Archiv der Kategorie: Ich

Zum Tag

Heute ist der erste Todestag meiner Mutter.

Ein Jahr voller Emotionen liegt hinter mir.

Für immer ist alles anders, aber ist das nicht immer so, dass alles anders ist…

Werbeanzeigen

Geburtstag mit der Familie…

…den Lieblingsmenschen auf dem Schoß haben…

…im Kischbaum ernten…

…durch den Garten tanzen…

…mit dem Onkel Schubkarre fahren…

…vorsichtig an den Trubel rantasten…

…wundervolle Geschenke von der Schaukelinhaberin bekommen…

…der erste Geburtstag ohne meine liebe Mama…sie war im Herzen dabei…

Kirschen in Nachbar’s Garten

Zum Tag

Heute wird meine kleinste Enkeltochter, unsere Guggi, 2 Jahre alt.

Mit himmelblauen Augen, die erstaunt in die Welt guggen und alles, aber auch alles wissen wollen, schaut sie auch in mein Herz und macht es froh.

Alles Gute zum Geburtstag, meine kleine Neugierde du.

Das Schöne vom Tag

Alles wächst.

Willkommen Juni.

Meine Kinder wachsen wie meine Pflanzen. Ich mit all dem.

Zum Tag

Alles ist ruhig, alles still. Wandelt sich.

Und ich mit all dem.

Meine lieben Bloggerfreunde,

das Arabellchen erschafft sich jetzt mal ganz neue Regeln in der Bloggerwelt, ihr verzei(h)t ihr sicher, versteht sie vielleicht.Das Arabellchen liest nicht mehr täglich euere so schönen Beiträge und macht ihr Bildchen dran.Trotzdem liest das Arabellchen weiter gerne hier und lernt von euch und hört euch zu.Das Arabellchen schreibt auch weiter, ihr müsst ihr dann aber nicht sagen, obwohl ihr das selbstverständlich dürft, wie fein oder unfein das von ihr geschriebene ist.Das Arabellchen lebt einfach.

Zum Tag oder was ist Zeit

Da war gestern die Schaukelinhaberin bei uns. Ganz allein. So wie früher, also ohne ihre Schwester.

Und da liegt dieses Geschenk in meinen Armen und sagt: “ So habe ich mich gefreut und nun ist bald alles wieder vorbei.“

Was soll ich zu all dieser Liebe sagen, die ich ebenso spüre.

Nichts, so schön, so wahr.

Wege

Wie komme ich auf Arbeit?

Ich fahre kein Auto und nutze die öffentlichen Verkehrsmittel.

In der DDR geboren, habe ich dieses, dort übliche Verhalten, beibehalten.

Täten dies mehr Menschen, wäre der Straßenverkehr entspannter…aber: Zeit ist Geld.

Zu DDR-Zeiten wohnten wir in der Nähe des Bahnhofes. Menschenschlangen liefen zu den Zügen und zurück. Arbeiter, Schüler…alles reihte sich ein und fuhr mit der Bahn zum gewünschten Zielort.

Auch innerstädtisch wurde gelaufen, statt Auto zu fahren. Mit meiner Mutter bin ich die 3km zu meinem Kindergarten gelaufen, mein Mann fuhr mit seiner Mutter auf dem Roller die täglichen 5km zum Kindergarten.

Meine Kinder habe ich mit meinem Klappfahrrad in den Kindergarten und die -krippe gebracht. Eins vorn, eins hinten, ich darauf, gelegentlich am Lenkrad einen Beutel mit der täglich frisch gekauften Glasflasche Milch darin. Den Körbchenkindersitz dazu hatte mein Mann in Berlin, wo er studierte, erbeutet, so etwas war Mangelware und nur durch Beziehung oder in der besser versorgten Hauptstadt zu bekommen.

Lange her alles.

Nun fahre ich, wie gesagt, immer noch mit den Öffentlichen und habe mehrere Möglichkeiten.

6.50 Uhr fährt der Zug. Fahre ich mit ihm, sitze ich im grellen Neonlicht, umgeben von überlaut schnatternden Schülerinnen, am Handy spielenden Schülern. Es fahren schlafende Arbeiterinen damit, ihre Unterlagen per Laptop sichtende Angestellte, laut arabische Musik hörende Ausländer, Fahrrad schiebende Kinder…ein buntes Sammelsurium, das mir zu laut ist am frühen Morgen.

Deshalb bin ich auf den Bus umgestiegen. Eigenartiger Weise verhalten sich Menschen, zumindestens im Überlandbus, ruhiger. Alles sitzt still und träumt leise vor sich hin. Auch hier habe ich verschiedene Möglichkeiten. Ich kann 6.40 Uhr fahren und fahre auf schnellstem Weg direkt in die Stadt. Oder ich fahre 6.30 Uhr und bummle über die Dörfer. Beide Busse kommen zur gleichen Zeit an.

Seit einiger Zeit fahre ich morgens mit dem Dorfbus zur Arbeit. Ich genieße das langsame Zuckeln über die Dörfer. Aufblühende Blumengärten kann ich beschauen, den Sonnenaufgang über den grünenden Feldern bestaunen, eine Zeit lang mich sammeln, bevor Streß und Hektik auf mich eindringt. Mit ebendiesen gehe ich viel entspannter um.

Eigentlich ist alles ganz einfach.

Zum Tag

Es ist dein erster Geburtstag an dem ich deine warme Nähe nicht erleben kann, obwohl es dein 84. Geburtstag wäre.

Kein Geburtstagslied heute für dich, dafür eins deiner Lieblingslieder. Oft hast du es gesungen. Für mich, für andere, für dich allein.

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke.

Heute Nachmittag besuchen die Mädels und ich den stillen Ort, der Platz für Andacht bietet. Wir bringen dir Blumen mit und unsere dankbare Liebe.

Du bist bei uns meine liebe Mama.

Immer