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Zum Tag

Ich habe einen eigenen Inbegriff von Freiheit.

Das Geben…ausatmen.

Das Nehmen…einatmen.

Zum Tag

Dieser Monat hat mich selbst zurecht gerückt. Mit seiner Hoffnung die er mit all dem Austreibenden bringt.

Das Leben ist Veränderung. Manche ahnt man, manche treffen mit der Macht eines Einschlags, hinterlassen tiefe Krater, die Leere in einem selbst erzeugen.

Ich danke allen meinen Freunden hier für ihre Nachrichten und privaten Emails an mich. Auch wenn ich nicht alle beantwortete, sie haben mir geholfen.

Zum Tag

Der Rückweg vom Zahnarzt war ein leichter. Wie immer ist alles in Ordnung, noch weißer lächeln könnte ich, hätte sich ebendieses nicht festgefroren. 

Wichtig war…ein Wind kam, warm streifte er meine Haare, blies sie mir in den Mund und der verzog sich. War fast ein Lächeln…

Zum Tag

Da hab ich mal in einer schwachen Minute meinem Herzen Luft gemacht und in einem Beitrag geschrieben, was mein Herz schwer macht.

Ich habe nicht damit gerechnet, wie groß das allgemeine Interesse an persönlichen Negativerlebnissen ist. Schönes kann geschrieben werden so viel man will, was zieht ist Drama. RTL und Bild leben davon…

Neben den vielen guten Worten, die Kraft spenden, gibt es auch solche, die zu gern Salz auf Wunden streuen. Was für arme Menschen sind das nur…

Zum Tag

In dieser Zeit – in der Arbeitsplätze die auch noch Spaß machen – rar sind, entwickelt sich der Verlag für den ich arbeite vorbildlich nach vorn.

Mit einem neuen Geschäftsführer kommt erstaunlich frischer Wind.

Wurde uns bei der letzten Erhöhung des Mindestlohnes die Anzahl der Arbeitsstunden nach unten korrigiert, bekommen wir ab dem nächsten Jahr mehr als den Mindestlohn bei gleichbleibender Arbeitszeit. Zudem zahlt die Firma Ost- und Westmitarbeitern dann den gleichen Lohn. Gute Arbeitsleistungen Einzelner werden mit Geld- und Sachprämien belohnt.

Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung.

Zum Tag

Dieses Frostklirren macht Adventsfreude, mir lieber im winterstillen Garten als auf Menschenwimmelmärkten.

Ostseeweite im Kopf vertreibt Ärgergedanken ob der anstehenden Betriebsweihnachtsfeier. Innerlich werd‘ ich dabei leise Weihnachtslieder singen.

Das Letzte vom Tag

Leichter Wochenbeginn, Urlaub im Nacken…Urlaub in Sicht. Langjahresmüdigkeit legt sich still nieder.

Nikolausgepäck für morgen bereit gestellt, für meine Frau Mutter selbst Zubereitetes, meiner Tochter Wonniges, meinem Sohn Schmückendes und meiner Schaukelinhaberin ein feines Weihnachtsglöckchen, das Zwerge herbeiläuten kann. Wahrhaftig!

Nun, da ich meinen Blog nicht neu gestalten muss, kann ich die dafür vorbereitete Lösung für meine Lieblingsgedichte nutzen.

https://alleinmitdir.wordpress.com/2016/12/05/weihnachtslied/

Allerdings plane ich nicht, auf diesem Blog zu kommentieren, es ist einfach ein Dahinträumen…

Froststille Karheit zur Zeit im Kopf. Tut gut.

Zum Tag

Leuchtende Dezembersonne hat die Schneefetzen aufgeleckt. Letzte Blätter holt der Frost von den Apfelbäumen, als ich sie fege, entdecke ich die ersten Austriebe der Schneeglöckchen. Alles ist im Wandel, stetig.

Innen leuchten Kerzen, schmeicheln Trübsinn fort. Der Schaukelinhaberin habe ich die Duschhaube aus dem Hotel mitgebracht, sie setzt sie mir auf und schüttelt Goldmariemäßig meine Sofakissen. Herzlachen inklusive.

Das Letzte vom Tag

Es hat Zeiten gegeben in denen ich tief traurig war. Eine müde Lustlosigkeit hing an mir wie klamme Kälte. 

Langsam habe ich mich zurück besonnen auf das, was mir wichtig war und ist. Gelernt habe ich, negative Erlebnisse nicht meine Lebenslust besiegen zu lassen.

Getrennt habe ich mich von allem, was Zeit nutzlos vergehen lässt. Bei Unterhaltungen über Fernsehsendungen lächle ich schweigend. In dieser Zeit war ich im Garten, habe gebacken oder gekocht, für andere oder mich.

Still ruht meine Zufriedenheit in Tätigkeit.

Zum Tag

Heimat ist mir so notwendig, dass ich oft vergesse, wie wichtig der direkte Kontakt zu fremden Menschen ist.

Ich bin so ruhig und still an meinem heimischen Herd, dass ich nicht mehr als meine Familie brauche, um glücklich zu sein.

Dass dies falsch ist, ist mir bewusst. Ich hänge an meinen Wänden, wie eine Kletterpflanze, deren Ranken eingehen, wenn sie entfernt werden.

Mehr als eine Familie und den freien Blick auf den Himmel braucht doch niemand denke ich oft, wissend dass es mehr braucht, um gerade diese Friedlichkeit zu bewahren und zu schützen.

So schaue ich nochmals in all mein Gold und gehe nach Draußen zu den Anderen, um wiederkommen zu können.