In die Pfanne gehauen – Rinderhüftsteak

Die richtige Pfanne ist, neben gutem Fleisch, das Wichtigste bei der Zubereitung eines Steaks. Eine schwere Grillpfanne eignet sich am Besten. In Edelstahlpfanne hängt das Fleisch leicht an, reißt beim Wenden, beschichtete Pfannen werden nicht heiß genug. Nehme ich also unsere Sommerküchenpfanne und mache in ihr Butterschmalz sehr heiß.
Vorher habe ich die Pfanne mit Knoblauch eingerieben. In das heiße Fett gebe ich das Fleisch und ein paar Zweige Rosmarin. Das Fleisch habe ich vorher eine Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen.

Von beiden Seiten brate ich das Fleisch kräftig an, lasse es dann für ein paar Minuten ziehen 

und wickle die Fleischstücke in Alufolie.

Im Backofen gare ich das Fleisch fertig. Wir sind sträfliche „Durchgebratenesser“, dazu stehe ich. Steaks zählen nicht zu meinen Lieblingsgerichten, mein Gärtnergatte liebt sie, ihm will ich eine Freude machen. Nach ca. 15 Minuten bei 160 Grad ist das Fleisch in dem von mir gewünschten Zustand. Rosagebratenesser verkürzen diese Zeit einfach. Nach dem Rausnehmen lasse ich das Fleisch eingewickelt ruhen.

In der Zwischenzeit bereite ich die Soße. Dazu lösche ich einfach den Bratensatz mit Kalbsfond ab, gebe Sahne dazu und reduziere die Soße durch Einkochen. Zum Ende hin, binde ich die Soße mit kalten Butterstückchen und gebe den ausgetretenen Fleischsaft der nun ausgewickelten Steaks dazu.

Das ist ein Gärtnergattenessen und darum gibt es das dazu, was mein Mann liebt…Pommes. Diese hat er in unserer Sommerküche knusprig fritiert. 

Ein paar Buttererbsen dazu – das Essen schmeckt meinem Gärtnergatten garantiert. Es sind die ersten Steaks die ich brate, bisher hat das immer mein Gärtnergatte gemacht. 

Vor Aufregung habe ich die Erbsen vergessen, den Deckel auf dem Topf gelassen, so sind sie leider nicht grün geblieben. Dafür sind die Steaks gut. Gesalzen und gepfeffert habe ich sie erst auf dem Teller. Sie sind zart und trotzdem durchgebraten, wie wir es wollten. Die Soße ist auch sehr gelungen, intensiv und würzig. Drinnen ist es warm, draußen eisige Minusgrade im zweistelligem Bereich.

Solche Abende schenken innere Wärme. Durchaus ein Grund anzustoßen. Auf das Leben, auf den einfachen Genuss.

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18 Antworten zu “In die Pfanne gehauen – Rinderhüftsteak

  1. Das nächste Mal bitte erst um die Mittagszeit veröffentlichen – gelle !

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  2. Yummy! 👍

    LG und eine schönen Tag.

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  3. Man sollte immer ein Notfallsteak im Kühlschrank haben.

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  4. Sehr fein, da wäre ich gerne dein Gast … Fleisch(fr)esser unter sich!

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  5. das gefällt mir. ich wünsche eine gute Woche

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  6. Ich sage nur; Festschmaus 🙂
    Eine angenehme Woche wünsche ich dir!

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  7. Für outdoor – kochen ist es aber noch ganz schön frisch.

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  8. Das nennen wir eine gelungene Premiere! 🙂

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  9. Wer macht sich schon Gedanken um die Farbe von Erbsen, wenn das Steak gut schmeckt 😉 Bestimmt hast du die Prüfung bestanden und bist jetzt nicht mehr nervös liebe Arabella 🙂

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