Mein erstes Sauerteigbrot

Seitdem ich meine Wochendbrötchen selbst mache, träume ich davon, das Brot für das Frühstück an den Wochentagen selbst zu backen. Bei meinem Freund Arno habe ich ein Rezept dafür entdeckt.

https://rosenkocht.wordpress.com/2016/02/25/sauerteigbrot/

Lieber Arno, deine Rezepte sind einfach großartig! Die Mengenangaben sind absolut zuverlässig, der Hergang selbst best nachvollziehbar geschildert und Zusatzstoffe – die keiner braucht – gibt es selbstverständlich nicht. An dieser Stelle danke ich dir für all deine Mühe dabei. Ich habe die Mehlarten abgeändert, weil ich ein helleres Brot möchte, dass trotzdem gesünder als Weißbrot ist und dafür nehme ich:

700g Weizenvollkornmehl

300g Weizenmehl

700ml lauwarmes Wasser

3 TL Salz

150g Sauerteigstarter

40g Hefe

20g Butter/2 EL Semmelbrösel für die Form

Es ist das erste Mal, dass ich Sauerteigstarter verwende, ob dieser die beste Sorte ist, weiß ich nicht, seine Arbeit hat er hervorragend getan.

Die Mehlsorten siebe ich und vermische sie mit allen anderen Zutaten, 

dann löse ich die Hefe im lauwarmen Wasser auf und gebe die Flüssigkeit nach und nach dazu. Zum Kneten muss mein treuer RG 38 herhalten.

Wie seit 30 Jahren knetet er, dass es eine Lust ist. Es entsteht ein wunderbarer Teig, dem schon anzusehen ist, dass aus ihm etwas wird.

Mein Backofen ist noch vom Backen der Frühstücksbrötchen warm, jedoch unter 50 Grad, ich decke die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab und stelle sie für 20 Minuten hinein.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, der Teig ist gut aufgegangen. Nun knete ich ihn für 10 Minuten auf der bemehlten Arbeitsfläche und habe einen Heidenspass dabei. Eine bessere Arbeit gibt es wohl kaum…

An der richtigen Backform happert es mir, ich werde mir demnächst eine geeignete zulegen, bis dahin tut es meine Jenaglasform, die ich ausgebuttert und -gebröselt habe.

Dahinein gebe ich meinen geschmeidigen Brotteig und weil mir das Ganze soviel Freude macht, forme ich aus den Teigresten – die an meinen Fingern klebten – eine Blume als Dekoration.

Dann bemehle ich den Teig, decke ihn ab und stelle ihn für weitere 30 Minuten zum Gehen wieder in den Backofen. Was ich danach heraushole ist einfach eine Freude.

Wunderbar gegangener Brotteig… Den Backofen heize ich jetzt auf 250 Grad vor, dann kommt mein Brot bei Ober- und Unterhitze für 15 Minuten hinein. Die Temperatur drehe ich nach dieser Zeit auf 200 Grad zurück und backe mein erstes Sauerteigbrot in 45 Minuten fertig.

Arno rät, das Brot zum Abkühlen auf ein Gitter zu legen. Hier habe ich Schwierigkeiten durch meine Behelfsform. Heiß bekomme ich das Brot nicht heraus, ich muss es erst etwas abkühlen lassen, bevor es sich dann leicht löst. Also kann ich es doch noch auf einem Gitter ganz abkühlen lassen.

Auf mein Backwerk bin ich richtig stolz. Danke lieber Arno. Ich halbiere mein Brot, eine Hälfte friere ich ein,

die andere probiere ich sofort.

Knusprig außen, innen weich und durchgebacken, mehr als Butter braucht’s dazu nicht. So einfach ist so Gutes.

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24 Antworten zu “Mein erstes Sauerteigbrot

  1. Nichts schmeckt so lecker, wie selbst gebackenes Brot. Ich kann es gut nachvollziehen
    Lieben Dank
    Hilde

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  2. Ich schließe mich an 😉 Nichts geht über selbstgebackenes Brot. Lecker schaut es aus!
    Lieben Gruß, Emmi

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  3. Hammer … das erste Brot und dann gleich mit Deko! Haste fein gemacht! Es geht doch kaum etwas über ne frische Butterbemme!

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  4. Lecker, lecker. 🙂

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  5. Das sieht soooooooo lecker aus liebe Freundin und dieses Jenaglas hatten wir früher auch in der Küche! Du kannst als Form ebenfalls eine 26er Springform verwenden und irgendwann benötigst du keine Form mehr dafür 😉 Ich gebe dir völlig recht, die Kneterei ist der halbe Spaß daran und ein noch warmes Brot mit frischer Butter ist ein Traum! Dir eine köstliche Frühstückswoche 🙂

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  6. Göttlich! Und mit Verzierung.

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  7. Ah, toll. Und dann noch diese wunderbare Verzierung. 👍🏼

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  8. DAS sieht aber mal richtig gut aus. Wahrscheinlich schmeckt es auch so!

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  9. Toll, diese „Seitenbacher“ haben aber auch alles. Manchmal kann man auch bei einem noch richtigen Bäcker ein Töpfchen Natursauer holen.
    Dein Ergebnis sieht super schön aus.

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  10. Toll. Einfach toll.
    Ich hatte mal einen Versuch mit Roggenmehl, der voll daneben ging. Damit konnte man aber prima Mauern 🙂

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  11. Wie gut das duftet! Fein, fein, fein! Wir backen unser Brot ja auch selbst, es gibt nichts Besseres!

    Der RG 38 scheint uns ein treuer Küchenfreund zu sein! 😉

    Ach ja, die Blume sieht super aus!

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