Zum Tag

Frau Merkel wurde gestern in Annaberg unfreundlich empfangen.

Keinesfalls entsprechen Zeitungsmitteilungen der Wahrheit, die den unfreundlichen Empfang ausschließlich 100 bis 150 „ausländerfeindlichen Pegidamitgliedern“ anhaften.

Frau Merkel dazu:

„Manche können nur schreien, manche wollen etwas bewegen, andere rufen nur.“

Genau Frau Merkel, wir, und ich distanziere mich entschieden von Nazianhängern, wollen etwas bewegen, darum rufen wir – laut.

Advertisements

44 Antworten zu “Zum Tag

  1. Dein letzter Satz ist ganz wichtig!

    Gefällt 2 Personen

  2. Ich habe die Befürchtung dass weder rufen noch schreien bei dieser Frau etwas bewirkt. Sie hört nur, was sie hören will. Sie wähnt sich auf der sicheren Seite (Wahlprognosen). Ich hoffe, durch die Wahlen wird etwas bewegt!

    Gefällt 1 Person

  3. Witzig, gerade haben ich einen Artikel fertig gestellt, der sich mit den Medien beschäftigt.

    Gefällt 2 Personen

    • Verehrter Ritter von Rosen, ich habe mir bewusst Zeit gelassen, um zu antworten.
      Jeder ehemalige DDR-Bürger weiss um den „Wahrheitsgehalt“ der Medien. Es ist erschreckend für mich, wie rückständig die konsumverseuchten Bürger der „alten Bundesländer“ sind.
      Statt sich über den Solidaritätszuschlag aufzuregen, sollten sie nachdenken….

      Gefällt mir

  4. Vor allem müssen wir zur Wahl gehen und richtig wählen.
    Es wäre doch noch schöner, wenn niemand auf diese dämlichen Veranstaltungen gehen, die der Steuerzahler auch noch mit zig Millionen bezahlt.

    Gefällt 3 Personen

  5. wie auch immer noch, Bewegung ist Vonnöten und ultrarechts gesinnte gehen gar nicht, aber Muddi?!

    Gefällt 3 Personen

    • Ich kann weder mit utrarechts noch mit Muddi etwas anfangen… Was meinst du?

      Gefällt 1 Person

      • ja genau…

        Gefällt mir

        • Ja genau kann ich nicht verstehen.
          1964 bin ich in der von den Sowjets besetzem Gebiet Deutschlands geboren worden. Mein Abitur durfte ich nicht machen, weil meine Meinung nicht der herrschenden Diktatur zu Füßen lag.
          Glaubt denn wirklich ein im amerikanisch besetzten Sektor geborerener Mensch, frei zu sein, weil er alles kaufen kann…wenn er Geld hat…
          Ich war auf der Straße, ich habe gerufen…

          Gefällt 1 Person

          • mit ja genau meine ich, dass Muddi für mich keine Option ist und nie gewesen ist, auch wenn sie manches besser machte, als ich es je von ihr geglaubt hätte. Und altrarechts ist für mich ein no-go- das hat zum Teil Wurzeln in meiner sehr persönlichen Familiengeschichte, aber auch darin, dass ich Menschen, die sich über andere Menschen erheben, sich für die bessere „Rasse“ halten nichts gemein habe!
            Was nun mein leben in dem von dir genannten amerikanischen Sektor anbelangt, so kann ich dir nur sagen, dass ich immer eine Fremde war, ich weiß nicht wie oft man mir gesagt hat: dann geh doch nach „drüben“, verstanden habe ich mich damit nicht gefühlt. Kaufkraft hat nichts mit Menschlichkeit und nicht mit Zwischenmenschlichkeit zu tun! An sich wäre das jetzt fast einen Roman wert, aber ich hoffe du verstehst mich auch so. Vielleicht bin ich dir näher, als du gerade glaubst?!?

            Gefällt mir

            • Ich glaube immer.
              Vor allem daran, dass Geschichte wissenswert ist, Menschen verbindet.
              Nimmer würd‘ ich …no go …sagen, eventuell. ..nietschewo. ..
              Liebe Ulli, wenn ich richtig denke sind die bevorstehenden Wahlen das, was ich vor langer Zeit erlebte. . nichtig.
              Einzig richtig wäre meiner Meinung nach…gesamt Deutschland geht zur Wahl und streicht gesamt diese verlogenen Parteien.

              Gefällt 1 Person

              • Die Menschen dürsten nach Veränderung, nach greifbarer und spürbarer Veränderung im positivem Sinne, aber das hat gerade niemand zu bieten, weil das Kapital allmächtig ist (?) und weil wirkliche Veränderung Mut brauct, großen Mut!

                Gefällt mir

                • Erinneren wir uns an die Zeit der Reformation, erinnern wir uns an die Bauernkriege…
                  Als Adam grub, als Eva spann…wo war denn da der Edelmann? Jan Hus hat sein Leben dafür gegeben…weitergetratscht wird Luther.

                  Gefällt 1 Person

                • meinst du damit, dass wir an einer Schwelle stehen an der es um Leben und Tod geht?

                  Gefällt mir

                • Ja.
                  Mit Schrecken erinnere ich mich an die Situation in der Zeit der Wende.
                  Niemals vorher hatte ich solche Ängste vor Bürgerkrieg. Mein Mann war damals leitender Richter am Amtsgericht. Wir hatten furchtbare Angst vor einem angeordneten Schießbefehl der gegen die Leipziger Demonstranten gerichtet war. Demonstranten gab es allerorten…, hevorzuheben sind Plauen und Annaberg.
                  Ich habe meinem Mann geraten, sein Amt nieder zu legen, niemand wusste was geschieht…er hätte auch, wenn der Befehl gekommen wäre, auf mich schiessen lassen müssen.
                  So etwas vergisst sich nicht.

                  Gefällt 1 Person

                • Das sind Extreme, die ich nicht persönlich kenne, die ich aber aus Erzählungen und der Literatur kenne, da gilt vielleicht nur noch ein sehr menschliches Gewissen?
                  Liebe Arabella, das sind sehr schwere Themen und was darin richtig und/oder falsch ist entzieht sich mir manchmal. Ich kann nur immer wieder von der Menschlichkeit ausgehen, so, wie ich sie verstehe, aber was schert das gewisse Mächte?
                  nachdenklich grüße ich dich zur guten Nacht…

                  Gefällt mir

                • Wir sind es die in Mehrheit stehen.
                  Wir sind es die zahlen.
                  Wir sind es die ausbluten.
                  Wir sind es die Obdachlosen Hilfe bieten.
                  Wir sind es die Kraft haben.
                  Wir sind eine Stimme.
                  Wir sind das Volk.

                  Gefällt 1 Person

                • Das ist die Directive, das ist der Traum…

                  Gefällt mir

                • Ja liebe Ulli.
                  Für diesen Traum habe ich viele persönliche Verluste hinnehmen müssen.
                  Der Größte ist die Resignation die vorherrscht.
                  Es wird schlimm werden.

                  Gefällt 1 Person

                • Tatsächlich bin ich Zurzeit auch nicht wirklich zuversichtlich.
                  Die Resignation treibt schon lange ihre Blüten –
                  bleiben wir uns selbst treu, für ein buntes und erfülltes Leben, für eine Welt in die unsere Enkelkinder noch immer Freude empfinden können. Ich schrieb es auch vor einigen Tagen bei mir, es gilt mehr und mehr sich und den Idealen treu zu sein und zu bleiben und sie zu vertreten, auch wenn man dabei andere verliert … selbst wenn man sich auf politisches Glatteis begibt…

                  Gefällt 1 Person

                • Für heute schlafen wir erstmal;-)

                  Gefällt 1 Person

                • ja, jetzt gleich! schlaf gut und träume bunt, liebe Arabella 🙂

                  Gefällt mir

                • Hab ich gemacht, du hoffentlich auch.
                  Guten Morgen

                  Gefällt 1 Person

                • Ja, tief und fest.
                  Guten Morgen…

                  Gefällt 1 Person

  6. „flüstern und SCHREIEN“ hieß mal ein auch heute noch(oder wieder) sehenswerter Dok-Film über Ost-Rock 1988. Der hieß programmatisch so. Thema Stagnation. Passt irgendwie grandios.

    Gefällt 2 Personen

    • Grandios passt hier gar nichts. Ich habe mich selten beschissener als in Annaberg empfunden.

      Gefällt mir

      • Am Puls der Zeit … AmPulsderZeit… Katja Epstein radelt durch die DDR und preißt die touristischen Vorzüge des späteren Neu5Lands…das Silly Album „Februar“ erscheint und erntet einen furiosen Verriss in „Melodie+Rhythmus“…“flüstern+Schreien“ kommt in die Spezialkinos der Großstädte und wird zunächst sehr vorsichtig „besprochen“, dann doch gelobt…die Nachrichten predigen Übererfüllung aller Pläne(obwohl inzwischen jeder weiß, wie das (rechnerisch) geht, auch wenn nichts getan wird, ….Erich H. trinkt Kaffe mit einer Familie in der millionsten Neubauwohnung von Marzahn… Krankenschwestern verdienen schlecht, Verkäuferinnen verdienen schlecht, die Renten bleiben auf dem Niveau der frühen 70er (also elend) … an immer mehr PKW-Antennen weiße Wimpel…
        Was passt da nicht? Ist doch genau dasselbe Elend. Bloß Katja Epstein fehlt.

        Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s