Veronika – der Lenz ist da oder Spargelrisotto

Schönster Hochfrühling ist draußen, wohin man schaut blüht, grünt und duftet es. Gelegentlich reichte die Wärme schon für die Sommerküche, mein Mann und ich lieben es im Sommer einfache Gerichte direkt im Garten zu bereiten, oder zumindest einen Teil davon. 

Dazu haben wir uns im vergangenem Jahr eine einzelne Induktionsplatte zugelegt. Ob Topf oder Grillpfanne – im Grünem am Tisch sitzend, können wir uns so leichte Sommergerichte zubereiten. Schon beim Kochen draußen zu sein, gibt demselben eine solche Leichtigkeit, dass es Vergnügen statt Arbeit ist. Mittend in der Spargelzeit gibt es natürlich etwas mit diesem Saisongemüse – ein Risotto. Allerdings noch drinnen zubereitet, schon jedoch mit dem Blick in’s volle Grün des Gartens.

Es braucht dafür für 2 Personen:

1EL Olivenöl

1EL Butter

1Schalotte

1Knoblauchzehe

275g Spargel, weiß

200g Risottoreis

1Glas Weißwein

3/4l Hühnerbrühe

80g Parmesan

20ml Sahne

Salz und Pfeffer

In der zerlassenen Butter und dem Öl schwitze ich die Schalotten und etwas Knoblauch an. Den Spargel schäle ich und schneide die Spitzen ab, die ich bei Seite lege. Die Spargelstangen schneide ich in dünne Scheiben und brate auch sie an.

Alles dünste ich sacht weiter, ist der Spargel leicht gegart, streue ich den Risottoreis ein. Langsam lasse ich alles noch etwas weiterdünsten, bevor ich mit etwas Weißwein ablösche und ihn einkochen lasse.

Nach und nach fülle ich jetzt mit der Hühnerbrühe auf. Das Geheimnis eines guten Risottos liegt in der Qualität der Brühe. Meine ist selbst gemacht, gekauft geht auch, Brühwürfel gehen gar nicht. Den Reis immer wieder mit der Brühe auffüllen und einkochen lassen, solange bis er al dente gegart ist. 

Dabei achte ich darauf, das der Reis immer nur leicht mit der Hühnerbrühe bedeckt ist. Nach ca.30 Minuten ist der Reis gar, aber immer noch bissfest.

Um den Kochvorgang zu stoppen, gebe ich jetzt Sahne dazu und rühre die Hälfe des Parmesans in mein schlotziges Risotto. 

Mit Salz und Pfeffer schmecke ich ab. In Butter schwitze ich die bei Seite gelegten Spargelspitzen an, würze sie mit etwas Zucker und Zitrone. 

Die Spargelschalen habe ich zu Beginn ausgekocht, in ihrem Sud lasse ich die Spitzen gar ziehen. 

Fertig gegart sind sie mit geriebenem Parmesan eine köstliche Dekoration auf meinem Spargelrisotto, ein Löffelchen der eingekochten Zitronenbutter davon auf dem Risotto ist verfeinernder Abschluss. Ein Blättchen frischer Minze gibt es auch im Garten, dieses leichte Essen ist auch ein Augenschmaus.

Die ganze Welt ist wie verhext…Veronika der Spargel wächst…na dann…

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12 Antworten zu “Veronika – der Lenz ist da oder Spargelrisotto

  1. Wir lieben die Spargelsaison! So ein wunderbares Gemüse. Lecker, leicht, vielseitig einsetzbar und dazu noch gesund. Schlemmerherz, was willst Du mehr? 😊😊😊
    Hab einen schönen Sonntag!

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  2. Na, das ist ein gute Idee. Ich werde es dieser Tage ausprobieren. Danke!
    LG. u. einen schönen Sonntag
    Hilde

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  3. So auch hier….

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  4. Für mich nähm ich Grünspargel, aber mit dir würde ich auch den weißen essen! 😉

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  5. Mmmmmmmh, ich kann den Duft fast schon wahrnehmen, so lecker sieht dein Essen aus 🙂

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  6. Gut, dass du mir dein Rezept ins Gedächtnis gerufen hast, denn ich habe alles da, hatte nur noch keine Vorstellung was ich mit meinem ersten weißen Spargel seit Jahren machen soll 😀 Dankeschön!

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