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Zum Tag

Heute habe ich das letzte Foto zu meinem Blick in den Wandel gemacht. Damit ist diese über ein Jahr laufende Serie fast abgeschlossen. Fehlt noch die Zusammenfassung für den Monat September und die Jahreszusammenfassung. Beides gibt es in der nächsten Woche zu sehen. Dann ist auch der September fast um.

Ein Jahr vergeht schnell, umso schneller seit ich älter bin. 

Mir hat dieses Projekt Freude gemacht.

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Blick in den Wandel

1.Dezember

Streng geheim

Welke Blätter gleichen verblühten Rosen.

Schattenspiele im Vollmondrausch.

Wasser kennt seinen eigenen Weg.

Hält inne, erinnert den noch grünen Zweig an Wiederkehr.

Das Schöne vom Tag

Der Sommer neigt sich…

…mit ihm seine Sträuße. ..

Streng geheim

Später Abend im späten Juli…

Gesehen, 

ein Blatt, schwebend haltend, gefallen, ohne zu stürzen. 

Abgeworfen von der Birke, verfangend sich im Spinnennetz.

Glückseliger, andauernd fester Minutenhalt im flüchtigen Getriebe der Welt.

Gehört, 

die Amsel, ständig treu bleibend sich und ihrer wahrhaftigen Zeit.

Musiktip:

http://wp.me/phP8W-29O

Das Letzte vom Tag

Langsamer bin ich geworden.
Nicht in den Handlungen, im Kopf.
Termindruck lasse ich nicht mehr zu.
Das Anhäufen in Gedanken – der ständige Gedanke…wie bekommst du das alles geordnet…hilft nicht weiter.
Verwirrt nur.
In den letzten Tagen habe ich gern im Blog einer dreifachen Mutter alte Beiträge gelesen.
https://simplifyme72.wordpress.com/
Ihre bedachte Handlungsweise, ihr Herangehen an die Dinge, ohne aufzuschieben, imponiert mir sehr.
Noch anderthalb Woche dann gibt es ein paar freie Tage.
Ein Gartenfest für alle und Zeit mit dem Gärtnergatten allein.
Bis dahin schaffe ich es. Bestimmt.

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Das Letzte vom Tag

Seit fast 3 Wochen laboriere ich nun mit meinem Rücken.
Besserung ist schwach in Sicht.
3 Wochen Zeit, den Kopf von Alltagsdingen frei zu bekommen.
3 Wochen Zeit dem Wachsen in Ruhe zuschauen zu dürfen.
Ein nahezu verrückter Gedanke kommt mir in den Kopf.
Wie wäre es, wenn Frau – vor allem die Kinder großziehende – wählen könnte, ob sie wirklich Beruf und Hausarbeit gleichzeitig verrichten will.
Aber wie gesagt…verrückt in diesen Zeiten von schneller, höher, weiter.
Der Gedanke kam mir dennoch.

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Streng geheim

Manche Tage sind so lang, dass ihre Abende sinken.

Im Rausch der Zeit fühle ich mein Altern täglich.

Fasse mir Notwendigstes im Sekundentakt, hoffend, es hält meinem Schritt stand.

Streng geheim

Löchrig wird die Haut,
zerfressen vom Lauf der Zeit,
der ständig unter diese kriecht,
durch sie fließt,
und rinnt und rinnt…

Mir bleibt ein Sieb, um aufzufangen.
Nie bin ich mir sicher was wertvoller ist…
Das Aufgefangene oder das Durchgelaufene.

Das (L)etzte Lied zum Tag

Schienenersatzverkehr.
Das bedeutet, 4 Haltestellen im Zug, dann zum Bus laufen. Erstaunlich wie im Dunkel das Menschenhäuflein im Gänsemarsch dahin trabt, begleitet von einem Schaffner mit Taschenlampe.
Orr.
Der Bus fährt eine deutlich längere Strecke. Mit der zum Umsteigen benötigten Zeit kostet das täglich eine Viertelstunde. Macht die Woche 1 1/ 4 Stunden, die rauszuarbeiten sind.
Orrr.
Der Geschäftsinhaber will heute den neuen Geschäftsführer vorstellen. Angekündigt ist der hohe und seltene Besuch für Mittag. Als am Nachmittag, ohne Absage, immer noch keiner da ist, streiche ich die Segel. 2 Stunden umsonst länger auf Arbeit geblieben.
Orrrr.
Na, dann brauche ich wenigstens nächste Woche nur noch eine halbe Stunde irgendwo abzweigen, um die Zugvertrödelzeit irgendwie gut machen zu können.
Daheim klingelt andauernd das Telefon.
Orrrrr.
Der Herr Sohn war eine Woche auf Dienstreise und schafft seine Wäscheberge bei diesem Wetter nicht.
Er hat keinen Wäschetrockner, ich habe einen. Das bedeutet…
Orrrrrrrrrrr.
Tage gibt’s…