Der Duft der Frauen

…ist einer meiner Lieblingsfilme. Unvergesslich die Tanzszene mir Al Pacino. Wenn ich die Augen schließe, kann ich die verführerische Erotik des Moments riechen.

Ein Duft ist ein Versprechen, ein zarter Hinweis auf die Einzigartigeit einer Person. Mit ihm will ich mich abheben, ohne aufzufallen.
Mir sind übertriebene Gerüche genauso unangenehm wie schlechte. Schwere, intensive Parfume – welche die Trägerin, die noch Meter weit entfernt ist – ankündigen, weisen eher auf eine laute Persönlichkeit denn auf guten Geschmack hin.

Unangenehm sind mir auch Deodorantwolken die nicht nur ihre Benutzerin in Aerosolschwaden zweifelhaften Inhalts hüllen. Den eventuell vorhandenen Schweißgeruch beheben sie nicht, sondern überdecken ihn nur mangelhaft.
Was tun?

Eine von mir bevorzugte Alternative sind Körperpuder. In Deutschland seit Jahren aus der Mode, vielleicht auch aus einer Zeit verachtet, in der Körperpuder Wasser ersetzte, wird mit ihrer Benutzung zugleich Körpercreme – die auch gern an den Kleidern kleben bleibt – überflüssig
Allererste Wahl für mich sind die Körperpuder der englischen Firma Yardley.
In 20 cm hohen Dosen gibt es feine, seidige, zart parfümierte Puder in den verschiedensten Duftrichtungen.
Natürliche Inhaltsstoffe wie z.B. Talc,  Calcium carbonat,  Magnesium carbonat,  Linalool und diverse edle Pflanzenöle lassen den Gebrauch selbst für Allergiker und mit Neurodermitis Geplagten zu. Die Körnchengröße der zerriebenen Inhaltsstoffe ist dabei so klein, dass sie sich direkt mit der Haut verbinden und nicht in den Stoff wechseln, so bieten sie sicheren, dauerhaften Schutz. Talk ist eines der weichesten Mineralien und wirkt wasserabweisend, dadurch verdichtet sich der Schutz auf der Haut zu einer sicheren Barriere, dennoch kann die Haut atmen.
Die Palette der Duftsorten ist groß und reicht von blumigen Düften – die auf’s Lieblingsparfum abstimmbar sind – wie English Rose, Lilly of the Vally, English Lavender, Iris oder April Violets bis zu sanften oder herben Duftnuancen wie White Satin oder Taylor of Lodon Chique.
Mein Favorit ist April Vilolets – Veilchen.
Nach dem Duschen oder Baden auf die feuchte oder trockene Haut (ganz nach Vorliebe) aufgetragen, trocknet, glättet, schützt und parfumiert es meine Haut auf sanfteste Weise. Nach dem Gebrauch bleibt ein Gefühl von geschützter Weichheit und zarter Frische zurück und ein Gefühl, das mir den ganzen Tag klare Reinheit bringt. Eingehüllt in einen unaufdringlichen dennoch unverwechselbaren, zarten Duft bin ich auch im größten Alltagsstress ganz bei mir. Zudem schützt das Körperpuder intensiv vor lästigem Wundreiben durch schwitzen an vielen – allen Frauen gut bekannten – Stellen.

Mit einer Dose deren Inhalt 200g beträgt, komme ich bei täglicher Anwendung ca. drei Monate aus, auch hier kein Vergleich zu Deodorants.
Zart, frisch und gepflegt, in einen sanften Duft gehüllt, der ganz ich bin, fühle ich mich in beim lauten Trubel des Alltags in die regenfrische Ruhe meines Gartens versetzt und laufe mit einem lächeln durch meinen Tag.

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17 Antworten zu “Der Duft der Frauen

  1. Liebe Arabella! Danke für den schönen Beitrag! Auch ich mag Körperpuder sehr! In England ist er ja überall in allen Duftrichtungen zu erstehen, während er in Deutschland etwas aus der Mode ist, weil er im Ruf steht, die Haut auszutrocknen… Was er aber, wie Du ja schreibst, nicht tut, wenn man ihn richtig anwendet! Dir alles Liebe und ein wunderschönes Jahr 2018 in Gesundheit und Fröhlichkeit, aber auch leiser Bedachtheit, wie es Deinem Naturell entspricht… Alles Liebe, Nessy

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  2. wie gerne habe ich deinen Beitrag gelesen, da ich diese Vorliebe auch pflege, eingehüllt in die Düfte der Natur, du beschreibst es wunderbar.

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  3. Hex Arabella: ich bin überrascht – „product placement“ auf Deinem Blog …

    Aber Du hast Recht: Mit Wasser kann man sinnvolleres anstellen als dreimal täglich zu Duschen.

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  4. „Hey“ sollte das natürlich heissen.

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  5. Frauen sind nun mal dufte. Vor allem meine. 😀

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  6. Der Duft der Wörter… wundervoll! 🤗

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  7. Es ist sicher nicht so meins, aber wenn du es magst und damit klarkommst, ist es fein.
    Ich hätte Bedenken, dass es die Poren verstopft und dann Pickel entstecken, wo man sie nicht haben möchte.

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  8. Diesen Film mag ich auch so sehr! Ich glaube, ich muss ihn unbedingt bald wieder mal ansehen!

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