Blick in den Wandel

13.Februar 2018

Advertisements

Das Lied zur Nacht

Kleines – Feines oder Ei mit Mozarella und Garnelen aus dem Zipperbeutel

Einfach ist mir lieb. Einfacher als dieses Gericht geht fast nicht. Ich brauche nicht einmal einen Tiegel, Reinigungs- und Aufräumarbeiten sind fast keine und es schmeckt herrlich.

Für 2 Personen braucht es:

2 Zippergefrierbeutel

6 Eier

6 Esslöffel geriebenen Mozarella

2 Eierlöffelchen Meersalz mit Zitronengrass und Pfeffer

2 Knoblauchzehen

30 Garnelen

Die Garnelen habe ich vorgekocht und tiefgefroren gekauft. Leicht lasse ich sie antauen und entferne dann die Schwänze.

Noch gefroren kommen sie später dazu, so bleiben sie zart.

Auf 2 Zipperbeutel verteile ich die angebebenen Zutaten. Zuerst kommen in jeden Beutel drei Eier.

Das Eigelb steche ich mit einer Gabel an, dann schüttele ich die Beutel, damit sich das Ei vermischt. Dazu kommen jetzt je Beutel drei Esslöffel geriebener Mozarella, wieder gut durchschütteln.

Knoblauch presse ich und gebe ihn dazu.

Zum Würzen nutze ich ein Meersalz, das mit Zitronengrass und Pfeffer vermengt ist, für dieses Gericht ist diese Mischung ideal.

Nun müssen nur noch die angetauten Garnelen in die Beutel getan werden.

Dann verschliesse ich sie mit dem Reissverschluss und schüttele nochmal kräftig.

Ein großer Topf mit kochendem Wasser steht schon bereit, dahinein kommen meine Beutel jetzt für 10-15 Minuten.

Wenn das Ei gestockt ist, nehme ich meine Eierköstlichkeit heraus

und richte sie auf zwei Tellern an.

Ein aromatischer Duft zieht durch’s Haus und lädt zum Essen ein.

Eine köstliche Leckerei, mit zarten Garnelen und geschmolzenem Mozarella, die sättigt, ohne zu sehr zu füllen. Vor dem Servieren habe ich nochmal leicht gepeffert – ein Genuss.

Das Lied zum Tag

Ringel, ringel Reihe…

Sonntagsmärchen

Das Märchen von dem guten Kartoffelkönig

Verfasser unbekannt

Es war einmal eine große Kiste Kartoffeln. Die stand im Winter im Keller eines alten Hauses. Und prachtvolle Kartoffeln waren darin, eine war noch dicker als die andere.

Eines Tages aber, da rief es aus der Kartoffelkiste: „Ich will nicht geschält werden! Ich will auch nicht gekocht werden! Und gegessen werden will ich schon gar nicht! Denn ich bin der große Kartoffelkönig!“

Und das ist auch wahr gewesen. Denn mitten in der Kartoffelkiste hat der Kartoffelkönig gelegen. Der war so groß wie zwölf andere große Kartoffelkönige.

Da kam die Großmutter in den Keller, denn sie wollte ein Körbchen Kartoffeln holen. Die wollte sie schälen und zum Mittagessen mit Salz und Wasser kochen. Auch den Kartoffelkönig legte sie in ihr Körbchen und sagte: „Ei, das ist mal eine dicke Kartoffel!“

Aber als die Großmutter mit dem Körbchen aus dem Keller kam und über den Hof ging, da sprang der Kartoffelkönig hops – aus dem Körbchen und rollte so geschwind durch den Hof davon, dass die Großmutter nicht hinterher konnte.

„Ach“, sagte sie, „ich will sie nur laufen lassen, die dicke Kartoffel. Vielleicht finden ein paar arme Kaninchen sie und fressen sich dick und satt daran.“

Der große, dicke Kartoffelkönig aber rollte immer weiter.

Zuerst begegnete ihm der Igel und sagte zu ihm: „Halt, dicke Kartoffel, warte doch ein Weilchen, ich will dich zum Frühstück essen!“

„Nein, nein“, rief der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, und du, Igel Stachelfell, kriegst mich auch nicht!“

Und eins, zwei, drei – rollte er weiter, bis in den Wald hinauf.

Da begegnete ihm das Wildschwein. „Halt, du prachtvolle, dicke Kartoffel“, rief es. „Warte doch ein Weilchen, ich will dich geschwind fressen!“

„Nein“, antwortete der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, und du, Wildschwein Grunznickel, kriegst mich auch nicht!“

Und eins, zwei, drei – rollte er auch schon weiter durch den Wald.

Da begegnete ihm ein Hase, der rief: „Halt, du schöne dicke Kartoffel, warte doch ein Weilchen, ich will dich eben aufessen!“

„Nein“, sagte der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, Wildschwein Grunznickel hat mich nicht gefangen, und du Hase Langohr, kriegst mich auch nicht!“

Und ein, zwei, drei – rollte er weiter durch den Wald, der große Kartoffelkönig.

Da begegnete ihm die Hexe Tannenmütterchen, und sie sagte: „Halt, warte doch ein Weilchen, du leckerer Kartoffelkönig, ich will dich nur eben kochen und aufessen!“

„Nein“, rief der Kartoffelkönig. „Die Großmutter mit der Brille hat mich nicht gefangen, Igel Stachelfell hat mich nicht gefangen, Wildschwein Grunznickel hat mich nicht gefangen, Hase Langohr hat mich nicht gefangen, und du, Hexe Tannenmütterchen, kriegst mich auch nicht!“ Und eins, zwei, drei – rollte er weiter, der große Kartoffelkönig.

Da begegneten ihm zwei arme Kinder. Sie hatten großen Hunger und sagten: „Ach, was läuft denn da für eine dicke Kartoffel! Wenn wir die zu Hause hätten, dann könnte die Mutter uns einen großen Reibekuchen davon backen, und wir würden endlich wieder einmal richtig satt!“

Als das der Kartoffelkönig hörte, bekam er Mitleid. Er hielt mitten im Laufen ein, und hops – sprang er den armen Kindern ins Körbchen.

Und die Kinder bekamen mittags zu Hause einen dicken, fetten Reibekuchen. Ja, und das war das Ende des Kartoffelkönigs.

Ich denke laut…

Salbei (Salvia officinalis)

Salbei ist als Heil – und Küchenkraut, bekannt seit der Antike.
Seinen Namen hat das, in Südeuropa wild wachsende, Kraut vom altrömischen Salvia salvatrix ,was die rettende und heilende Pflanze heißt.
Be

i uns ist Salbei ein Gartenschatz.

Er wirkt antibakteriell und findet als Mundwasser gegen Zahnentzündungen und Halsweh Anwendung.

Auch er ist eine vergessene Heilpflanze.
In der Antike und im Mittelalter hatte er seine Hochzeit.
Stärkt er doch das Nervensystem, löst Verkrampfungen, verleiht Ausgeglichenheit und hilft gegen chronische Müdigkeit.
Gerade in unserer schnelllebigen Zeit, sollte man ihn nutzen.Er sorgt für mehr Gelassenheit,regt gleichzeitig an und stärkt den Blutkreislauf.

Salbei ist ein Heilkraut, vor allem für Frauen.
Jungen Mädchen reguliert er den Hormonhaushalt, Frauen in den Wechseljahren mindert er den Schweißausbruch.
Er verhilft Schwangeren zur leichteren Geburt und verhindert Frühgeburten.
Zudem erhält er die Schönheit der Haut und ein Absud auf den Haarboden gebracht, verhindert

Haarausfall.

In der Küche ist er eine geschätzte Zutat.
Salbeibutter auf Nudeln, was braucht der Mensch mehr, um gut zu essen.

Nur im milden Klima kann der Salbei im Freien überwintern.
Leichten Frost hält die Pflanze stand, wenn sie gut abgedeckt ist.
Ab August sollte die Pflanze nicht mehr geschnitten werden, wenn sie im Freien überwintern soll.
Nach mehreren Versuchen ihn im Garten überwintern zu lassen, ziehe ich ihn im Topf.
Hier muss darauf geachtet werden, die Pflanze nicht zu überwässern, sie liebt es sonnig.
Meine Topfpflanze nehme ich bei Frost in’s Haus.
An milden Tagen Stelle ich sie in’s Freie, damit sie genügend Licht bekommt.
Ihre herrlich lila Blüten sind der schönste Dank.

Das Lied zum Tag

Cola-Wodka

Das Lied zur Nacht

Wer die Rose ehrt…

Zum Tag

Vergangene Woche nah am Abgrund gewesen. Urplötzlich tut er sich zur Zeit bei mir auf. Ein Freund reicht die Hand, hilft mir zu springen, dabei verletzt er mich. So ist das Leben.

Die Schaukelinhaberin bestreicht Rouladen mit Senf, essen tut sie diese nicht. Der Anfang vom für andere dasein…früh bei einer fast Fünfjährigen. Dafür trägt sie dabei ein Sommerkleid, Mutterschutzhände drängen eine Strickjacke darüber.

Ihr zu Füßen schaut neugierig die kleine Schwester, nein, sie ist nicht die Schaukelerobererin, sie ist unsere Guggi, ihre blauen Augen saugen die Welt um sie her förmlich auf.

Neue Ideen für den lang geplanten Einbau eines zweiten Bades…

Bücherplandurcheinander – Leben, ja.