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Kleines – Feines oder Butternutsuppe mit Garnelenschwänzen

Der 31.Oktober naht. Golden leuchtend.  

Sächsin, die ich bin, kann ich mich schwer dem amerikanischen Halloweenhang hingeben, hier ist der 31.Oktober Reformationsfeiertag. Nun tu‘ ich mich auch mit Luther schwer, näher kommen mir die drei Katharinen seiner Zeit. An eine davon erinnerte ich hier:

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2017/02/14/frauen-die-geschichte-schrieben-katharina-zell-um-1497-5-9-1562/

Aber Kürbis gehört in diese Zeit. In Suppen, die nicht sooo direkt nach Kürbis schmecken;-)  allemal.

Einen Butternut hatte ich mir geholt und geschält. Die Stückchen, welche ich davon schnitt, in Olivenöl mit Ingwer und Knoblauch angeschmort, mit Hühnerbrühe aufgefüllt und kurz sanft geköchelt.

Eine Kartoffel hatte ich dazugegeben und Salz und Pfeffer. Dann pürierte ich das Süppchen und ließ es abkühlen.

Während es dieses tat, garte ich kurz in Olivenöl und Knoblauch Garnelenschwänze und gab sie auf die lauwarme Suppe.

Kapuzinerkresse zierte das Ganze.

Fein. Wirklich. Ich esse nämlich keinen Kürbis!

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Das Lied zum Tag 

Könnt ihr auch.
Abbtauchen.

Blick in den Wandel

7.Oktober 2017

Zum Tag

Draußen ist heftiger Sturm. Ich bin froh, mit meinen Brombeeren drinnen zu sein. Sie lassen sich so gut vermusen. Man muss dabei stehen und rühren.

In der Politik rührt sich nichts. Aufrufe Einzelner sind (fast) nichtig.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168552750/Junger-Krankenpfleger-von-Angela-Merkel-enttaeuscht.html
Der Pflegedienst meiner Mutter bringt mich zum Nachdenken. Ein lange vereinbarter, wichtiger Termin stand heute an. Am Morgen ein Anruf auf meinem Handy. Ich arbeite, ich kann nicht immer sofort an’s Telefon gehen. In einer Pause rufe ich zurück. Am anderen Ende eine Hilfskraft. Sie kann mir nichts sagen…außer…die Chefin hat da wohl die Rufumleitung eingestellt. Ich sage, dass ich das unglaublich finde. Sie sagt…ja, da kann ich eben auch nichts machen….

Gut, rufe ich nach einer halben Stunde wieder an. Geht gar keiner ran. Nach einer halben Stunde und einer Email kann ich endlich einen neuen Termin vereinbaren.

Frau Merkel, der junge Mann hat Recht! 

Meine Güte. Neben meinem Beruf versorge ich meine Mutter. Ich tue das gern. Warum muss ich drei Mal bei einem involvierten Pflegedienst anrufen, um eine Terminabsprache zu klären?

Weil die Leute völlig überlastet und unterbezahlt sind. Weil sie Hilfsarbeiter Schwesterntätigkeiten ausführen lassen müssen, damit gespart werden kann

Kleines – Feines oder Kurzkrimi

Es waren viele. Wirklich!

Kleine Hackfleischbällchen. Handgerollt! In Semmelbröseln gewälzt! Danach ausschließlich in Butter gebratenen. (Die jetzt teuer geworden ist, obwohl kein Milchbauer mehr verdient.)

http://m.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Milchbauern-sind-die-Angeschmierten

Sie lagen nach dem Braten in der Schüssel und liessen ihr im Fett angebratenes Innere in ein Küchenkrepptuch laufen…auf dass sie weniger fettig werden sollten…

Ha! Serviert werden sollten sie!  So mit Schnickschnack wie Kräutersalat und essbaren Blümchen! 
Tja! Sie haben den Zustand des Servierens nicht erlebt. Wer ist der Täter? Auf seine Erfassung setze ich aus:

500g Hackfleisch halb und halb

2 altbackene Brötchen

1 Ei

1 EL Senf

Salz/ Pfeffer

Fall’s jemand den Dieb findet, schreibe ich ihm die Zubereitung, die zur schrecklichen, vernichtenden Tat führte, auf.

Ich denke laut oder Mensch bleib Mensch

Gestern lief ich vom Bus kommend nach Hause. Dabei muss ich an unserem Bahnhofsgebäude vorbei, dass vor wenigen Jahren kostenintensiv zum Haus der Vereine umgebaut wurde.

Im darin befindlichen Jugendtreff sind in den letzten Monaten nur jugendliche Migranten zu Gast.

Mein Heimweg führt mich am Zugang zu den Bahnsteigen vorbei. Unmittelbar davor bedrängten drei Migranten einen Jungen, alle Jungs im Alter von ca.14-16 Jahren. Aus dem Steitgespräch entwickelte sich ein tätlicher Angriff. Der bedrängte, deutsche Junge lief weg in Richtung Bahnsteig, auf dem sich mehrere Personen befanden. Diese Menschen waren im Alter von 6-70 Jahren, es waren ungefähr 15 Personen.

Bevor der Junge in direkte Nähe zu diesen Menschen gelangen konnte, hatten ihn die anderen Jungs eingeholt und umzingelt. Sie schlugen auf ihn ein, der Junge schrie laut.

Gegenüber vom Bahnhofsgebäude wird eine Villa saniert, auf einem Balkon standen Arbeiter und schauten dem Gerangel zu.

Von meinem Standpunkt aus, ca. 15 Meter entfernt, schrie ich …“Was macht ihr da…“ und bin direkt auf die Gruppe zugegangen. 

Der einzelne Junge lief mir entgegen und dann weg. Die anderen Jungs habe ich durch meine Anwesenheit aufhalten können. Ich fragte sie: “ Warum schlagt ihr auf den Einzelnen ein?“  Einer antwortete mir: “ Ich habe nicht geschlagen.“ “ Doch“ sage ich…“ ich habe es gesehen“. „Ja“ sagt er, „ich habe geschlagen, er hat zu mir gesagt…hau ab Ausländer.“

Keiner der am Bahnsteig stehenden Menschen, keiner der in der Nähe befindlichen Bauarbeiter, hat auch nur den kleinsten Versuch unternommen einzugreifen.

Immer noch überlege ich, wessen Schuld höher ist.

Kleines – Feines oder Spaghetti mit Pfifferlingen und Steinpilzen

Butter braucht dieses Essen und Pilze. Mehr eigentlich nicht. Ein bissel Knoblauch noch und Salz und etwas Parmesan.

Die Pfifferlinge in Butter schwenken, mit etwas Sahne einköcheln lassen. Die Steinpilze in wenig Knoblauch und viel Butter kross braten. Beides auf die Spaghetti geben und Parmesan dazu.

Die Abende werden dunkler. Wen stört’s bei solchem Essen. Wir haben Licht.

Lampen, Kerzen und das Licht in uns selber.

Lad dir den Sommer auf’s Tablett…

Lad dir Knoblauch auf’s Tablett und kleine Tomaten. Stell etwas Butter dazu und Salz. Und selbergemachte Tomatensoße und Parmesan. Vorgekochte Spaghetti und Kaiergarnelen füllen es ganz.

Der Sommer braucht keine große Küche, ihm langt eine einzelne Kochplatte.

Ich denke laut

In Chemnitz war am letzten Wochenende Stadtfest.

Wie und warum solche Veranstaltungen statt finden ist eine andere Frage.

Im letzten Jahr noch nicht denkbar, war der Platz, der den gesamten Straßenverkehr durcheinander gebracht hat, mit Sandcontainern „gesichert“.

https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Chemnitzer-Stadtfest-Terrorabwehr-mit-Sandcontainern-artikel9984744.php

Es hat wenig genützt. Der Terror hat sich in die Innenräume eingeschlichen. Am Sonnabend musste eine Veranstaltung vorzeitig abgebrochen werden, weil eine große Anzahl jugendlicher Migranten die Veranstaltung störten. Es kam zu Randalen, Diebstählen und sexuellen Übergriffen.

Nur ein rechtzeitiges Eingreifen der Ordnungskräfte hat Schlimmeres verhindert. Die Tageszeitungen berichteten davon als….Rangelein!

http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/kriminalitaet-und-gewalt-auf-chemnitzer-stadtfest-100.html
Köln ist überall, geht wählen.

Sonntagsmärchen

E.T.A. Hoffmann

Klein Zaches genannt Zinnober

Ein Märchen

Erstes Kapitel: 

Der kleine Wechselbalg. – Dringende Gefahr einer Pfarrersnase. – Wie Fürst Paphnutius in seinem Lande die Aufklärung einführte und die Fee Rosabelverde in ein Fräuleinstift kam.

Zweites Kapitel: 

Von der unbekannten Völkerschaft, die der Gelehrte Ptolomäus Philadelphus auf seinen Reisen entdeckte. – Die Universität Kerepes. – Wie dem Studenten Fabian ein Paar Reitstiefel um den Kopf flogen und der Professor Mosch Terpin den Studenten Balthasar zum Tee einlud.

Drittes Kapitel: 

Wie Fabian nicht wußte, was er sagen sollte. – Candida und Jungfrauen, die nicht Fische essen dürfen. – Mosch Terpins literarischer Tee. – Der junge Prinz.

Viertes Kapitel: 

Wie der italienische Geiger Sbiocca den Herrn Zinnober in den Kontrabaß zu werfen drohte, und der Referendarius Pulcher nicht zu auswärtigen Angelegenheiten gelangen konnte. – Von Maut-Offizianten und zurückbehaltenen Wundern fürs Haus. – Balthasars Bezauberung durch einen Stockknopf.

Fünftes Kapitel: 

Wie Fürst Barsanuph Leipziger Lerchen und Danziger Goldwasser frühstückte, einen Butterfleck auf die Kasimirhose bekam und den Geheimen Sekretär Zinnober zum Geheimen Spezialrat erhob. – Die Bilderbücher des Doktors Prosper Alpanus. – Wie ein Portier den Studenten Fabian in den Finger biß, dieser ein Schleppkleid trug und deshalb verhöhnt wurde. – Balthasars Flucht.

Sechstes Kapitel: 

Wie der Geheime Spezialrat Zinnober in seinem Garten frisiert wurde und im Grase ein Taubad nahm. – Der Orden des grüngefleckten Tigers. – Glücklicher Einfall eines Theaterschneiders. – Wie das Fräulein von Rosenschön sich mit Kaffee begoß und Prosper Alpanus ihr seine Freundschaft versicherte.

Siebentes Kapitel: 

Wie der Professor Mosch Terpin im fürstlichen Weinkeller die Natur erforschte. – Mycetes Belzebub. – Verzweiflung des Studenten Balthasar. – Vorteilhafter Einfluß eines wohleingerichteten Landhauses auf das häusliche Glück. – Wie Prosper Alpanus dem Balthasar eine schildkrötene Dose überreichte und davonritt.

Achtes Kapitel: 

Wie Fabian seiner langen Rockschöße halber für einen Sektierer und Tumultuanten gehalten wurde. – Wie Fürst Barsanuph hinter den Kaminschirm trat und den Generaldirektor der natürlichen Angelegenheiten kassierte. – Zinnobers Flucht aus Mosch Terpins Hause. – Wie Mosch Terpin auf einem Sommervogel ausreiten und Kaiser werden wollte, dann aber zu Bette ging.

Neuntes Kapitel: 

Verlegenheit eines treuen Kammerdieners. – Wie die alte Liese eine Rebellion anzettelte und der Minister Zinnober auf der Flucht ausglitschte. – Auf welche merkwürdige Weise der Leibarzt des Fürsten Zinnobers jähen Tod erklärte. – Wie Fürst Barsanuph sich betrübte, Zwiebeln aß, und wie Zinnobers Verlust unersetzlich blieb.

Letztes Kapitel: 

Wehmütige Bitten des Autors. – Wie der Professor Mosch Terpin sich beruhigte und Candida niemals verdrießlich werden konnte. – Wie ein Goldkäfer dem Doktor Prosper Alpanus etwas ins Ohr summte, dieser Abschied nahm und Balthasar eine glückliche Ehe führte.
Kapitel 2 >>

weiterlesen hier:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/klein-zaches-3089/1