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Das Schöne vom Tag

Reifendes

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Weintrauben

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Nun sind sie reif, die Weintrauben.
Diese oder nächstes Wochenende werden wir sie ernten. Und ausschließlich aufessen. Kein Wein, kein Gelee wird daraus gemacht, sondern wir essen sie schlicht und einfach auf. So groß wie Heidelbeeren sind sie einzelnen Beeren und aromatisch süß. Ein wenig im Geschmack wie schwarze Johannisbeeren, nur milder.

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Trauben gab es schon im Garten Eden. Sie zählen zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. Wein daraus zu machen, das ist ihre Hauptverwendung. Doch stecken die Beeren voller nützlicher Inhaltsstoffe.
Ihre ballastreiche Schale beseitigt Darmträgheit und Verstopfung. Trauben wirken entwässernd und entgiftend. Sie binden Fettstoffe und eignen sich damit hervorragend für eine Herbstdiät.
Der Harnfluß wird durch das Obst beschleunigt, dadurch werden Bakterien ausgeschwemmt. Entzündungen von Nieren und Blase werden somit vorgebeugt.

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Außer Vitamin B12 sind alle B-Vitamine enthalten.
Vitamin B ist wichtig für den Kohlehydratstoffwechsel sowie für gute Nerven und das Gehirn.
Die in den Beeren enthaltene Fructose hebt den Blutzuckerspiegel leicht an. Die Folgen von zu niedrigem Blutzucker sind Müdigkeit, Nervosität und Konzentrationsmangel. Weintrauben sind damit richtige Fittmacher.
Reich an Folsäure regen sie die  Blutbildung an und das in ihnen enthaltene Vitamin C stabilisiert das Immunsystem.

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Weintrauben sind basisch. Solche Lebensmittel lindern arthrotische Beschwerden.
Wertvoll sind die in den Früchten enthaltenen Wirkstoffe Quercetin und Reservatrol.
Quercetin wirkt entzündungshemmend,  antisklerotisch,  antithrombotisch und fördert die Entspannung der Blutgefäßmuskulatur,  wodurch der Blutdruck gesenkt wird.
Reservatrol schützt die Leber, verjüngt die Haut, repariert DNA-Schäden und normalisiert den Insulinspiegl.
Weintrauben sind ein wahrer Jungbrunnen und ein natürliches Gichtheilmittel. Selbst leichte Schmerzen bei rheumaähnlichen Beschwerden sollen sie lindern können.

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Bei gekauften Weintrauben ist darauf zu achten, dass sie Kerne haben, denn diese sind gesund. In ihnen stecken die oben genannten wertvollen Pflanzenstoffe.
Zusätzliche finden sich in den Trauben: Mangan für die Knochen und die Schilddrüse, Magnesium für die Muskel-und Herz Funktion und Kalium, das einen zu hohen Salz-bzw. Natriumgehalt der Kost ausgleicht.
Gesunde Nervennahrung also.
Weintrauben sind sonnenhungrig. Die Vögel nutzen sie als letztes Mahl des Jahres, bevor sie in den Süden ziehen.
Deswegen sind unsere Trauben von einem Netz geschützt. Wir möchten sie allein futtern, den Vögeln habe ich schon meinen wundervollen Hollunder gegönnt.
Eine Traubendiät macht fit für die kommenden Wintermonate.
Dazu verzehrt man 500 g Weintrauben über den Tag verteilt und ergänzt mit 1000 Kilokalorien aus anderer Nahrung.
Darmentschlackt, entgiftet und innerlich gesäubert, braucht niemand die kommende Dunkelheit und Kälte zu fürchten.

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