Archiv der Kategorie: Garten

Es grünt so grün…

Platz, Bumm, Peng…da ist er…der Vorsommer in den letzten Maitagen.

Grün…grüner…am Grünsten…

Aufleuchtendes allerorten…

Schattenspiele dazu…

Großes Kino in den Scheiben…

und endlich wieder Sommerküche…

Blau…blauer…am Blausten…

Trarira der Sommer der ist da…

Noch mehr Hochbeete…

Mein Kräuterhochbeet hat in mir die Lust auf noch mehr Hochbeete geweckt. Deren Vorteile liegen klar auf der Hand. Gerade in meinem kühlen Grunde ist die deutlich mehr vorhandene Wärmeentwicklung im Beet direkt von Nutzen. Schnecken kommen kaum ran, es sieht sehr ordentlich aus und ich muss mich nicht bücken. Es muss auch nicht immer ein so aufwendig konstruiertes Hochbeet sein, wie es mein Kräuterhochbeet ist. Mein Mann hat eine gute Idee umgesetzt. Im Baumarkt hat er zwei Gerüste für Komposthaufen gekauft. Diese von innen mit Abdeckfolie gegen Unkraut verkleidet und dann befüllt.

Nach unten ist das Beet offen, damit sich keine Feuchtigkeit staut. Die erste Füllschicht besteht aus Rindenmulch, darauf kommt Rasenverschnitt gefolgt von Komposterde. Ganz oben drauf hat mein Gärtnergatte gute Muttererde aufgeschüttet. Der Grasverschnitt hatte beim Einfüllen eine Temperatur von über 40 Grad. Meine Pflänzchen haben es also kuschelig warm. Darüber freuen sich meine selbstgezogenen Gürkchen und treiben bald die ersten Blüten.

Um jeden Platz auszunutzen, setze ich zwischen die später nach oben rankenden Gurken Salat. Im Nachbarbeet pflanze ich beim Gärtner gekaufte Gemüse. Kohlrabi, rote Rüben, verschiedene Salatsorten und zwei Tomaten, die ich allerdings noch einsetzen muss, morgen ist zum Glück Feiertag. Wenn der Salat geerntet ist, werde ich Pastinaken in die frei gewordenen Plätze säen. Vielleicht habe ich Glück und kann dann im späten Herbst und frühen Winter das Gemüse für die ersten Breichen der Schaukelerobererin ernten.

Hochbeete sind eine feine Sache, ich werd‘ meinem Mann sagen, dass durchaus noch zwei davon dahinter passen…

Blick in den Wandel

20.Mai

Blick in den Wandel

18.Mai

Das Schöne zum Tag

Vor etwas mehr als drei Jahren hat mein Mann aus Mitleid einen fast vertrockneten Blauregen, der an der Kasse der Kaufhalle stand, für einen Euro mitgenommen. Er hat ihn eingesetzt und er ist geklettert, in diesem Jahr blüht er zum ersten Mal.

Blick in den Wandel

12.Mai

Zum Tag

Musik: Luke Sital-Singh – Nearly Morning

Meines Großvaters liebster Baum im jetzt meinigem Garten war ein Apfelbaum – ein Boskoop. Sein Leben lang wartete er auf die Baumblüte – umsonst. Seit mein Mann den Baum gestutzt hat und regelmäßig verschneidet, zeigten sich von Jahr zu Jahr mehr Blüten. Die Früchte daraus haben das Aroma einer anderen Zeit. In diesem Jahr ist fast der gesamte Baum eine Wolke, bestehend aus Blüten. Vögel nisten im Baum, vielerlei bringen sie mit. Die Wiese darunter habe ich zu einem mir besonders lieben Ort gemacht. Schneeglöckchen wachsen dort und Märzenbecher. Narzissen, Tulpen und Hyazinten. Blaue Glockenhyazinten blühen, wenn erstes vergeht, Milchsterne kommen nach. Winterlinge geben ihr gelb an Schöllkraut weiter, Veilchen und Gundermann wachsen auf der Wiese. Einzig Löwenzahn steche ich aus, er würde mir meine Pflanzen zuwuchern, zu denen ich in diesem Jahr Himmelschlüsselchen und Vergissmeinnicht setzte. Mein kleines Biotop wächst von allein weiter, mittlerweile haben sich Walderdbeeren angesiedelt. Dankbarer Gruß der Natur dafür, dass diese Wiese nicht gemäht wird.

Blick in den Wandel

6.Mai

Zum Tag oder mein Hochbeet und mein Gärtnergatte

Planen…

…weiter planen…

…bauen…

…und weiter bauen…

…ordnen…

…und geordnet haben…

…dann das Schönste – bepflanzen…

…an jede Ecke ein Salatkopf…

…und an der noch zu verkleidenden Hinterseite wächst im Sommer Männertreu herab…

…kann man nicht genug davon im Haus haben.

Blick in den Wandel – April

April 2017