Sonntagsmärchen

Die Ameise und die Heuschrecke
(Aesop)

An einem Sommertag hüpfte eine Heuschrecke in einem Feld herum. Sie zirpte und sang nach Herzenslust. Eine Ameise kam vorüber, und trug mit großer Anstrengung eine Ähre, die sie zum Nest bringen wollte.
„Warum kommst du nicht mit mir“, sagte die Heuschrecke, „anstatt zu schuften und dich abzuschleppen“?
„Ich helfe, um für den Winter Vorräte anzulegen“, sagte die Ameise, „und ich empfehle dir, das gleiche zu tun“.
„Warum sich jetzt schon Mühe machen und über den Winter nachdenken?“, sagte sich die Heuschrecke. „Wir haben derzeit reichlich zu fressen“.

Und die Ameise ging weiter auf ihrem Weg, und setzte ihre Arbeit fort.
Als der Winter kam, dachte die Heuschrecke vor Hunger zu sterben. Dann sah sie, wie die Ameisen jeden Tag Mais und Getreide aus den Lagern verteilten, die sie im Sommer gesammelt hatten.
Dann wusste die Heuschrecke:
„Sammle in der Zeit, dann hast du in der Not!“

MORAL:
Vergiss nicht – es gibt eine Zeit für die Arbeit und eine Zeit für das Spiel!
Arbeite heute, und du kannst die Vorteile Morgen genießen . . .

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7 Antworten zu “Sonntagsmärchen

  1. aha, eine Fabel! Die könnte ich mit meinen Insektenbildern ja auch mal bestücken….

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