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Pflanzliche Dinos – Schachtelhalm und der Tee daraus

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Schon eine ganze Weile liegt dieser Beitrag in meinem Archiv. Irgendwie war er mir zu trocken…
Nun ist es draußen nass genug und was trockenes kann nicht schaden. Außerdem wird es höchste Zeit…morgen ist der 24.Juni und damit Ernteschluss für Schachtelhalm.
Sollte es beim lesen zu sehr stieben,  kredenze ich gern im Anschluss Tee.
Nun dann…
Von den vielen Schachtelhalmarten beziehe ich mich heute auf den Ackerschachtelhalm ( Equiesetum arvense). Er gehört wie alle anderen Arten zu den Farnen und ist ein Nachfahre baumhoher Pflanzen der Urzeit. Damit ist er ein lebendes Fossil.
Besonders zeichnet er sich durch seinen hohen Kieselsäuregehalt aus. Ganze 7 % machen ihn damit auch zu einem Frauenkraut.
Kieselsäure ( Silicium ) ist wichtig für den Aufbau von Bindegewebe.  Frauen mit Venenleiden hilft der Schachtelhalmtee ausgezeichnet.
Auch dem Erhalt der Schönheit dient er. Kieselsäure stärkt Haut, Haare und Nägel. Sie festigt Knochen, Zähne und stärkt Sehnen und Bänder. Damit ist Schachtelhalmtee auch für Sportler interessant.
Das grüne Kraut hilft auch bei Harnwegsleiden und vermindert Harndrang und Inkontinenz.

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Lungenkrankheiten werden gemildert.
Als Gurgellösung erleichtert Schachtelhalm Mandel- und Zahnfleischentzündungen.
Mir gefallen die filigranen Stengel so gut, dass ich sie auch nach dem 24. Juni noch pflücke. Für Tee sind sie dann nicht mehr zu verwenden, zieren aber auf’s Schönste einfache Blumensträuße.
Einen Vorrat für Tee habe ich mir zum richtigen Zeitpunkt gesammelt und er trocknet seiner Verwendung entgegen.

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