Einladung – Blogger singen Volkslieder

Euch alle möchte ich einladen, bis Ende Juni Volkslieder zu singen. Denkt an euer liebstes Lied aus Kindertagen oder von heute dabei. Stellt eueren Beitrag in euerem Blog ein und verlinkt ihn in meiner Kommentarspalte, am Schönsten mit Text dazu. Euere Lieder werde ich sammeln und Ende Juni in einem Beitrag spielen. Jedem Mitsinger werfe ich einen Loszettel in einen Topf, am Ende werde ich ziehen. Dem Gewinner schicke ich gern ein Beutelchen meines selbstgemachten Tee’s. Wenn ihr wollt, könnt ihr gern mein Foto für euer Lied verwenden, oder ihr habt ein eigenes…

Mein liebstes Volkslied hört ihr zu diesem Artikel.

Ich hört ein Sichlein rauschen, wohl rauschen durch das Korn.
Ich hört ein feine Magd klagen, sie hätt ihr Lieb verlorn.

„Lass rauschen, Lieb, lass rauschen, ich acht nit, wie es geh;ich hab mir ein‘ Buhlen erworben in Veiel und grünem Klee.“

„Hast du einen Buhlen erworben in Veiel und grünem Klee, so steh ich hier alleine, tut meinem Herzen weh.“

Zum Tag

Seit Oktober knipse ich einmal in der Woche meinen Ausblick in den Garten von meiner Terassentür aus und fasse diese Bilder monatlich zusammen. Mein „Blick in den Wandel“ zeigt die langsamen Veränderungen der Natur dabei. In diesem Monat wandelt sich alles so schnell, dass ich für mein Gedächtnis eigentlich täglich fotografieren müsste. Wahrscheinlich gibt es bei der Monatszusammenfassung Mai mehr als vier Bilder…

Veronika – der Lenz ist da oder Spargelrisotto

Schönster Hochfrühling ist draußen, wohin man schaut blüht, grünt und duftet es. Gelegentlich reichte die Wärme schon für die Sommerküche, mein Mann und ich lieben es im Sommer einfache Gerichte direkt im Garten zu bereiten, oder zumindest einen Teil davon. 

Dazu haben wir uns im vergangenem Jahr eine einzelne Induktionsplatte zugelegt. Ob Topf oder Grillpfanne – im Grünem am Tisch sitzend, können wir uns so leichte Sommergerichte zubereiten. Schon beim Kochen draußen zu sein, gibt demselben eine solche Leichtigkeit, dass es Vergnügen statt Arbeit ist. Mittend in der Spargelzeit gibt es natürlich etwas mit diesem Saisongemüse – ein Risotto. Allerdings noch drinnen zubereitet, schon jedoch mit dem Blick in’s volle Grün des Gartens.

Es braucht dafür für 2 Personen:

1EL Olivenöl

1EL Butter

1Schalotte

1Knoblauchzehe

275g Spargel, weiß

200g Risottoreis

1Glas Weißwein

3/4l Hühnerbrühe

80g Parmesan

20ml Sahne

Salz und Pfeffer

In der zerlassenen Butter und dem Öl schwitze ich die Schalotten und etwas Knoblauch an. Den Spargel schäle ich und schneide die Spitzen ab, die ich bei Seite lege. Die Spargelstangen schneide ich in dünne Scheiben und brate auch sie an.

Alles dünste ich sacht weiter, ist der Spargel leicht gegart, streue ich den Risottoreis ein. Langsam lasse ich alles noch etwas weiterdünsten, bevor ich mit etwas Weißwein ablösche und ihn einkochen lasse.

Nach und nach fülle ich jetzt mit der Hühnerbrühe auf. Das Geheimnis eines guten Risottos liegt in der Qualität der Brühe. Meine ist selbst gemacht, gekauft geht auch, Brühwürfel gehen gar nicht. Den Reis immer wieder mit der Brühe auffüllen und einkochen lassen, solange bis er al dente gegart ist. 

Dabei achte ich darauf, das der Reis immer nur leicht mit der Hühnerbrühe bedeckt ist. Nach ca.30 Minuten ist der Reis gar, aber immer noch bissfest.

Um den Kochvorgang zu stoppen, gebe ich jetzt Sahne dazu und rühre die Hälfe des Parmesans in mein schlotziges Risotto. 

Mit Salz und Pfeffer schmecke ich ab. In Butter schwitze ich die bei Seite gelegten Spargelspitzen an, würze sie mit etwas Zucker und Zitrone. 

Die Spargelschalen habe ich zu Beginn ausgekocht, in ihrem Sud lasse ich die Spitzen gar ziehen. 

Fertig gegart sind sie mit geriebenem Parmesan eine köstliche Dekoration auf meinem Spargelrisotto, ein Löffelchen der eingekochten Zitronenbutter davon auf dem Risotto ist verfeinernder Abschluss. Ein Blättchen frischer Minze gibt es auch im Garten, dieses leichte Essen ist auch ein Augenschmaus.

Die ganze Welt ist wie verhext…Veronika der Spargel wächst…na dann…

Sonntagsmärchen

Norwegische Märchen

Der Bär, der vom Affen eine Goldkette haben wollte

Als der Bär einmal dem Fuchs begegnete, trug dieser um den Hals eine Goldkette.
„Wo hast du die Goldkette her?“ fragte der Bär.
„Ich habe sie vom Affen bekommen“, sagte der Fuchs, „das war ein netter Kerl. “
Ja, wenn er wüßte, daß er so eine bekommen könnte, würde er auch zum Affen gehen, sagte der Bär .
„Du würdest sie auf der Stelle bekommen“, meinte der Fuchs, „nur mußt du mit der Wahrheit sparsam sein.“
Ja, das versprach der Bär und zottelte in den Wald hinein zum Affen .
„Findest du nicht, daß ich schön bin?“ fragte der Affe.
„Fürwahr, du bist doch nicht schön“, sagte der Bär. „Ich finde, daß du häßlich bist.“
„Aber findest du nicht, daß ich eine schöne Frau habe? „, sagte der Affe und zeigte ihm das Affenweibchen .
„Fürwahr, sie ist doch nicht schön“, sagte der Bär. “ Ich finde, daß sie abscheulich häßlich ist.“ „Aber habe ich nicht schöne Kinder?“, fragte der Affe und zeigte die Äffchen.
„Fürwahr, sie sind doch nicht schön“, sagte der Bär . „Ich glaube, ich habe noch nie so häßliche Kinder gesehen“, meinte er.
Doch da sprang ihm der Affe direkt ins Gesicht und zerkratzte es ganz gräßlich, so daß der Bär froh war, als er sich nach Hause trollen konnte. Unterwegs traf er den. Fuchs.
„Wo bist du denn gewesen?‘. fragte der Fuchs. „Du siehst ja zum Fürchten aus.“
„Ich war beim Affen“, sagte der Bär. „Das ist ein rechter Schurke! Er ist über mich hergefallen und hat mir beinahe meine Haartracht ausgerissen.“
„J a aber, hat er dich denn nicht gefragt, ob er schön sei ?“, fragte der Fuchs.
„Ich fand, daß er häßlich ist“, sagte der Bär.
„Ja aber, zeigte er dir nicht seine Frau“, wollte der Fuchs wissen. „Fragte er nicht, ob sie schön sei? “
„Ich habe gesagt, daß ich sie abscheulich häßlich finde“, sagte der Bär.
„Ja aber, zeigte er dir nicht seine Kinder?“ fragte der Fuchs. „Hast du nicht gesagt, daß sie schön sind? “
„Ich habe gesagt, wie es ist“, antwortete der Bär, „daß ich niemals häßlichere Kinder gesehen habe.“
„Ich habe dir doch gesagt, du sollest mit der Wahrheit sparsam sein“, sprach der Fuchs. „Hättest du das getan, so hättest du eine Goldkette erhalten, du ebenso wie ich. .“

Blick in den Wandel

20.Mai

Vor dem Gewitter oder Radieschensalat

Vor dem Gewitter brennt die Sonne in den Kirschbaum, dessen im kalten Frühling erforene Blüten spärliche Frucht bringen.

Vor dem Gewitter verwandelt gleißendes Licht japanische Blutpflaume in theaterreife Spielvariationen.

Vor dem Gewitter liegen schon beräumte Ruheplätze in brütender Hitze, träumt das Gras vom Regen.

Vor dem Gewitter schneide ich mit hitzeschweren Füßen knackfrische Radieschen in Scheiben, zerteile schmeichelcremige Avocado im Saft einer halben Zitrone, gebe Zucker dazu und Pesto Verde, träufle Olivenöl darüber und streue Schnittlauch hinein.

Vor dem Gewitter bin ich im Garten, sitze neben dem Liebsten und sauge den Sommer ein.

Das Letzte vom Tag

…den Rasen gemäht und damit den Tisch gedeckt…

Das Lied zum Tag

Butterfly

Danke Herr Moser

https://moserschreibt.wordpress.com/2017/05/17/the-butterfly-effect/

Blick in den Wandel

18.Mai

Das Schöne vom Tag

Wachsende Weintraube