Das Letzte vom Tag

Zitat: FAZ

…Und eine Gesellschaft, die sich für die Abschaffung des sozialen Elends erst dann interessiert, wenn es sich in spektakulärer Brutalität entlädt, ist sowieso schon verloren. …

https://www.google.de/amp/m.faz.net/aktuell/feuilleton/attentat-von-muenchen-stimmen-im-kopf-14354416.amp.html?client=ms-android-om-lge#

Advertisements

16 Antworten zu “Das Letzte vom Tag

  1. einfach – richtig – mehr gibt es dazu nicht zu sagen. barbara

    Gefällt 3 Personen

  2. So interessant ich deine eigene Bemerkung finde, so hohl finde ich den Artikel.

    „Der Horror besteht nicht in der Rückständigkeit des radikalen Denkens, sondern in seiner erschreckenden Modernität: Ein Beil, ein Bahn-Ticket, ein altes Bettlaken – mehr brauchte der Attentäter von Würzburg nicht, um ein richtiger Terrorist zu werden, nur ein paar Klicks.“

    Mit diesem Fragment kann ich nichts anfangen: Wieso ist Gewalt, die sich aus rückständigem Denken ergibt besser oder schlechter als Gewalt, die „modern“ ist ? Was ist an einem Beil, einem Bahn-Ticket und einem Bettlaken so besonders modern ? Wo genau ist der Zusammenhang zwischen dem Münchener und dem Würzburger Attentäter ? Was ist die Schlußfolgerung dieses Artikels ?

    Gefällt mir

  3. Dieser Artikel ist eine gute Analyse des IST – Zustandes, doch Lösungsansätze, wie man der Gewalt Herr werden kann, fehlen mir. Die können wohl nur in den Familien gefunden werden, indem man sich wieder auf die Urbedürfnisse eines jeden Kindes besinnt,
    die so einfach lauten wie LIEBE, Zeit, Geborgenheit, Vorleben von Werten etc…..nichts Materielles eben.
    LG
    Annemarie

    Gefällt 2 Personen

  4. Das stimmt leider, doch ist z.B. der Shoppingwahn etc. nicht nur Ersatz für eine gewisse innere Leere???!
    Das Problem ist sehr komplex und wir können nur bei uns selbst beginnen.

    Gefällt 1 Person

  5. …Soziale Kälte und fanatische Hitze; ein „Isolationstornado“ im Kopf…

    Gefällt 1 Person

  6. Es warn einmal die Stranglers und „No more Heroes anymore“ – und ein knutschendes Pärchen an der Mauer in Westberlin, was Bowie inspirierte zu seinem Song. Geniale Momente. Sternstunden der Menschheit.

    Der Text dagegen: 3 Seiten Phänomenzerredung, ohne auf den Punkt zu kommen: Chancenlosigkeit für einfacher veranlagte Menschen:
    Keine berufliche Nische in der du noch was wert sein kannst, wenn’s zur mittleren reife nun mal nicht reicht…
    Überangebot für die einen – immer mehr Abgehängte…
    Bei dem von München kommt hinzu, sein Identitätsproblem: „Ich bin Deutscher!“ (auf dem Dach des Parkhauses) – Der Film „Wandering Star“ mit Elvis als „Halbblut“ schnitt dieses Thema in den 60ern an, als es kein Thema war.

    Will man allen Ernstes jeden dieser Fälle künftig lediglich mit privaten Komplexen erklären?

    Was wird aus all den unbegleiteten Analphabeten, die letztes Jahr mit überhöhten Berufsträumen zu uns kamen?
    Wenn die nun merken, dass sie nicht Arzt und IT-Manager werden, sondern als Hilfskraft am Dönerspieß stehen- , oder in irgendeiner Fleischfabrik am Fließband Sklavenarbeit verrichten sollen – wie werden die mit ihrem Frust fertig werden? In ihren Mit20ern? Als angry young men? Immermalwieder mit Aufenthaltsgenehmigung und dann wieder „geduldet“, ohne Anschluss, ohne richtige Sprachkenntnis, …

    Ein Bob der Baumeisterspruch und 3x im Jahr ein Freundschaftsballspiel helfen da jedenfalls nicht weiter.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s