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Das Schöne vom Tag

Marienkäferlein, was wird sein…Regen oder Sonnenschein…

Streng geheim

Nimm mich mit.

Lass mich mit deinen Augen sehen, mit deinem offenen Herzen.

Mal mir die Welt bunt.

Lass mich eintauchen in deine einfache Sicht auf die Dinge.

Helfen will ich dir dafür, deine Kindlichkeit zu bewahren.

Das Schöne vom Tag

Herbstblätterfisch

Danke

Meine Liebste, 

seit es dich gibt, lebe ich bewusster. Du hast mich dazu gebracht, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Für dich koche ich am Liebsten, mit keinem Menschen auf der Welt backe ich so gern wie mit dir. Du bringst mich zum Nachdenken, ich will deine Zukunft beschützen. Wir haben zu deiner Geburt einen Kirschbaum gepflanzt, du sollst – so wie ich es bei meinen Großeltern tun konnte – in ihn klettern und dich satt essen an der Süße des Lebens. Niemals in deinem Leben sollst du dich allein fühlen, du sollst umgeben sein von Kindern und Erwachsenen die ihr Leben gern leben. Du sollst nicht bedroht sein von Krieg und Terror. Alles was in meinen Kräften steht, werde ich dafür tun. Für dich und für alle Kinder. Mut zum Handeln will ich dir lehren und Achtung vor dem Nächsten. Die kleinen Dinge will ich dir zeigen, welche das Leben so groß werden lassen. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt.

Das Letzte vom Tag

Decke mit lila Seite nach außen – Aschenputtel.

Decke mit weißer Seite nach außen – Eisbär.

Fantasie muss man haben oder sich erinnern.

Das Schöne vom Tag

Wer bist du denn?

Zum Tag

Es ist so einfach…

Nimm etwas das dein Liebchen kennt, beseele es mit deiner Stimme. Schnattere heiter auf dein Kindchen damit ein, entzünde seine Fantasie. Frage dein Kindchen, was es wissen will, plaudere heiter und mit Entchenschnabel mit ihm. Entchen die sprechen können, haben beim Kindchen eine hohe Glaubwürdigkeit. Sie schnattern genau so gern wie das Liebchen, wissen die Namen der Blumen, die Liebchen bald auswendig daher sagen kann, Entchen kann’s ja auch.

Entchen geht vielleicht dahin, Liebchens Erinnerungen nicht.

Das Schöne vom Tag

Heute herrscht Zeitmagel aus Spukgründen

Apfelkuchen – Variante II – flacher Apfelkuchen

Mein lieber Sohn hat Geburtstag. Er ist ein erwachsener Mann geworden. Gelernt hat er Verantwortung zu tragen, ich bin stolz auf ihn. Geburtstage feiern wir mit der ganzen Familie, soweit sich das bei größeren Wohnentfernungen einrichten lässt. Uns sind diese Feiern willkommener Anlass, miteinander einen guten Tag zu verbringen. Mein Sohn ist ein freundlicher, hilfsbereiter Mensch. Darum hat er gute Freunde, die er ebenfalls zu seiner Feier einlädt, sie bereichern sein Leben und unseren Abend. Die richtige Frau hat er noch nicht gefunden, wenn wir ihn danach fragen, meint er schmunzelnd…ich habe meinen Vater… Mein Mann und mein Sohn haben ein besonders inniges Verhältnis…auf eine Schwiegertochter und Enkel freue ich mich dennoch…kommt Zeit, kommt Rat…

Die Schaukelinhaberin und ich backen ihm einen Geburtstagskuchen. Ein einfacher, leicht zu machender Kuchen mit den ersten Äpfeln der Saison und mit vielen davon und wenig Teig.

Es braucht dafür:

ca. 1, 5 kg saure Äpfel

80 g Butter

160 g Zucker

3 Eier

80 g Mehl

100 g Speisestärke

Abrieb einer Zitrone

1 kleines Päckchen Natron

25 g Haselnussstückchen

Die Form buttern wir aus und 

und legen Backpapier hinein, dass wir nochmal buttern,

darauf verteilen wir dann die Haselnüsse.

Kreisförmig verteilen wir dann die geschälten Apfelstückchen darauf.

Der Teig ist im Handumdrehen gemacht. Die geschmolzene Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier dazu geben. Mehl, Stärkemehl und Natron sieben wir hinein und gebe zum Schluss den Abrieb der Zitrone dazu. Der flüssige Teig lässt sich gut über den Apfelstücken verteilen.

Bei 150 Grad Umluft backen wir den Kuchen 60 Minuten im vorgeiztem Backofen.

Nach dem Abkühlen wird der Kuchen gestürzt und mit Puderzucker besiebt.

Fertig. Alles geht ohne großen Aufwand, durch den wenigen Teig ist der Kuchen flach und voller Feuchtigkeit und Apfelgeschmack.

Zusammen mit einer Kugel Heidelbeereis ist das ein süß-fruchtiges Vergnügen.

Mein Sohn hat mit einigen Hausbewohnern Geld zusammengelegt und eine Tischtennisplatte gekauft.

Das ist für alle ein willkommener Spaß und so verfliegt die Zeit bei Spiel und leckerem Essen. Direkt hinter dem Haus beginnt die Wiese. Wir wohnen in einer Dorfidylle und sind froh darüber.

Ein guter Tag war das für uns alle, solche gemeinsamen Feiern sind uns lieb. Danke mein guter Junge.
 

Schätze…

…finden sich allerorten.

Nicht in überfüllten Einkaufscentern, Erlebnis- und Bespassungsparks, in denen die Fantasie der Kinder keinen Raum hat, eigene Gedanken zu entwickeln. Nicht mehr als einen autofreien Platz zum Laufen brauchen sie.

Türen in vergangene Zeiten, die ermöglichen in der neuen Zeit bewusst Fuß zu fassen, mit dem Wissen um gestern und der Freude auf morgen.

Kinderglück nicht im drehenden Rummel von Disneyfiguren, sondern auf Treppen, auf denen Aschenputtels Schuh liegen könnte.

Überschäumende Freude und handwerklicher Meisterleistung,

laufen auf Steinen, von denen jeder einzelne Geschichte(n) erzählen kann.

Fassen die Schönheit eines heißen Sommertages am geschützten Ort.

Schätze finden und bewahren.