Archiv der Kategorie: Vergnügen

Zusammengefasstes

Das Jahr gleitet dahin, schon sind wir fast in seiner Mitte angekommen.
Im buntesten Monat des Jahres findet sich endlich wieder die Gelegenheit für Feste im Freien.
Gleich für mehrere.
Zum Bauheben eines befreundeten Architektenpaares nehmen wie die Schaukelinhaberin mit.
Sofort ist sie in ihrem Element.

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Auf der von Löwenzahn fast gelben Wiese, an derem unteren Ende die zum Wohnhaus umgebauten Scheue steht, 
findet sie ihr Lieblingsspielzeug vor.
Die beiden Kindern der Gastgeber teilen gern und Platz ist hier genug. Auch für ein 3. Geschwisterchen,  das bald auf der Welt sein wird.

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Umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern werden die drei aufwachsen.

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Immer wieder finde ich – in unserer auf Konsum und Kommerz gerichteten Zeit –  Inseln, auf denen traditionelle Werte gelebt werden. Für mich ist einer davon die Familie und deren Zusammenhalt.
Hier hat der Großvater Land und Scheune an die nächste Generation weitergegeben und diese hat mit kreativen Ideen und handwerklichem Geschick ein Zuhause geschaffen, indem Kinder glücklich und in Verbindung mit der Natur aufwachsen können.
Gleich am nächsten Tag gehen die Feste weiter, zum Geburtstag meiner Schwester trifft sich meine gesamte Großfamilie in ihrem Garten.

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Wir schlemmen ausgiebig und lassen den Tag entspannt ausklingen. Spiele vertreiben uns die Zeit und wir lachen ausgelassen. Die Zettel an der Stirn, mit dem Namen einer zu erratenden Person darauf, sorgen für Heiterkeit.

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Am Vormittag des Tages war mein Gärtnergatte schon zu Besuch im Reich der Supergärtnerin. Von dort hat er einen ganzen Kofferraum voller Schätze mitgebracht.

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Deren sattes Grün leuchtet mit meinen Augen um die Wette.
Und es gibt eine Neuerung, die mir meine Arbeit erleichtert.
Mein Gärtnergatte hat einen Zusatzjob als Ingenieur übernommen. Um mir meine Blumengießerei noch mehr zu erleichtern, hat er eine zweite automatische Beregnung in der anderen Rabatte angelegt. Das allein ist schon fein, wird aber noch besser.

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Die Steuerung der Pumpe hat mein genialer Mann mit der Hausautomatisierung verbunden. Eine App dazu habe ich auf meinem Handy.
Das bedeutet am Ende…ich setze mich am sonnigen Nachmittag unter meinen Sonnenschirm, lege die Füße hoch und trinke frischen Minzetee. Nur eine kleine Wischerei auf meinem Handy und es beginnt in kaskadenartigen Fontainen,  die in der Sonne glitzern, den Garten zu beregnen.
Entzückend!
Zeit sparend!
Entspannung – die uns unser ganzer Garten bietet.
In der Gartenarbeit findet mein Gärtnergatte die Ruhe wieder, die ein langer, hektischer Arbeitstag schon mal rauben kann.
Und ich…ich freue mich auf neue Lieblingsplätzchen, atme tief die  Apfelblütenduftluft und genieße jede Sekunde der dahineilenden Zeit.

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Das Unentbehrlichste oder Badesalz

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…ist der Name eines Märchens.
Zu finden ist es in der Sammlung der Volksmärchen von Ludwig Bechstein.
Ein fast identisches Märchen gibt es unter dem Namen Mäusehaut auch bei den Gebrüdern Grimm.
Ein König hat drei Töchter, die beweisen sollen, wie sehr sie ihn lieben.
Als die jüngste Königstochter ihre Liebe zum Vater mit Salz vergleicht, verweist er sie seines Hofes.
Später treffen Vater und Tochter bei einer Hochzeit aufeinander, die Prinzessin – inzwischen Köchin – tischt Speisen ohne Salz auf.
Nicht ahnend, dass es seine Tochter ist, wird die Köchin herbeigeholt und hat nun Gelegenheit sich zu rechtfertigen.
Der König erkennt hierauf den Wert des Salzes und der Tochter und es gibt eine Versöhnung und einen glücklichen Ausgang.
Ein Märchen eben.
Die Nützlichkeit von Salz ist wahrhaftig sagenhaft.
Und das nicht nur zum Würzen von Speisen.
Mich interessiert besonders – wie könnte es anders sein – Badesalz.
Und das wiederum am Liebsten aus Meersalz.
Das Meer ist die Wiege des Lebens.
Auch wir inzwischen an Land lebenden Wesen können nur überleben, weil unser Körper zum Großteil aus dem Ursprung besteht.
Aus salziger Flüssigkeit.
Blut ist, mit wichtigen Zusätzen natürlich,  auch nichts anderes als eine einprotzentige Salzlösung.
Damit hat es die gleiche Salzkonzentration wie das Wasser der früheren Urmeere.
Ohne Salz gibt es kein Leben.
Alle Vorgänge im Körper basieren auf Salzen bzw. auf Mineralstoffen.
Salze helfen unserem Körper bei den unterschiedlichsten Erkrankungen.
Es lindert Asthma, Erkältungen, Heuschnupfen, Arthritis und Gicht, Arthrose,  Nieren – und Blasenbeschwerden, Augenprobleme und sogar Fußpilz.
Man kann es lindernd einatmen, zu Spülungen und Umschlägen verwenden oder ganz einfach darin baden.
Ein Bad in Meersalz hilft dem Körper zu entschlacken, regt den Stoffwechsel an und fördert so die allgemeine Durchblutung.
Hilfreich ist das u.a. bei Cellulitis.
Atmungserkrankungen werden gelindert und das Immunsystem gestärkt.
Die Meersalzbäder haben einen kosmetischen Einfluss auf die Haut und eine regelmäßige Anwendung führt zu einer deutlich verbesserten Hautdurchblutung. Die Haut wird strahlender, gesünder und reiner.
Neurodermitis wird gelindert.
Auch die Weichteile profitieren von Meersalzbädern und Gelenkerkrankungen werden gebessert.
Die ideale Badetemperatur liegt bei 40 Grad, die Badedauer bei ca. 15 Minuten.
Mit der Temperatur des Badewassers lässt sich die Wirkung des Bades steuern. Temperaturen um die 34 Grad wirken anregend, alle höheren Temperaturen verhelfen zur Entspannung. Auch die 15 Minuten Badedauer sind nur eine Richtlinie. Auf den eigenen Instinkt zu hören ist wichtig und richtig. Wenn er sagt, es reicht, ist das Bad beendet.
Ein ganz spezielles Bad ist ein Bad in Bittersalz (Magnesiumsulfat ).
Hier sollte man 40 Minuten Badezeit einplanen.
Die Haut wird als dritte Niere genutzt und Giftstoffe werden durch Schwitzen ausgeschieden.
Dem 40 Grad warmen Badewasser werden 2 – 3 Tassen Bittersalz zugefügt. Das Bittersalz füllt den Magnesiumhaushalt auf und spült Giftstoffe aus. Dadurch werden Eiweißketten im Gehirn und in den Gelenken unterstützt. Eine regelmässige Anwendung führt zur Verbesserung von arthritischen Beschwerden.
Wird dem Wasser noch 1 Tasse Kaiser Natron zugefügt,  erhöht sich die reinigende und pilzhemmende Wirkung.
Hinterher kann in Decken gehüllt mit Ingwertee das Ausschwitzen entspannt fortgesetzt werden.
Doch zurück zum Meersalz.
Meersalz gibt es in den verschiedensten Qualitäten, mit oder ohne Beimischungen und Duft.
Das recht grobe einfache Meersalz, meist als Totes Meer Salz bezeichnet, benutze ich oft und gern.
Und dann gibt es Außnahmen.
Manchmal muss es einfach mehr Meer sein.
Von den vielen Möglichkeiten Meersalz mit Duftzusätzen zu benutzen, wähle ich eine, die mich in einen Dufthauch der besonderen Güte hüllt.
Heute gönne ich mir den Duft von Leinen und Baumwolle.

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Die Badesalze von Senture et beaute überraschen mit großer Auswahl und bester Qualität.
Es gibt unter anderem Salze mit Beimengungen von Bernstein oder Lavendel.
Mein Favorit ist Cotton linen.
Beim Öffnen der Dose finde ich mich auf einer sonnigen Wiese wieder, auf der die weißen Wäschestücke von lauem Maiwind getrocknet werden.
Alles ist leicht, luftig, frisch.
Wunderbar sauber riecht es, nach klarer Luft.
Der Duft frisch gewaschener Leinentücher vermischt sich angenehm mit den Düften der zarten Baumwollblüte.
Sanfte Kühle lädt zum Entspannen ein.
Rein riecht es auf die ganz besondere Art, die sonst nur an der Luft getrocknete Wäsche hat.
Die Salzkristalle sind schneeweiß, wie frisch gefallenen Schnee und deutlich filigraner als bei normalen Badesalzen.
Das Salz ist bestes Meersalz aus der Bretagne, von dort, wo auch die Salzblumen – die Fleur de Sale – herkommen.
So löst sich das Badesalz fast sofort auf, als ich es ins warme Wasser gebe.
Das Wasser wird ganz weich dadurch und schmeichelt meiner Haut, die sich nach dem Bad zart und gepflegt anfühlt.
Schließe ich meine Augen, ist von Dunkelheit und Winter nichts mehr zu spüren.
Der frische Duft nimmt mich mit ins Märchenland.
Das Märchen von der Salzprinzessin endet mit den Worten : „Salz ist heilig.“
In meiner Wanne liegend –  genießend entspannend – denke ich gleiches.

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Wer das Märchen nachlesen möchte, findet über dem Artikel einen Link.