Schlagwort-Archive: Gehen und bleiben

Das Letzte vom Tag

Breit drängt der Fluß sich durch’s Tal.
Die Menge des mitgeführten Wassers lässt ihn lauter werden, als er selbst es will.
Die an seinen Ufern stehenden Bäume, sind gewohnt, das übertretende Wasser, welches die lebenswichtige Erde regelmäßig wegspült, zu überleben. Tief haben sie ihre Wurzeln deswegen eingegraben.
In der Nähe des Flusses angesiedelte Häuser haben weniger Bestand.
Das zuviel an Wasser schadet ihnen, zerstört sie.
Immerdauernder Wiederaufbau.
Trotzdem geht keiner weg, der einmal am Arm des Flußes gelebt hat, seine Sprache verstanden hat.
Mir fallen dazu viele aktuelle Beispiele ein.
Jedes hinkt.

image