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Das Schöne vom Tag

Amselfreude

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Äpfel

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Nicht nur das die Apfelbäume in meinem Garten von meinen Großeltern gepflanzt worden sind und dadurch zur Familie gehören, sie haben ausschließlich gute Eigenschaften.
Im Frühjahr strahlen ihre Blütensterne, im Sommer spendet ihr dichtes Blätterdach Schatten, im Herbst beschenken sie mich mit Äpfeln und im Winter sind sie lebendige Statuen, die den Vögeln willkommener Sitzplatz sind, wenn sie von ihrer Einkehr im Futterhäuschen einen Landeplatz zum Verzehr der Körnchen brauchen.
Schon mit den ersten Sonnenstrahlen beginnen die Knospen dicker zu werden und nähren die Hoffnung auf den Frühling.

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Der Apfel ist eins der ältesten Nahrungsmittel.
Göttinen schlugen sich um einen (goldenen) Apfel, der so am Ende Auslöser des Trojanischen Krieges war, die Bibel kennt das Rosengewächs. Wer wem zuerst den Apfel reichte…wer weiß…
Sicher ist jedoch der hohe Vitamin- und Spurenelementegehalt.

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Über 30 Vitamine stecken in Äpfeln, darunter Vitamin B1, B2, B6, E, natürlich C und das Provitamin A
Dazu kommen Niacin und Folsäure.
Die Frucht ist reich an Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen. Dabei besteht sie zu 85% aus Wasser und hat pro Apfel cirka 60 Kilokalorien.

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Den gezielten Apfelanbau begannen die Römer. Sie beherrschten mit dem Pfropfen eine Veredlungsmethode und damit begann der Sortenreichtum.
Seit dem 6.Jahrhundert wurden Apfelbäume auch in Mitteleuropa angebaut, deren Ursprung im Kaukasus und Himalaya liegt.
Das im Apfel enthaltene Pektin senkt den Cholesterinspiegel, Flavonoide und Carotinoide haben eine antioxidative Wirkung auf den Organismus.
Äpfel halten uns damit gesund und schön.
Die vielen, verschiedenen Fruchtsäuren im Apfel helfen zur natürlichen Zahnpflege und sind wirksamer als ein Kaugummi. Ideal also zwischendurch in einen Apfel zu beißen, anstatt Kaugummi zu schmatzen.

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Wichtig ist es, die Schale mit zu verzehren. In und direkt unter ihr stecken die meisten Vitamine. Zudem enthält die Schale die höchste Dosis an Eisen, Magnesium und ungesättigten Fettsäuren.
Alle Gärtner wissen, dass in der Sonne gereifte Früchte mehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten als die im Schatten reifenden. Deshalb für Mus, Kuchen, Kompott…im Schatten reifende Früchte verwenden und die rotbackigen Sonnenfrüchte direkt essen.

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Äpfel finden in der Volksmedizin breite Anwendung.
Roh und mit Schale geriebener Apfel hilft gegen Durchfall, Apfelessig mit Wasser verdünnt und mit Honig gesüßt lindert Hals- und Rachenentzündungen.
Köstlich und nervöse Unruhe vertreibend ist Apfeltee.
Dazu einen ungeschälten Apfel in Scheiben schneiden und mit einem Liter kochendem Wasser übergießen.
Zwei Stunden ziehen lassen und dann in Ruhe genießen.
Neben den gesunden gibt es noch die vielfältigen kulinarischen Apfelgenüße.
Nicht viel geht über ein Stück noch warmen Apfelkuchens.

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Meine Apfelleibspeise jedoch ist ein Apfelkompott, das in warmer Vanillesoße schwimmt.
Und das auch nicht als Nachtisch, sondern als Hauptgericht, gerne mit Dampfnudeln.

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Fast so eine süße Sünde wie die im Paradies.