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Diätkost oder Blumenkohlsuppe

Blumenkohl ist brennstoffarm. 100 g enthalten ca.25 Kalorien. Sein Wasseranteil und der hohe Anteil an Biostoffen macht ihn zu einem der gesündesten Gemüse. Bemerkenswert ist der hohe Anteil an Folsäure, einem B-Vitamin, welches im Stoffwechsel eng mit Vitamin B12 zusammenwirkt und für Zellwachstum und Blutbildung unerlässlich ist. Seine heilsame Wirkung auf die Dickdarmschleimhäute ist die beste Vorbeugung gegen Darmkrebs, speziell bei Männern. Das in ihm enthaltene Vitamin B5 unterstützt den Körper bei der Herstellung von Kortisol. Aus diesem Stoff baut der Organismus Kortison, welches wichtig ist bei der Hemmung von Entzündungen. Vitamin B5 ist stark säureempfindlich, deswegen sollten Essig und Zitrone bei der Zubereitung von Blumenkohl vermieden werden. Das Gemüse ist für Schonkost geeignet.

Das ist genau das Richtige für mich, nachdem ich des Norovirus wegen drei Tage nichts essen konnte, weil es sowieso nicht drin blieb. Ich mache die Suppe ohne Schnickschnack. Es braucht nicht viel dafür:

1 Blumenkohl

Wasser

Salz/ Pfeffer

Muskatnuss

Die Röschen wasche ich

und setze sie mit Wasser, Salz und Pfeffer und geriebener Muskatnuss auf.

Die aromatische Muskatnuss würzt nicht nur gut, sie nimmt auch den etwas dumpfen Blumenkohlgeruch. Nach reichlich 30 Minuten ist er gar. Ich nehme die Röschen aus dem Sud und püriere sie. Mein neuer Pürierstab macht das sehr fein.

In das Mus gebe ich einen kleinen Stich Butter und fülle solange mit der Brühe auf, bis meine Suppe die gewünschte Konsistenz hat.

Reste eignen sich sehr gut zum Weiterverwenden als Gemüsebrühe.

Das Süppchen schmeckt lauwarm am Besten und ist so gut verdaulich, mit Petersilie bestreut sieht es auch hübsch aus und es hat mir sehr gut getan als erstes Essen nach dem unfreiwilligem Fasten. Leider aß ich danach einen Vanillepudding, er brachte mir wieder längeren Aufenthalt im Bad