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Das Schöne vom Tag

. ..es hingen zwei Mädels an Stangen herum, sie lachten dabei sich schief und krumm…

Zum Tag

Auf Arbeit heute das Monatsziel geschafft.

Im Garten das letzte Laub gefegt.

Noch dreimal aufstehen und dann…Ostsee ich komme. Juchhu!

Das Letzte vom Tag

Ein Fastfrühlingsregen macht den milden Tag matt.
Der Hals kratzt empört und die Nase fließt mit den Regentropfen um die Wette.
Also kein Schokoladenkuchenbackversuch heute Nachmittag, sondern ein Grippenickerchen.
Als ich aufwache ist es dunkel.
Gerade will ich meine Stimmung in der Badewanne aufhellen, da klingelt es an der Tür.
Der Weihnachtsmann hat sich dem Wetter angepasst und als Postbote verkleidet.
Mir doch egal!
Pakete aufreißen kann ich mit links und 40 Fieber.
Was soll ich sagen?
Gänse küssen sich unterm Mistelzweig, bevor sie freiwillig in die Pfanne fliegen.
Zauberblütentraumverlockende Postkarten kann ich selber ausmalen.
Ja, der Weihnachtsmann weiß wahrhaftig alles, auch dass ich nicht zeichnen kann. Darum hat er sie mir vorgemalt.
Organges Licht beleuchtet funkelnde Sterne, die in Maracujatee und Schokolade versinken wollen.
Wer braucht da Schokoladenkuchen?
Wunderbare Weihnacht!

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Danke meine gute Fee.
http://wp.me/p2pFMU-1pk
Danke verehrte Frau Wildgans.
http://wp.me/pd2h4-2Jz

Das Letzte vom Tag

“ Süße Dinge, schöne Gaben gehen nun von Hand zu Hand.
Jeder Mensch soll Freude haben, jeder Mensch in jedem Land.

Leuchte Licht mit hellem Schein,
überall soll Frieden sein.“

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Danke meine liebe Antje.
https://antjemauch.wordpress.com/

Das Letzte vom Tag

Später als sonst komme ich heute aus dem Büro raus.
An der Bushaltestelle stehend, friere ich und sehe auf der Laterne schon das nächste Virchen kichernd lauern.
Eigentlich müsste mein Bus schon da sein.
Er kommt… aber auf der falschen Fahrbahn. Das bedeutet, er hat Verspätung und dreht noch eine Stadtrunde, erst in 20 Minuten wird er an meiner Haltestelle zurück sein.
Ich sause über die Straße und schaffe es noch, ihn zu erwischen und einzusteigen. So kann ich die Wartezeit im Warmen verbringen.
Mit den Stollen die gestern in ihren Kartons verschwanden, verschwand auch die Unruhe, die in den letzten Wochen an mir zehrte.
Die alte, zähe Katze in mir streckt sich in ihr nächstes Leben.
Bei all dem Leid, das sich Menschen antun, gibt es sie…die kleinen, liebevollen, menschlichen Gesten.
Das Bild einer davon erreichte mich heute per Mail. Bald werde ich sie in den Händen halten.

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Herbstgarten

Der Herbst lädt in den Garten.
Bevor das Aufräumen, Zusammenfegen und Zurückschneiden beginnt, gibt es viele schöne Dinge zu tun.
Der Männertreu im Blumenkasten ist verblüht und der Schopflavendel ist groß geworden, er braucht mehr Platz.

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Während der einjährige Männertreu auf den Kompost wandert und zu neuer Erde werden wird, findet der Schopflavendel ein neues Zuhause zwischen den Hortensien.

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Später im Herbst, wenn er sich etwas eingelebt hat, werde ich ihn um ein knappes Drittel kürzen. Im Frühjahr dann noch einmal um ein Drittel gekürzt, wird er hoffentlich im nächsten Jahr wieder kräftig austreiben.
Der Blumenkasten bleibt nicht lange leer.
Erika, kleine Koniferen und ein herrlich hellgrüner Mauerpfeffer in der Mitte schmücken bald auf‘ s Schönste.

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Mein Lieblingskasten kommt wieder an seinen gewohnten Platz und leuchtet aus dem Laub des wilden Weins, das sich in Kürze tiefrot färben wird.

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Am Rand hängt der schon geschnittene Purpursalbei zum trocknen.
Die beerntete Pflanze muss ich umtopfen, ihr alter Topf ist ihr zu klein geworden.
Sie zieht im neuen Topf auch an einen neuen Platz. An der Südwand des Hauses kommt sie geschützt gut durch den Winter. Der ebenfalls beschnittene kleine Rosmarin leistet dabei gern Gesellschaft.

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Wird es zu kalt, kann ich beide Pflanzen leicht in den Keller umsiedeln.
Die Weintrauben sind reif.

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Das schützende Netz hat die Vögel ferngehalten und ich habe eine reiche Ernte.
Fest, prall und schwer liegen die süßen Trauben in der Hand. Pure Freude in großer Menge.

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Der Gärtnergatte hat sie im Frühjahr fachgerecht verschnitten und mit üppigen Trauben bedankt sich die Rebe dafür.
Bald reif sind auch die Samenkörnchen der strahlend schönen Prunkwinden.

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Nicht mehr lange und die grünen Kapseln sind getrocknet und geben dann gern und leicht die schwarzen Samenkörnchen zur Aussaat im nächsten Frühjahr frei.
Die Luft ist kühl und klar, es ist erholsam, den Tag im Freien zu verbringen, bevor die nasse, stürmische Zeit beginnt.
Am Abend sitzen wir in der Wärme des schon gelegentlich befeuerten Kamins und genießen die Gaben des Gartens.

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Das Letzte vom Tag

Als ich heute Morgen, noch im dunkeln, die Rollläden nach oben lasse, strahlt mir – überwältigend schön – die Venus entgegen.
Montagsbeginn wie im Märchen…
Zum Frühstück gibt es nicht das übliche Schwarzbrot mit Honig der Woche, sondern feines Weißbrot, das noch vom Wochenende übrig ist und auf dem, nachdem der Gärtnergatte es sanft toastete die Butter schmelzend zerfließt.
Was soll heute noch schief gehen, denke ich und der Tag hält weiter, was er am frühen Morgen hoffen ließ.
Fröhliche Kolleginnen machen den Arbeitsalltag leicht und die Arbeit geht flink von der Hand.
Montags erledige ich meist kleinere Besorgungen, schaue nach Geburtstagsgeschenken…auch schon nach Gaben für Weihnachten. Nichts hasse ich mehr, als überstürzte Einkäufe oder unbedachte Gaben.
Heute nicht.
Schnell laufe ich nach der Arbeit heim, meine zur Zeit stille Straße genießend.
Zu Hause backe ich einen kleinen Berg Waffeln, mit denen ich auch morgen die Heiterkeit der Kolleginnen erhalten will.
Dankbar für diesen guten Tag freue ich mich auf den neuen…

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Hmmm!

Mittwochs treffen sich die liebe Tochter, die Schaukelinhaberin und ich bei meiner Frau Mutter zu Kaffee und Kuchen.
„Urahne, Ahne, Mutter und Kind zusammen in dumpfer Stube sind…“ zitiert meine Frau Mutter dann immer, obwohl sie in einer sonnigen Wohnung lebt. Diese Woche hat sie es sich noch sonniger gemacht und ist einfach in den Urlaub gefahren. Und nein…sie hat keinen Kuchen für uns zurück gelassen. Diese Urgroßmütter von heute…Tststs…
Dann machen wir unseren Kuchenmittwoch ohne sie zu einem ganz besonderen und backen uns Waffeln. Mein neues Waffeleisen wartet begierig darauf ausprobiert zu werden.
Für den Waffelteig brauche ich:

250 g Butter
6 Eier
1 El Vanillezucker
4 El Zucker
500 g Mehl
1 Pk Weinsteinbackpulver
1/2 l lauwarmes Wasser
Vanillemark, Salz,  Fett für das Waffeleisen und…

mindestens 1 Enkel

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Die Schaukelinhaberin ist ganz zappelig vor Freude und hat schon ihrer Tagesmutti erzählt, dass sie heute mit ihrer Oma Grauhaar (so mein offizieller Name) Waffeln backt.
Und die ernsthafte Hilfe die sie leistet, macht den Nachmittag zum Fest. Ganz bei der Sache und geschickt ist sie.
Das Mehl in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker, Eigelb, die zerlaufene (wieder leicht abgekühlte) Butter, eine Prise Salz und eine Spur Vanillemark in eine große Schüssel geben. Das kann man gut verrühren, auch wenn man noch keine drei Jahre alt ist. Dann kommt das Wasser dazu. Es sollte lauwarm sein. Ich gebe nicht gleich den ganzen halben Liter hinein, sondern nach und nach und auch nicht die ganze Menge…der Teig muss eine flüssige, aber zähe Konsistenz haben…man sieht das, wenn er richtig ist. Jetzt muss er fest und energisch verrührt werden, damit sich keine Klümpchen bilden. Das mache ich selbst, ich habe mehr Kraft. Noch.
Meine Schaukelinhaberin schlägt mir in der Zwischenzeit mit meinem alten RG 28, der so alt wie ihre Mutter ist, das Eiweiß zu Schnee.

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Das kann sie super. Und auch das unterheben des Eischnees unter den jetzt flüssigen Teig macht sie fein. „Backe-backe Kuchen“ singen sie und ihre Mama dazu. Hach, wie mich das freut.

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Unser Teig ist erstklassig geworden und reicht für ca. acht große Waffeln.
Die Waffelform mit einem Pinsel ausbuttern darf sie nicht, an Elektrogeräte die heiß werden können lassen wir die Kleine nicht. Sie bewundert in ausreichendem Abstand an ihre Mama gekuschelt, wie ich mit einer Schöpfkelle den Teig in die Formen gieße.

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Deckel zu und nicht lange und es beginnt zu zischen und zu dampfen. Das alles wird begleitet von einem verlockenden Duft. Ihr kleines Näschen hat schon mit Genuß an dem Vanillezucker (den ich selber mache) geschnuppert…jetzt riecht es wie auf dem Jahrmarkt. Hmmmm!

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Wundervoll sind unsere Waffeln geworden, etwas Puderzucker darüber schneien lassen…dabei fällt der Kleinen ein, dass es im Winter auch schneit und am liebsten würde sie jetzt Schlitten fahren. Wir haben aber keinen Schnee, sondern Schokoladeneis dazu und das kann man auch ohne Löffel, direkt mit der Waffel aufschlabbern.

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Auch für die Mama und mich bleibt genug übrig und den anderen Nichtanwesenden packen wir eine Waffel ein. Allerdings ohne Eis.

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Das Bäuchlein voll geschlagen, macht meine Kleine ihrem Namen alle Ehre, saust in den Garten und schaukelt eine Runde.
Das macht schon wieder Appetit und so folgt das Dessert aus frisch gepflückten Weintrauben.

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Hmmm, haben wir es gut!

Das Letzte vom Tag

Zurückgezogenheit ist meine Leidenschaft.
Im Garten sein – gern allein – meine Lust.
Höre ich den Menschen zu, finde ich mich oft nicht wieder. Leichter wird mir das beim lesen. Die Auswahl ist vorab getroffen, das Risiko enttäuscht zu werden berechenbar. Und dennoch trifft das Erlesene tief.
Mich hat meine selbst gewählte Einsamkeit nicht betrübt, aber auch nicht erfüllt. So vieles brodelt in mir, will erzählt werden, sucht Kontakt und Dialog.
Nicht gleich meinen Schutzraum gänzlich verlassend,  habe ich mit dem bloggen begonnen.
Ein unerwarteter Reichtum ergießt sich seit dem über mich.
Höre ich den Bloggern zu, finde ich mich wieder.
Allen kann ich nicht wiedergeben was ich bekomme.
Manche berühren mich so, dass ich persönlichen Kontakt suche.
Freude zu teilen, ist der beste Weg sie zu verdoppeln.
Heute erreichte mich eine solche.

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Solche liebevollen Geschenke erhalte ich sonst nur von den Menschen, die mir die Liebsten sind. Viele meiner Bloggerfreunde sind mir dazu geworden.
Liebe Antje,
https://antjemauch.wordpress.com/about/
danke.
An alles was mir lieb ist, hast du gedacht.
Zurückgezogen werde ich mich damit in den Garten setzen und dabei nicht allein sein.

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Das Schöne vom Tag

Tanz doch einfach mal wieder…

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