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Die alten und die neuen Blumenkinder oder ich denke laut

1968 war ich vier Jahre alt. 

Nichtsdestotrotz habe ich von dieser Bewegung profitiert, auch wenn ich hinter einer Mauer lebte.

Seit 2013 habe ich ein eigenes Blumenkind. Ich liebe es mehr als mich. Mit ihren ersten Schritt war sie in meinem Garten und hat dort gelernt. Nicht alle Blumen abreißen, sie lassen für die Insekten, sie lassen in ihrem eigenen Raum. Eine Blume darf sie immer pflücken, mitnehmen und für sich selbst behalten und lieben.

Es ist Oktober. Wir sammeln letzte Blumen, Samenstände und noch vorhandene Blätter. Wir binden Riesensträuße daraus. Und lachen und lachen. Fegen Raschelblätter für Igelhäuser…

Blumenkinder einer neuen Generation braucht die Welt.;-) 

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Das Schöne vom Tag

. ..es hingen zwei Mädels an Stangen herum, sie lachten dabei sich schief und krumm…

Wasser, Wald, Himmel

Die Schaukelinhaberin und ich machen einen Ausflug an’s Zschopauufer, schon mit dem Zug dahin zu fahren ist ein Abenteuer.

Sonst ist sie mit ihrer Mama hier baden, mehr Platz als in jedem Freibad, mehr Himmel, viel mehr kostenlose Freiheit. Steinmännchen bauen sich so leicht,

wie sie sich einreissen lassen. Schal plus Schirm ergibt sicheres Dach.

Unter der Brücke, entfernt vom Wehr und fast ohne Autoverkehr, watet es sich leicht durch seichtes Wasser.

Badeschuhe braucht man, gegen die Steine und die Scherben Achtloser.

Die Lieblingsdorfkneipe der Oma Grauhaar hat Bäume,

Schnitzel und – zum Glück – Pommes. Salat essen kann man zu Hause;-) .

Entspannt mit dem Zug nach Hause fahren, Mittagsschlaf und dann…die kleine Schwester samt Mama sind zu Hause…juchhu.

Das Schöne vom Tag

Marienkäferlein, was wird sein…Regen oder Sonnenschein…

Streng geheim

Nimm mich mit.

Lass mich mit deinen Augen sehen, mit deinem offenen Herzen.

Mal mir die Welt bunt.

Lass mich eintauchen in deine einfache Sicht auf die Dinge.

Helfen will ich dir dafür, deine Kindlichkeit zu bewahren.

Das Schöne vom Tag

Herbstblätterfisch

Danke

Meine Liebste, 

seit es dich gibt, lebe ich bewusster. Du hast mich dazu gebracht, endlich mit dem Schreiben anzufangen. Für dich koche ich am Liebsten, mit keinem Menschen auf der Welt backe ich so gern wie mit dir. Du bringst mich zum Nachdenken, ich will deine Zukunft beschützen. Wir haben zu deiner Geburt einen Kirschbaum gepflanzt, du sollst – so wie ich es bei meinen Großeltern tun konnte – in ihn klettern und dich satt essen an der Süße des Lebens. Niemals in deinem Leben sollst du dich allein fühlen, du sollst umgeben sein von Kindern und Erwachsenen die ihr Leben gern leben. Du sollst nicht bedroht sein von Krieg und Terror. Alles was in meinen Kräften steht, werde ich dafür tun. Für dich und für alle Kinder. Mut zum Handeln will ich dir lehren und Achtung vor dem Nächsten. Die kleinen Dinge will ich dir zeigen, welche das Leben so groß werden lassen. Ich liebe dich mehr als alles andere auf der Welt.

Das Letzte vom Tag

Decke mit lila Seite nach außen – Aschenputtel.

Decke mit weißer Seite nach außen – Eisbär.

Fantasie muss man haben oder sich erinnern.

Das Schöne vom Tag

Wer bist du denn?

Zum Tag

Es ist so einfach…

Nimm etwas das dein Liebchen kennt, beseele es mit deiner Stimme. Schnattere heiter auf dein Kindchen damit ein, entzünde seine Fantasie. Frage dein Kindchen, was es wissen will, plaudere heiter und mit Entchenschnabel mit ihm. Entchen die sprechen können, haben beim Kindchen eine hohe Glaubwürdigkeit. Sie schnattern genau so gern wie das Liebchen, wissen die Namen der Blumen, die Liebchen bald auswendig daher sagen kann, Entchen kann’s ja auch.

Entchen geht vielleicht dahin, Liebchens Erinnerungen nicht.