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Zum Tag

https://youtu.be/OAIro_A1CYw

Heute hatte ich das erste Mal ein Gefühl von Advent in diesem Jahr.

Still habe ich mir eine Stunde Zeit vom Tageswerk geklaut und meiner Mutter ihr Weihnachtsgeschenk gemacht.

In ein Körbchen, das sie im Sommer noch mit anderen Blumen gefüllt gesehen hat, setzte ich eine Christrose, ordnete ihr und mir Liebes bei.

Advent…Hoffnung…

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Adventsgeschichten

Ich versuche mich mal…

Gern würde ich in den nächsten Wochen vier Mal euch vorlesen.

Ob ich das schaffe, hängt von meinen begrenzten virtuellen und persönlichen Umständen ab.

Schauen wir mal…

Zum Tag

Es gibt keinen Ort der mir so nah ist wie mein Zuhause.

Zuhause ist am Morgen mit Eisblumen geweckt zu werden.

Zuhause ist, den Adventsstern leuchten zu sehen, heute zum ersten Mal in diesem Advent.

Zuhause ist ein Lichterbäumchen im Garten, von meinem Lieblingsplatz aus kann ich es sehen und aus der Badewanne.

Zuhause ist ein warmes Feuer zu fühlen.

Zuhause ist unser Weihnachtsbaum, selbst gebaut. Darunter steht in diesem Jahr erstmals die Engelskapelle meiner Mutter.

Zuhause ist Erinnerung.

Zum Tag

Meine Tage sind ausgefüllt in dieser Woche. Nicht mit hetzen nach Geschenken, nicht mit kaufen auf dem Weihnachtsmarkt. Ich bereite mich selbst auf Weihnachten vor. Je älter ich werde, um so schneller vergeht die Zeit. Lachen in den Augen anderer, auch wenn ich es nicht direkt sehen kann, macht sie langsamer. Ich bin nicht reich an materiellen Dingen, aber an Fantasie und voller Lust diese zu verschenken. Nicht nur an Weihnachten. Türen sind zum Öffnen da, lernt jedes Kind (hoffentlich nicht nur am Adventskalender).

Zum Tag

Während mein Gärtnergatte im betreuten Wohnen heute die Rentnerweihnachtsfeier organisiert,

betreue ich bei meiner Frau Mutter Schneeweißchen und Rosenrot.

Eindeutig habe ich den besseren Job, ich kann dabei meine Füße hochlegen und mitgebrachte Rosenkeks…äh…schneebedeckte Berge verspeisen.

Meinem Gärtnergatten gelingt es ungeplatzte Wiener zu servieren und die Mädels und ich rocken meiner Frau Mutter die Bude mit Schneeflöckchen, Weißröckchen…

Oh du Fröhliche!

Das Letzte vom Tag

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Es ist soweit.
Die dunkelste Zeit des Jahres hat begonnen.
Hier bei mir in Sachsen fallen, um sie zu erleuchten, Sterne vom Himmel.
Verfangen sich an Dachgiebeln und Wohnzimmerdecken, tauschen Lichblicke mit Schwippbögen, die allerorten die Fenster erhellen.
Pyramiden drehen sich gemächlich, künden von einer anderen Zeit.
Räuchermänneln verdichten das Grau der Tage und bringen rosige oder tannenfarbene Düfte.
Vorm Gartenfenster fliegen emsig sich Körnchen ergatternde Vögel.
Der Garten selber zieht ins Haus ein, bringt seinen Duft im Adventsstrauß mit.
Früher als in anderen Landesteilen beginnt er hier bei uns.
Nach dem Totensonntag werden die Häuser geschmückt, strahlen Behaglichkeit und Wärme aus.
Licht gegen die Dunkelheit.
Advent

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