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Herbstgarten

Der Herbst lädt in den Garten.
Bevor das Aufräumen, Zusammenfegen und Zurückschneiden beginnt, gibt es viele schöne Dinge zu tun.
Der Männertreu im Blumenkasten ist verblüht und der Schopflavendel ist groß geworden, er braucht mehr Platz.

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Während der einjährige Männertreu auf den Kompost wandert und zu neuer Erde werden wird, findet der Schopflavendel ein neues Zuhause zwischen den Hortensien.

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Später im Herbst, wenn er sich etwas eingelebt hat, werde ich ihn um ein knappes Drittel kürzen. Im Frühjahr dann noch einmal um ein Drittel gekürzt, wird er hoffentlich im nächsten Jahr wieder kräftig austreiben.
Der Blumenkasten bleibt nicht lange leer.
Erika, kleine Koniferen und ein herrlich hellgrüner Mauerpfeffer in der Mitte schmücken bald auf‘ s Schönste.

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Mein Lieblingskasten kommt wieder an seinen gewohnten Platz und leuchtet aus dem Laub des wilden Weins, das sich in Kürze tiefrot färben wird.

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Am Rand hängt der schon geschnittene Purpursalbei zum trocknen.
Die beerntete Pflanze muss ich umtopfen, ihr alter Topf ist ihr zu klein geworden.
Sie zieht im neuen Topf auch an einen neuen Platz. An der Südwand des Hauses kommt sie geschützt gut durch den Winter. Der ebenfalls beschnittene kleine Rosmarin leistet dabei gern Gesellschaft.

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Wird es zu kalt, kann ich beide Pflanzen leicht in den Keller umsiedeln.
Die Weintrauben sind reif.

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Das schützende Netz hat die Vögel ferngehalten und ich habe eine reiche Ernte.
Fest, prall und schwer liegen die süßen Trauben in der Hand. Pure Freude in großer Menge.

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Der Gärtnergatte hat sie im Frühjahr fachgerecht verschnitten und mit üppigen Trauben bedankt sich die Rebe dafür.
Bald reif sind auch die Samenkörnchen der strahlend schönen Prunkwinden.

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Nicht mehr lange und die grünen Kapseln sind getrocknet und geben dann gern und leicht die schwarzen Samenkörnchen zur Aussaat im nächsten Frühjahr frei.
Die Luft ist kühl und klar, es ist erholsam, den Tag im Freien zu verbringen, bevor die nasse, stürmische Zeit beginnt.
Am Abend sitzen wir in der Wärme des schon gelegentlich befeuerten Kamins und genießen die Gaben des Gartens.

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