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Zum Tag

Momentan nehme ich mir Zeit. Für mich ist wichtig, langsam zu machen, mich zu ordnen. Der Garten hilft dabei. Das Lieblingsplätzchen strahlt in Grün, bald wird es aufblühen.


Unter dem Hollunderbusch treibt der Frühling.


100 Meter weiter oben von meinem Garten entfernt, blühen schon die Kirschbäume. In meinem kühlen Grunde dauert es noch bis zur Blüte. Viele davon hat der zur Geburt meiner Schaukelinhaberin gepflanzte Kirschbaum in diesem Jahr angesetzt.


Immer wieder ein Wunder…

Das Schöne vom Tag

Erster Gartenblumenstrauß

Das Schöne vom Tag

So viel Freude…

Das Schöne vom Tag

Glücksmomente

Grünes

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Gerade war alles noch sehr bescheiden.
Grüßte hier und dort ein einzelnes Blumenleuchten.
Jetzt dominiert Grün.

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Sprießt überall, flirtet mit dem Sonnenlicht…dass es nur so strahlt.

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Der Boden ist wieder voller Leben. Regenwürmer und Schnecken spazieren vorsichtig dahin. Erstere aus Furcht vor den Vögeln, Letztere aus Furcht vor mir.
Schon haben sie wieder einige Lieblingspflanzen angeknabbert. Darauf steht Gartenverbot, husch fliegen sie ihn hohen Bogen auf die angrenzende Wiese.
Flugschnecken…und immer finden sie zurück…

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Unterm Apfelbaum, der bald schon blühen wird,

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werden wir in Kürze sitzen.
Der Gärtnergatte die pralle Sonne suchend, ich nach Schatten lechzend.

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Überall knospen Blüten, verschwenderischer werden die Farben.
Der japanische Waldmohn blinzelt mir zu

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und flüstert, warte nur, warte nur ein Weilchen…und dann…

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…wenn der weiße Flieder wieder blüht…

Das Letzte vom Tag

Den Frühling genieße ich in diesem Jahr wie lange nicht.
Daran ändern äußere, unruhige Zeiten nichts.
Warum auch?
Der Frühling bliebe trotzdem der Selbe.
Mich beruhigt das.
Im Garten weichen Pferdeäpfel vor sich hin, aufgeweicht ergeben sie besten Dünger, der wiederum dicke Brombeeren bringt.
Ebensolches wünsche ich mir von dem ganzen Mist da draußen.

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Grün drinnen und draußen oder Basilikumpesto

Der Frühling ist umwerfend.
Von einem Tag auf den anderen ist er da.
Als hätte es graue Kälte nie gegeben, grünt alles und sonnt sich in Lebensfreude.
Da mache ich mit.
Lasse meine Beine baumeln, streife die Socken ab und geniesse den ersten Tritt ins weiche Gras.

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Gänseblümchen strecken wie ich ihre Gesichter in die Sonne, lachen überall.
Im Nachbargarten toben die Kinder frühlingstoll. Pures Leben.

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Heute bleibt es bei kleinen Küchenarbeiten, ich muss in’s Freie.
Duftendes Basilikum habe ich noch, ich habe Lust auf Makkaroni mit Pesto und mache mit schnell eins.
Bestes Olivenöl habe ich und Parmesan, es fehlt an Knoblauch. Gut, dann nehme ich eben eine Schalotte. Pinienkerne, Sonnenblumen- und Kürbiskerne habe ich auch – los geht’s.

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Für das Pesto braucht es:

Basilikum
Parmesan
Pinien-, Kürbis- und Sonnenblumenkerne
1 Schalotte ( besser Knoblauch )
Olivenöl
Salz und Pfeffer

All das gebe ich in ein hohes Gefäß und mixe es mit dem Pürierstab auf.

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Dabei verströmt ein Aroma, das mich an den Duft der Lilien erinnert, die bald schon wieder blühen werden.
Ihre Spitzen habe ich bereits entdeckt.

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In kürzester Zeit ist mein Pesto fertig.
Von herrlich grüner Farbe ist es und voller Geschmack.

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Umgefüllt in ein Gläschen ergibt das eine gute Portion, die für mehrere Mahlzeiten reicht.

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Einen bunten Deckel auf das sauber gespülte Glas gebe ich und denke dabei an den Garten und das in ihm blühende Lungenkraut.

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Viele Farben hat die Welt wieder.
Meine Makkaroni färbt das Pesto frühlingsgrün.
Das Pesto in den noch warmen Topf geben, indem die Makkaroni gekocht wurden. Die Makkaroni gebe ich dazu und ein paar karamelisierte Tomätchen, alles vermische ich schnell und tische es gleich danach auf.

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Etwas Parmesan dazu und weil der Gärtnergatte das so liebt, ein Stück Lachs.
Frisch schmeckt das und gut.

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Und nun…ab in’s grüne Draußen…

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Das Letzte vom Tag

Draußen Einheitssuppe.
Trotzdem, es frühlingt.
Das Lungenkraut blüht und die Himmelschlüßelchen, die Iris zeigt grün und auch der Mohn.
Meine Kräuter treiben aus.
Im vergangenen Frühjahr überraschte mich ein Päckchen der Schlemmerbalkonjer.
https://schlemmerbalkon.wordpress.com/
Waldmeister war darin. Im Herbst habe ich ihn aus seiner Schale in den Garten umgesetzt, nun treibt er zu meiner Freude aus.

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In der Zeitung lese ich, dass auf der Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig Frauenabteile eingeführt worden sind.
Oft las ich in der letzten Zeit von eigenwilligen Anmachversuchen junger ausländischer Männer, gerade in den Zügen…
Sollte das der Grund sein?
Ach wo, schlechte Gedanken gehören aussortiert und welche Wahrheiten stehen schon in den Zeitungen!?
Frauenparkplätze gibt es ja auch…
Auch die britisch-irakische Architektin Zaha Hadid ist gestorben.
Ein forderndes erstes Quartal des Jahres geht zu Ende.

Das Schöne vom Tag

Sonnenbader

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Streng geheim

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Fühlen kann ich dich, noch nicht schmecken.
Riechen kann ich dich, noch kaum sehen.

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Bei dir sein werde ich, wenn die Zeit reif ist, mich in deine Arme schmiegen, Wärme empfangen, die mir jetzt gerade fehlt…

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Staunend werde ich dich fragen, wie ich ohne dich leben konnte.

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