoblauch (nicht verhandelbar, außer ihr habt Knoblauchcreme)

1 Zitrone (ersatzweise Essig)

400-500g Jagdwurst (Wiener, Schinken, Salami, Aufschnitt…alles was verbraucht werden sollte…)

1 EL Zucker

Salz

2 EL Öl

Die Jadwurst schneide ich in grobe Streifen, beim Anbraten schmort die Wurst zusammen und man braucht ja was zum Beißen. 

In etwas Olivenöl brate ich die Wurst direkt im Suppentopf an 

und lösche mit der Gemüsebrühe ab, so bleiben die Röstaromen in der Suppe. 

Dahinein kommt meine Rouladensoße, die alles herzhaft macht. 

In einer Pfanne 

schwitze ich die in Ringe geschnittenen Gemüsezwiebeln in Olivenöl (das für mich den feinsten Geschmack gibt, jedes andere Öl tut es auch) an. Wenn sie leicht gebräunt sind, kommt der Knoblauch dazu 

und alles bald darauf in die Suppe.

Den Sud der Gewürzgürkchen gebe ich hinein und auch diese, vorher in Scheibchen geschnitten.

Tomatenpüree und einen großen Klecks Schmand dazu und alles fein ordentlich umrühren.

Meine Zitrone schneide ich in Scheiben 

und gebe sie samt Schale hinein, ich mag diesen leicht bitteren Geschmack und esse in der Suppe auch die Schale. Wer das nicht mag, zieht Zisten und gibt diese mit Saft und Fruchtfleisch hinein.

Mit wenig Zucker abschmecken und bei Bedarf nachsalzen. Etwa eine halbe Stunde lasse ich meine Soljanka ziehen, damit sich die Aromen verbinden können.

Mit einem Klecks Schmand obendrauf serviert, wärmt diese Suppe hervorragend und schmeckt auch so. Gern auch aufgewärmt.

Rumgeschnupfe oder Hühnerbrühe

Fang dir ein Huhn, ein gackerndes, besser als ein Hahn ist’s weil fettiger.

Fettiger bringt Geschmack, in diesem Fall auch Gesundheit, weil hilfreich und wenn sehr heiß zudem schweißtreibend.

Schweißtreibend ist erkältungsverjagend. Thymian und Rosmarin helfen dabei, heiße Brühe beruhigt gereizte Schleimhäute, geröstete Zwiebel mit Schale gibt Geschmack und Farbe. Knoblauch hilft immer und bei fast allem.

Geholfen wird dir bald. Schmecken wirst du dank der guten Brühe wieder. Verjagte Erkältungen machen Appetit.

Mit Appetit schlürfst du die nahrhafte Brühe, die dir neue Kraft bringt.

Mit der neuen Kraft kochst du was Gutes aus dem verbliebenen Hühnerfleisch.

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Nichts gibt’s mehr zu gackern. Gesunden Appetit.