Küchenfriemelei – Gemüsebrühe 

In Sachsen friemelt man rum, wenn man sich einem Hobby zuwendet, das einem Freude und Entspannung bringt. Ist das herrlich! Ein bissel in der Küche rumfriemeln. Kleine Sachen mit Liebe zubereiten, die dann später anderen kleinen Sachen einen feinen Geschmack geben. Beim Gemüse putzen Musik hören, rumträumen…kochen ist wie Yoga. Vielerlei Rezepte benötigen eine Gemüsebrühe, um richtig gut zu schmecken. Einfach lässt diese sich selbst herstellen und ist in sterilen Gläsern abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt über einen längeren Zeitraum haltbar. Ich habe große Lust auf Spaghetti mit Garnelen, dazu brauche ich eine feine Gemüsebrühe. Meinen Gärtnergatten neben mir beim Kochen zu haben, finde ich schön. Er schaut gern zu und ich koche nochmal so gern in seiner Gesellschaft.

Na dann, es braucht dafür:

1 Bund Suppengemüse

1 kleine Hand voll getrockneter Pilze

2 große Zwiebeln, ungeschält (nur die schmutzige, äußere Schale entferne ich)

4 Knoblauchzehen

2 EL Olivenöl

2 Zweige Thymian

2 Zweige Rosmarin

Salz

Pfefferkörner

Wacholderbeeren

2-3 Lorbeerblätter

3 Liter Wasser

Das Gemüse putze ich und schneide es in grobe Stücke.

In einem großen Topf schwitze ich alles im besten Olivenöl leicht an, dabei achte ich darauf, dass die ungeschälten Zwiebeln auf der Schnittseite leicht angeröstet werden. Zum Ende der ca.achtminütigen Schmorzeit gebe ich die getrockneten Pilze hinein.

Mit dem kalten Wasser lösche ich alles ab, gebe die Gewürze dazu. Vorsichtig salze ich, nachsalzen kann ich immer.

Wenn die Brühe kurz vorm Aufkochen ist, drehe ich die Hitze runter und gebe die Kräuter dazu. Alles lasse ich für 2-3 Stunden vor sich hinsimmern und einkochen, ohne die Brühe dabei aufkochen zu lassen. So bleibt sie wunderbar klar.

Nach einer knappen Stunde entferne ich den Rosmarin, damit die Brühe nicht seinen intensiven Geschmack annimmt.

Alle Zutaten entferne ich nach der Simmerzeit aus der fertigen Brühe und gebe diese durch ein mit einem Küchenpapier ausgelegtes Sieb.

Fertig.

Erst jetzt lasse ich meine Brühe aufkochen und gebe sie kochend heiß in saubere Gläschen. So habe ich einen kleinen Vorrat für vielerlei Gerichte. Demnächst für meine Spaghetti mit Garnelen.

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21 Antworten zu “Küchenfriemelei – Gemüsebrühe 

  1. Spannende Momente

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  2. du glückliche wenn du dabei entspannen kannst
    einen guten Tag für dich
    Sarah

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  3. Na Ihr seid ja ein Dreamteam! Beim Kochen in der Küche bin ich lieber allein und mach mir meine Lieblingsmusik an. Das Vorratskochen von Gemüsebrühe hab ich bisher noch nicht gemacht, erscheint mir aber sehr sinnvoll. Hast mich überzeugt, liebe Arabella. LG Annette

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  4. Friemeln gibt es hier im Norden auch, ist aber eher negativ besetzt. Man bastel und murkst eher herum, anstatt etwas Gescheites zu bekommen. Insofern ist es etwas anderes 🙂

    Deine Gemüsebrühe ist schon sehr aufwendig und teuer. Normalerweise werden alle Arten von Abschnitten und Schalen (ohne Sand natürlich) einfach in einen großen Topf gegeben und leise gekocht. Extra Gemüse dafür zu benutzen ist eher Verschwendung und zuviel des Guten.

    Aber deine Brühe ist sicher eine Sternevariante und ganz sicher auch ziemlich intensiv und lecker.

    Zu Garnelen nehme ich eher Fischfond, aber das ist Geschmackssache.

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  5. Ungeschälte Zwiebel ? Geht es da um Inhaltsstoffe in der Schale ?

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  6. Schönen guten Abend gnädige Arabella, dann habe ich heute ebenfalls den ganzen Tag gefriemelt 🙂

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  7. Danke! Immer gut, einen liebenden Menschen neben sich zu haben!
    Würze des Lebens…
    Gruß von Sonja

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  8. Wir machen unsere Gemüsebrühe auch immer selbst, ist einfach die Beste! 😉

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