Voradventliches oder Stollen backen

Wie in jedem Jahr backen wir unseren Weihnachtsstollen selber.

Ohne die Hilfe meiner Schwiegermutter wäre das ein anstrengendes Vergnügen. Sie hat die ganze Vorbereitung erledigt, alle Zutaten eingekauft und hergerichtet, so dass am Backtag wirklich nur noch der Teig geknetet und gebacken werden muss.

Früher wurde der Stollen nicht vor dem 24.Dezember angeschnitten, heute essen wir ihn auch schon im Advent, dafür dann nach Weihnachten kaum noch, während er in vergangen Zeiten oft bis Ostern auf den Tisch kam.

Die vielen gehaltvollen und leckeren Zutaten machen den Stollen zu einem kleinen Weihnachtswunder. Vor dem Verzehr muss er unbedingt ruhen, deswegen ist es höchste Zeit ihn zu machen.

Wichtig ist ein ordentlicher Hefeteig, meiner Schwiegermutter gelingt dieser immer und so kann das Kneten mit großen und mit kleinen Händen beginnen.

In Rum eingelegte Rosinen dürfen auf keinen Fall fehlen, sie sind auch wunderbar zum Naschen geeignet, natürlich nur für die Großen.

Zusätzlich zum Stollen backen wir immer Stollenkuchen, dafür wird der Stollenteig mit gekochter und und durch die Presse gedrückter Kartoffel vermengt. Der Stollenkuchen ist eine Besonderheit, ihn gibt es nur einmal im Jahr. Am Besten schmeckt er noch warm am Backtag selber, so lässt sich auch der wunderbare Stollenduft besser aushalten, vom Stollen selber kann ja nicht genascht werden.

Mit dem Kuchen backen ist auch gleich der Herd vorgeheizt und nun kann der Stollen hinein.

In Sachsen hat das Stollen backen eine lange Tradition. Früher backte fast jede Familie selbst und fuhr dann mit dem Handwagen zum Bäcker, der das Teig kneten und backen übernahm. Mit den modernen Backöfen der heutigen Zeit, lässt der Stollen sich auch gut zu Hause backen. Die Rezepte dafür sind verschieden, das Rezept meiner Schwiegermutter ist für uns das Beste und natürlich ist und bleibt es ein geheimes Familienrezept.

Gebuttert und mit Puderzucker bestäubt ist auch in diesem Jahr unser gut gelungener Stollen Vorfreude auf die Weihnachtszeit.

29 Antworten zu “Voradventliches oder Stollen backen

  1. Jetzt bin ich beleidigt!
    Kein Rezept, keinen Stollen, nicht mal den Duft bekomme ich.

    😉

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  2. Der Stollen von Arabella schmeckt nicht nur klasse, er wird auch nach echtem Stollenbäckerzertifikat gemacht! Hach, es müsste schon Duftinternet geben 🙂

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  3. Das sieht aber professionell aus, unglaubliche Dimensionen!!! Guten Hunger☺

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  4. Moin. Super! Seit Jahren bin ich schon in Versuchung, mich auch mal an einem Stollen zu versuchen. Aber noch haben wir so jemanden wie deine Schwiegermutter, die das erledigt. Also wird’s wohl auch in diesem Jahr bei mir beim Spritzgebäck und Lebkuchen bleiben. Letzterer Teig ist schon angesetzt, nun ruht er so vor sich hin – und duftet nach all den Gewürzen 😉
    Grüße von der Ostsee!

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  5. Das beste an Weihnachten. 🙂 Allein schon der Duft, der beim und nach dem Backen durchs Haus zieht. Als Kind fiel es mir sehr schwer, mich zu beherrschen, nicht schon vor Heilig Abend Stollen zu kosten. :-))) Ja, der wurde damals bei uns auch erst am 24. angeschnitten.
    LG und ein schönes Wochenende, Eberhard

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  6. Der sieht schon so verführerisch aus…..<3

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  7. Genau das richtige zu dieser Jahreszeit.

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  8. Weihnachten kann kommen – bestimmt werden ab nächste Woche noch Plätzchen gebacken.

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  9. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, das sieht soooo lecker aus.

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  10. Schade um das schöne Rezept. Aber geheim ist geheim. Einen Stollen habe ich selbst noch nie gebacken, dafür jede Menge Plätzchen in allen Variationen. Das ist mit das Schönste an der Adventszeit.

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  11. Stollenkuchen gab es IMMER zum Willkommenskaffee bei meinen Schwiegerelern im Erzgebirge, wenn wir zum Weihnachtsfest hinfuhren. Sündhaft lecker. Leider ist die Schwiegermutter nicht mehr in der Lage zu dieser Arbeit – schon wegen des Stollenkuchens muss ich das noch lernen… Ich bin bisher nur Spezi für Böhmische Nussplätzchen…:)

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