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Kaltes für Heißes – Meeresfrüchtesalat

Irgend etwas muss man auch bei diesem heißen Wetter essen. Frisch möchte ich es und leicht.

Meeresfrüchte scheinen mir ideal, dazu frische Zutaten aus dem Garten, zubereitet in meiner schattigen Wohnküche, deren Rollo’s momentan fast ganztags geschlossen bleiben.

Es braucht für meinen Meeresfrüchtesalat:

1 Glas sauer in Öl eingelegte Meeresfrüchte

1 Freilandgurke

1 Stengel Borretsch

2 Anchovies

2 getrocknete Tomaten

1 Zehe Knoblauch, gepresst

weissen Balsamico

Olivenöl

Salz/Pfeffer

Puderzucker

Die Zubereitung ist einfach und dauert keine 10 Minuten.

Geschält ist die Freilandgurke leichter verdaulich, ihre Schale knackt zwar beim Hineinbeissen herrlich, ist für den Salat aber zu hart. Ich schneide sie in kleine Würfel. Etwas von dem Öl, in das die Meeresfrüchte eingelegt waren habe ich in die Schüssel getan, dann die Tierchen selber und die geschnittene Gurke.

In Öl eingelegte, getrocknete Tomaten geben zusätzlich Aroma und kommen, klein geschnitten, mit hinein.

Gepresste Knoblauchzehe gebe ich dazu und zwei in Ministückchen zerlegte Anchovies.

Besondere Frische bringt Borrteschkraut, auch unter dem Namen Gurkenkraut bekannt. Seine Blätter schneide ich mit der Kräuterschere, die Knospen und Blüten zupfe ich ab und gebe sie dazu. Die Blüten sind lecker und ein wundervoller Farbtupfer im Salat. Kleine Knospen des Krautes eignen sich hervorragend dazu, als Kapernersatz eingelegt zu werden. Ich liebe dieses kornblumenblau blühende Gewürzkraut genauso wie die Bienen und Hummeln es tun. Borretsch ist ein Heilkraut, dazu ein ander Mal mehr.

Etwas Olivenöl gebe ich dazu und ganz wenig weissen Balsamico. Mit Salz, Pfeffer und Puderzucker schmecke ich ab und stelle den Meeresfrüchtesalat kühl.

Mit Brot ist er eine ausreichende Sommermahlzeit. Bei uns gibt es ihn am Abend mit gegrillten Lachs und Schmortomaten.

Garniert habe ich meine säuerlich, würzige Erfrischung mit Borretsche- und Taglilienblüten. Meine Kapuzinerkresse muckert in diesem Jahr, die Blüten der Taglilie sind guter Ersatz und schmecken ähnlich der Kapuzinerkresse, nur fester und weniger scharf.

Im Garten ist es am Abend schattig und wir geniessen unseren Schmaus.