Kaninchenkeulen, eingelegt und gebraten

Kaninchen ist nicht jedermanns Sache. Jahrelang mochte ich es gar nicht. Eingelegt in Buttermilch schmeckt es mir jedoch inzwischen sehr gut und solch Essen gibt es ja auch nicht alle Tage und sowieso nur das n der kalten Jahreszeit bei mir.

Für 2 Personen braucht es:

4 Kaninchenkeulen

1Liter Buttermilch

1Liter Hühnerbrühe

Senf

reichlich Knoblauch

Lorbeerblätter

Pfefferkörner

Salz

Ich nehme den guten, alten DDR- Senf, mittelscharf. Er ist richtig gut und preiswert. Die Keulen streiche ich damit ordentlich ein und lege sie in einen Topf.

Reichlich Knoblauch kommt dazu, Lorbeerblatt und Pfefferkörner.

Salz hat hier jetzt noch nichts zu suchen, es kommt erst später dazu. Mit Buttermilch fülle ich auf und lasse alles mindestens 48 Stunden marinieren.

Nach einem Tag wende ich die Kaninchenkeulen, damit sie auch wirklich gleichmäßig durchziehen.

Durch das Marinieren verliert das Fleisch den leicht süßlichen Geschmack, der manchen von seinem Genuss abhält und wird zudem wunderbar mürbe.

In einer Pfanne brate ich die Keulen in Butterschmalz an bis sie goldbraun sind, erst jetzt salze ich sie.

Mit Hühnerbrühe lösche ich ab

und gebe einen Teil der Buttermilchmarinade dazu.

Alles aufkochen lassen

Dann schiebe ich die offene Pfanne für knapp zwei Stunden bei 180 Grad Umluft in den Backofen und schmore das Fleisch gar.

Im ganzen Haus verbreitet sich ein herrlicher Duft, der mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Ich gebe einen Deckel auf die Pfanne und lasse das Fleisch sich in der langsam abkühlenden Soße durchziehen.

Am nächsten Tag lege ich die Keulen ohne Soße in eine kleinere Pfanne, um sie vor dem Verzehr bei Oberhitze im Backofen knusprig zu erwärmen.

Die Soße gebe ich durch ein Sieb

und reduziere sie durch einkochen lassen. Wunderbar würzig wird sie so, leicht nach Knoblauch duftend, ist sie ein geschätzter Begleiter beim Schmaus.

Knusprig braun sind meine Kaninchenkeulen, das weiße Fleisch fällt zart vom Knochen und schmeckt ausgezeichnet mürbe.

Gemeinsam mit Rotkraut und Klößen ist das ein durchaus auch für Festtage geeigneter Schmaus.

8 Antworten zu “Kaninchenkeulen, eingelegt und gebraten

  1. Bei dir klingt das alles immer recht einfach und so lecker.

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  2. ja was soll man da sagen oder schreiben
    die natürliche heimat eines kaninchens
    is einfach zwischen rotkohl und klößen : )
    früher bei uns im osten war das alles ganz einfach
    morgens 0800 uhr im stall misten und füttern
    bis auf einen
    hände waschen tun was getan werden muß
    und dann ging hoppelhase zu muttern in die küche
    manchmal auch zwei dann wurde einer nach dem zubereiten
    eingeweckt in gläsern
    für später wenn die neuen hoppelhasen noch nich reif waren
    das mit dem vorher einlegen mach ich selbst erst seit ich zugriff auf wild habe
    die stallkaninchen wurden nie eingelegt
    wir hatten gänsekeule zum jahreswechsel
    an gebratenen kartoffelspalten und mischgemüse
    möglicherweiße war es auch schwan
    denn wir hatten reichlich und für zwei tage zu essen
    an den “ keulchen “
    soße kann man nie genug haben
    ein kloß in viel soße gebadet geht ja immer erst an bella wech danach gibbet fleisch
    und restsoße kann man einfrieren und später nochmal nutzen
    da gibts eben zum mittag nur mal kartoffeln mit der bratensoße
    und wiedermal ein schönes rezept
    gruß ronny

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