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Alle lieben Apfel-Brombeer-Streusel oder fast bekommt Oma Grauhaar einen neuen Namen

Also wirklich. In Zeiten, in denen Kinder Großmütter und Urgroßmütter erleben dürfen, ist es schwierig sich einen eigenen Omanamen zu erkämpfen.

Arabella ist mein Blogname, ich heiße Ute. Oma Ute finde ich absolutunbedingtunerlaubt. Oma Grauhaar ist fein, alle Kinder im Kindergarten lachen über diesen Namen (die Erzieherinnen auch). Nach meinem letzten Kuchen wollte mich meine eigene Mutter!!! in Oma Wutz umbenennen!!! Es ist unglaublich, was das Fernsehen mit den Menschen macht!!!:-) 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 

Geboren bin ich in einem Land das viele Fehler hatte. Es hatte auch Vorteile, ich konnte jung Kinder bekommen. Meine Ausbildung war mir trotz Schwangerschaft möglich, mein Berufsweg gesichert.  In dem Land in dem ich jetzt lebe, werden Frauen, Karriere bedingt, ab +30 Jahren schwanger. Urenkel werde ich also kaum erleben dürfen. Aber wer weiss…

Nun aber zurück zum Thema. Wie ich früher Herrn Fuchs und Frau Elster liebte, liebt meine Schaukelinhaberin Peppa Wutz. Heimlich guggen mein Mann und ich die Videos der Schweinchenfamilie auch, sie sind uns nämlich sehr ähnlich.

Wir sind Großeltern, wir haben Äpfel und Brombeeren in unserem Garten und Oma Wutz kann Apfel-Brombeer-Streusel backen. Ach ja. Ich soll das nun auch können, was schwierig ist, die beiden Fruchtsorten sind in ihrer Konsistenz schwer zu vereinbaren. Hmmm. Ich bin Oma Grauhaar, ich kann das (glaubt die Schaukelinhaberin). Tja…also bitte…Oma Arabella-Grauhaar-Wutz präsentiert hier:

Apfel-Brombeer-Streusel mit Schokolade!!!

Brombeeren haben wir zu Hauf. In der vergangenen Woche habe ich die große Wohl(Un)tat begangen, sämtliche Haustüren sicherst zu verschließen, während mein Mann und ich sich außerhalb ebendieser aufhielten. Bis mein Mann dann eines unserer Kinder aufgetrieben hatte, welches mit seinem Zweitschlüssel uns Einlass verschaffen konnte, hatte ich ausreichend Zeit zum Beeren pflücken. Brombeeren hatte ich also genug, mehr als zwei Äpfel braucht der Kuchen nicht und dazu:

Für den Teig:

3 Eier

125g Butter

125g Zucker

125g Mehl

1 1/2 TL Weinsteinbackpulver

Für den Belag:

2 große Äpfel

400g Brombeeren

1/2 Zitrone

1 Pkg. Vanillepudding

Für die Streuseln:

Mehl, Zucker und Butter im Verhältnis 1:1

Wieder in’s Innere des Hauses gelangt (hurra!!!!!!!!!!), schmelze ich die Butter, gebe den Zucker dazu und ein Ei nach dem anderen.

Das Mehl und das Backpulver siebe ich hinein und gebe alles in die gebutterte Form. 

Ich schäle zwei Äpfel, schneide Ringe und lege sie in Zitronensaft.

Die dünnen Ringe sind genau richtig, um ähnliche Konsistenz zu den Beeren zu haben.

Die Apfelringe und die Beeren wende ich in Puddingpulver, 

 so nässen sie beim Backen nicht aus.

Apfelringe und Beeren verteile ich auf dem Teig

in dichter Reihe

und gebe Butterstreusel darüber.

Der weiche Teig steigt beim Backen hoch und bedeckt die knusprigen Streusel. Damit meine Tochter das nicht bemängelt, junge Mütter sind – dem Himmel sei Lob – sehr bedacht in der Wahl ihrer Lebensmittel, gebe ich flüssige Schokolade auf den Kuchen.

Abgekühlt ist die knackige Zartbitterheit der Schokolade genau das Richtige auf dem süß- fruchtigem Kuchen, den ich vorher bei 190 Grad Umluft für 40 Minuten gebacken habe.

Serviert wird er zur Geburtstagsfeier meines Sohnes, der einen Junggesellenhaushalt führt und keine ökologisch korrekten Teller in Vielzahl hat.

Der Kuchen war trotzdem toll. Allerdings rate ich davon ab, Trickfilmkuchen nachbacken zu wollen, die Autoren haben meistens wenig Ahnung davon, wie fest Kinder glauben…alles ist möglich.

Wobei…Oma’s haben Kinderglauben..;-) stimmt’s?!