Erinnerungen – Meine unbekannten Großeltern

Für meine Mutter

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Kann man sich an jemanden erinnern, den man persönlich nicht kennt?
Ich versuche es.
Der Vater meiner Mutter starb vor meiner Geburt, ihre Mutter in meinem ersten Lebensjahr.
Versuche ich ein Bild von ihnen in meinem Kopf abzurufen, taucht nur ein Schwarz-Weiß-Foto auf.
Im Vordergrund einer Gesellschaft sitzt ein Paar Menschen, frühzeitig gealtert, schmale Körper. Abgenagt empfinde ich ihr Aussehen.
Ohne direkten Kontakt neigen sie sich einander zu.
Das Haar der Frau ist streng zurück gekämmt, so wie ich es oft trage.
Komme ich mit dieser Frisur zu meiner Mutter, fällt immer der Satz: „Du siehst aus wie meine Mutter.“
Das ist fast der einzige Satz den meine Mutter über ihre Eltern macht.
Nicht weil sie vergessen sind, sondern weil der Schmerz mancher Verluste niemals abschwächt, ein nicht Erwähnen lebensnotwendig wird, um eben zu überleben.
Verluste hat meine Mutter viele gemacht, mehr als ein Mensch erleben sollte.
Niemals hat sie ihren Überlebenswillen verloren, wenn auch die Heimat und die Eltern und zwei Mal den Mann. Das geschieht vielen, damit muss man leben, ohne das Lachen zu verlieren.
Jetzt, da sie über 80 Jahre alt ist, wohnt das Lachen in Form der Schaukelinhaberin drei Häuser neben ihr und söhnt sie aus.

Meine Großeltern stammen aus Schlesien.
Aus dem kleinem Dorf Teichenau, dem heutigen Bagieniec.

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Zirka 200 Menschen lebten dort. Deutsche und Polen, beide Sprachen wurden gesprochen. Schlesien hat eine wechselhafte Geschichte.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bagieniec

Zwischen 1976 und 1979 besuche ich gemeinsam mit meiner Mutter und meinem Stiefvater zwei Mal den Ort.
Noch leben Bekannte dort, die man besuchen kann.
Meine Mutter zieht es in ihre Heimat, mein Stiefvater fährt nur ihr zuliebe mit.
Er war deutscher Soldat, er hat in Rußland im Krieg kämpfen müssen, steht gefühlt immer noch auf deutscher Seite. Seine dramatischen Erlebnisse wird er nie verarbeiten. 30 Jahre später werden sie ihn jede Nacht einholen. Im Schlaf schlägt er schwer träumend so heftig um sich, dass ein Schlafen im gemeinsamen Bett nicht mehr möglich sein wird.
Mir ist die überflutende Gastfreundschaft der Leute in Erinnerung geblieben.
Essen und schlafen, für die willkommenen Gäste vom Besten, was das Haus zu bieten hat.
Endlose Waldwege, der Wald selber voller Him- und Heidelbeeren. Auf frisch gebackenen Waffeln kann man sie in der nächsten Stadt, gesammelt von fleißigen Händen, kaufen – dick mit Sahne bestrichen.
Der Dorfteich, in der Mitte des Dorfes, ist nur von Enten zum Schwimmen genutzt. Als ich in ihm baden gehe bin ich die Dorfsensation.
Wir laufen zu Fuß weitere Bekannte besuchen.
Durstig bin ich.
Aus der langgezogenen Tülle eines Kruges bekomme ich Quellwasser eingeschenkt.
Es ist so süß, frisch und klar, dass ich seinen Geschmack noch immer in Erinnerung habe.
Unsere Gastgeber haben eine Schweinezucht. In dem alten Stall geht alles nur mit aufwendiger Handarbeit.
Beim zweiten Besuch ist der Stall modernisiert und automatisiert.
Die Liebe zu ihm ist nicht mitgewachsen.
Vom Fortgehen nach dem Westen Deutschlands ist die Rede, schon lange.
Leichtere Arbeit, besseres Leben versprechen sich die Menschen.
Anfang 1980 verwirklichen sie diesen, ihren Plan und siedeln nach Deutschland um.
Als wir heim fahren, kommen wir an wogenden Kornfeldern vorbei.
In der heißen Mittagssonne liegen die Bauern im Schatten großer Bäume und gönnen sich die wohlverdiente Mittagspause.
„So sind die Polen.“ sagt mein Stiefvater.
Heute wie damals teile und verstehe ich diese Aussage nicht.
Die Heimfahrt ist die Letzte aus der Heimat meiner Mutter für mich.
1980 schließt die DDR die visumfreie Einreise nach Polen.
Zu groß ist die deutsche demokratische Angst vor den dort beginnenden Veränderungen.
Lange bleibt zwischen meiner Mutter und mir ein Schweigen über die Erlebnisse der Umsiedlung der deutschen Bevölkerung nach Kriegsende aus Schlesien, das nun zu Polen gehört.
Meine Mutter nennt diesen Vorgang Vertreibung.
Als ich mich selbst im Leben zurecht gefunden habe und auch von ihr sicher weiß, dass sie ausgesprochene Erinnerungen ertragen kann, frage ich sie danach.
Die Schaukelinhaberin auf ihrem Schoß haltend, erzählt sie hastig, als wollte sie das alles schnell hinter sich bringen.

„Teichenau war ein kleines Dorf. Das Bürgermeisteramt lag in Kreuzhütte, heute Kryzamowice.
Vor dem Krieg arbeitete mein Vater in Richterstal, heute Zdziechowice. Dort war er auf dem Gut angestellt.“
Der Vater ist ein heimatverbundener Mann, der seine Familie liebt.
Als die Arbeitslosigkeit um sich greift, wird auch er davon betroffen.
Hitler’s Bau der Autobahnen bringt Abhilfe und der Vater schachtet die zukünftigen Kriegswege, um seiner Familie den Lebensunterhalt zu sichern.
Als der Krieg beginnt, wird er nicht eingezogen. Im ersten Weltkrieg verletzt, wird er als kriegsuntauglich zurückgestellt.
Dafür muss er nach Hamburg gehen, in einer Munitionsfabrik Kriegsersatzdienst leisten.
Die Mutter will mit den Kindern nach, der Vater verhindert das.
Ihn treibt die Sehnsucht nach dem heimischen Dorfleben um, ruhiger wird er nur, wenn er aller paar Wochen heim kann, seine Familie besuchen.
Das stille Leben auf dem Dort und die Heimat weiß er zu schätzen, legt seiner Frau nah dort zu warten. Sie gibt dem nach.
Nach dem Abriß der alten Wohnhäuser lebt die Familie meiner Mutter zur Miete bei einem Bauern.
Sie schlachten gelegentlich ein selbstgezogenes Schwein und sichern damit ihre Ernährung.
In den ersten Wochen des Jahres 1945 ist Deutschland dabei den grausamen Krieg zu verlieren, Schlesien wird wenig später an Polen fallen.
Die Russen sind im Anmarsch, die Angst vor ihnen ist überall.
Als der Bruder meiner Mutter auf Soldatenurlaub kommt, bringt er die Nachricht mit – alle Deutschen müssen weg.
Der Vater ist wegen Krankheit zu Hause bei der Familie, nur die älteste Schwester ist in Deutschland, auch sie in einer Munitionsfabrik arbeitend.
Die Familie beschließt nach Landsberg, heute Gorzow Slaski, zu gehen, um einen der letzten Züge zu bekommen.
Der Bruder hatte ein Leben in der Heimat geplant, er will sich von Freunden verabschieden, bei denen er zeitweise gelebt hat und die ihm eine Bäckerlehre ermöglichen wollten. Lange war er krank und schmal, wer wenn nicht ein Bäcker hat Brot zu essen.
Sie übereden ihn, sich mit seiner Familie ihrem Tross anzuschließen und die Flucht mit einer Pferdekutsche zu wagen.

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Foto Quelle: R. Vetter: Schlesien, Köln 1992, S. 52

Über die Tschechei wollen sie nach Bayern.
Am 18.Januar 1945, dem Geburtstag der Mutter meiner Mutter, setzen sie sich in Bewegung.
Die Fahrt verzögert sich der vielen Flüchtenden wegen, tagelang stehen sie im Stau.
Inzwischen ist die russische Armee angekommen.
Die Flüchtenden verstecken sich im Wald, bis die Russen durchgezogen sind.
Hinter sich lassen sie gesprengte Brücken, eine Weiterreise wird unmöglich.
Der Vater erkundet verlassene Häuser, in denen sich die Familie bei ihrer Rückkehr versteckt.
14 Tage lang irren sie umher, bis die Russen sie entdecken.
Sie beschlagnahmen die Pferde und fast alles private Eigentum.
Das 10jährige Kind, das meine Mutter damals war, muss zusehen, wie ein alter Mann, die Pistole an den Kopf gesetzt, seine Stiefel ausziehen und dem Russen geben muss.
Die nackten Füße in der Eiseskälte sind sein Überlebenspreis – für wie lange…
Was für Gedanken gehen –  dabei zusehen müssend – durch den Kopf eines katholisch erzogenen, kleinen Mädchens, dem gelehrt wurde, dem Alter mit Respekt zu begegnen?
Die Straßengräben liegen bald voller Leichen und Tierkadaver.
„Eine junge Frau lag im Straßengraben“ sagt meine Mutter leise, „ihr langes, blondes Haar flutete in den dreckigen Schnee. Sie war seit Tagen tot. Niemals werde ich sie vergessen.“
Dem Vater gelingt es ein einzelnes Pferd einzufangen, das letztes Gebliebenes tragen kann. Sich versteckend, bei Bauern kurzzeitigen Unterschlupf findend, schlägt sich die Familie zu Fuß zurück nach Hause durch.
Die Wohnung die sie vorfinden ist verwüstet.
Alle Habe draußen verstreut, die Gläser mit dem letzten Eingemachten vom geschlachteten Schwein aufgerissen, geleert, der restliche Inhalt im Haus verschmiert.
So gut es geht, richten sie sich für die nächsten Wochen ein.
Der Vater organisiert Essen, kümmert sich um herrenloses Vieh, auf das es nicht umkommt.
Ein viertel Jahr später vertreiben angesiedelte Polen die Deutschen.
Bis dahin erleben die Kinder wechselhafte, unruhige Tage.
Schulbesuch und Schulverbot folgen in regelmäßigen Anständen.
Schließlich kommen die Russen, treiben alles vorhandene Vieh zur Grenze, lassen kaum das Überlebensnotwendigste.
Bei Deutschen die noch ein eigenes Heim haben, findet die Familie meiner Mutter nochmals Obdach in der alten Heimat.
Im Sommer 1946 beschließt die polnische Kommandatur das entweder die polnische Staatsbürgerschaft angenommen werden muss oder ein Verbleiben nicht länger geduldet werden wird.
Die älteste Schwester, das letzte fehlende Familienmitglied ist auf gut Glück heimgereist und hat ihre zurück gekehrte Familie gefunden.
Alle sind zusammen und beschließen, Schlesien zu verlassen.
Am 10.November 1946 steigen sie gemeinsam in Landsberg in ein Viehwagenzugabteil, um nach Deutschland zu fahren.
Meine Mutter trägt dabei ein kleines Säckchen voller Salz.
Salz darf niemals ausgehen, sollen Glück und Wohlstand erhalten bleiben.
So nimmt sie das Glück in dieser Form mit und verliert es im Zug. Bei der Suche danach geht sie selbst verloren, findet die Familie jedoch wieder.
Dieses Erlebnis muss sie tief beeindruckt haben.
Nie, so habe ich von ihr gelernt, darf das Salzfass gänzlich leer werden, soll der Segen weiter auf dem Hauhalt ruhen.
Wenn ich heute noch penibel darauf achte, dass mein Salz nie alle wir, bin ich also meiner unbekannten Großmutter nah.
Nach langer Reise in Deutschland angekommen, lebt die Familie eine Zeit in einem Auffanglager im sächsischen Flöha.
Im Februar 1947 wird ihr ein Aufenthalt in der nahe gelegenen Stadt Frankenberg zugewiesen, die meine Geburtsstadt werden wird.

Während meine Mutter mir das erzählt, rollen vor ihrem geöffneten Fenster deutsche und amerikanische Militärfahrzeuge vorbei.

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Die Amerikaner sind auf dem Weg zu einem Nato-Manöver in Estland und tanken in der nahe gelegenen Kaserne der Bundeswehr.
Nach dem Zwei-Plus-Vier-Vertrag von 1990 dürfen zwar auf dem Gebiet der ehemaligen DDR keine ausländischen Truppen stationiert werden, wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel.
Die Bundeswehr selbst räumt großes Militärfahrzeug, um sich auf einen Besuch der Ministerin für Verteidigung der Bundesrepublik Deutschland vorzubereiten.
Obwohl die Soldaten freundlich winkend grüßen, kann ich das Kriegsgedröhn nicht ertragen, schließe das Fenster und will nur noch heim in meinen Garten.
Hinten in einer stillen Ecke wächst eine alte Rose.
Der Vater meiner Mutter schenkte sie dem Vater meines Vaters zum Einzug in das neu gebaute Haus.
Sehe ich sie, bin ich meinem unbekannten Großvater nah.
Wie in jedem Jahr und als würde sie Zeit nicht kennen, streckt sie ihre Blütenknospen der Sonne und dem Regen entgegen.

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49 Antworten zu “Erinnerungen – Meine unbekannten Großeltern

  1. Varianten des Erinnerns

    Man
    w i l l sich an Vieles erinnern können …
    Man
    k a n n sich an einiges erinnern wollen …
    Man
    m u s s sich bedingt auch erinnern können …

    ABER:
    Man
    m u s s sich nicht in jedem Falle erinnern wollen …
    ___
    © PachT 2008
    Aus meinem Tagebuch

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  2. „Das Lachen wohnt in Form der Schaukelinhaberin nebenan“ … Arabella, das hast du ganz wunderbar ausgedrückt.
    Danke für deine Familiengeschichte!
    LG sk

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  3. Danke für diese eindrücklich erzählte Familiengeschichte…

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  4. Ich danke dir für deine Familiengeschichte. Meine Mutter stammt aus Ostpreußen. Auch ich habe einen Großvater und einen Stiefgroßvater, den ich nicht mehr kennenlernen durfte.
    Liebe und berührte Grüße
    Christiane

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  5. Danke, dass du einen Mosaikstein der Deutschen Geschichte aufgeschrieben hast. So wird er hoffentlich nie verloren gehen.

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  6. Kriege sind von Männern geschaffen, um ihre Vormachtstellung zu sichern. Im (angeblich nie existierenden) Matriarchat, haben die Frauen Konklikte anders lösen können. Aber wir waren in dieser Hinsicht schon immer cleverer und sind leider irgendwann selbst vom Patriarchat beeinflusst worden. Daher gibt es nun Flintenuschi und Mutti, die Deutschland am Hindukusch verteidigen. Das macht die Frau von Welt, das gehört sich so!

    Ich kenne leider auch keine Großeltern. Auch in Japan sterben Menschen manchmal früh. Aber dafür habe ich meine Eltern, Cousinen, einen Lieblingscousin, Tante und Onkel und sogar (m)eine Elfe. Ja! 🙂

    Dankeschön für deinen Text. Ich lese solche Erinnerungen gern.

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  7. Eine bewegende Geschichte, die Dich auch heute noch bewegt.
    Meine Urgroßmutter, Großmutter und Mutter kamen – männerlos – zur ungefähr selben Zeit aus Schlesien nach Hormersdorf – nicht weit weg von Dir. Meine Urgroßmutter habe ich nur in sehr jungen Jahren kennengelernt und die wenigen schönen Begegnungen mit dieser lieben Frau waren es, die machten, dass mein Kind ihren Namen trägt. Wir geben alle etwas weiter, was uns selber noch nicht einmal am eigenen Leib betroffen hat. Unbewusst bewusst.

    Gleichzeitig denke ich an die, die heute flüchten müssen und denen es auch heute noch genauso geht. Krieg ist großer großer Mist!

    Gefällt 2 Personen

  8. Liebe Arabella,

    danke für diese wunderbar geschriebene Familiengeschichte. Ich habe sie ausgedruckt, weil ich auf Papier am intensivsten lesen kann und viel angestrichen. Ich werde diese Geschichte aufbewahren.

    Ja, der Schmerz mancher Verluste schwächt niemals ab und man muss einen Weg finden, trotz des Schmerzes zu überleben. Das ist sehr schwer.

    „So sind die Polen“ – ein gefährliches Schubladendenken. Fremdenablehnung und Vorurteile sind schon an kleinen Äußerungen, manchmal an der Betonung eines Wortes zu erkennen. Dann flackern bei mir die Warnlampen.

    Von meinen 4 Großeltern durfte ich 3 leider nicht kennenlernen. Schön, wie du Möglichkeiten beschreibst, den unbekannten Verwandten trotzdem nah zu sein.
    „Hinten in einer stillen Ecke wächst eine alte Rose.“

    Herzliche Grüße
    Madame Filigran

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  9. Lange habe ich überlegt, wie soll ich reagieren? Was kann man zu so einer Geschichte noch beitragen? Entweder man versucht, seine eigenen Erinnerungen hinzu zu fügen oder man sagt nichts mehr, weil alles gesagt ist und man das Vorgetragene einfach auf sich wirken lässt. Ich habe mich zu letzterem entschieden. Nur so viel, deine Geschichte hat mich sehr berührt und auch bei mir viele Erinnerungen geweckt.

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  10. vieles erinnert mich an unsere Flucht und das „Ankommen“, schönes Wochenende für dich

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  11. So viele Schicksale, so viel Leid ….. Ich frage mich, was wohl gewesen wäre, wenn viele dieser Vertriebenen die neue Staatsbürgerschaft angenommen hätten ?

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  12. „So sind sie die Polen.“ … hielten an einer idyllischen aber unrentablen Art der Landwirtschaft fest… investierten nicht ins Schienennetz… kamen zu keiner Zeit auf die Idee, wenigstens sowas ähnliches, wie einen Sozialstaat zu erzeugen… also Verwerfungen gibt es da schon; und wiederaufgebaute Ruinenstädte allerdings auch und neverending Wohnungsnot…

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    • Mir hat dieses Art Leben sehr gefallen.

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    • Das erinnert mich an Agrarlandschaften in den USA: keine Bauern mehr, nur Maschinen und unendliche Weiten an Monokulturen. Das mag zwar eine Zeit lang rentabel sein, aber ist es auch wünschenswert ….

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    • Das ist das andere ungesunde Monsanto-Extrem. DAFÜR wollte ich selbstverständlich KEINE Reklame machen.
      Aber Bauern auf dem Kutschbock ihrer luftbereiften Wägelchen mit einem Klepper davor, sowie Kleinstäcker und immer am Rande der Hungersnot durch die 80er, das kanns auch nicht sein.

      Vernünftige Kompromisse, die in der Mitte dieser Hybris-Wege lägen, sind der angeblich „vernunftbegabten“ Menschheit (scheinbar) nicht möglich.

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  13. Uns fehlen nicht oft die Worte, aber heute schon….. Bewegend fällt uns nur ein…..

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  14. Ein wunderbarer, herzenswarmer Bericht, danke dafür! Bei all dem Schrecklichen und erneut Bedrohlichen: „eine Rose als Stütze“ (Hilde Domin)

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  15. Sie wissen es zwar ohnehin, dennoch. Ich danke Ihnen sehr für Ihren Erinnerungsbericht.So viel gäbe es dazu zu sagen, zu fragen….
    Ich danke Ihnen und grüsse Sie herzlich,
    Herr Ärmel

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  16. Ach kommt, „der Russe“, „der Pole“, „der Deutsche“, „der Grieche“ etc pp ist so faulig stinkiges Zeug, so leichenbitter, dass man es wirklich nicht in den Mund nehmen sollte. Nicht einmal in die Hand.

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  17. Schön, ergreifend und sehr informativ für jemand, der aus einer ganz anderen Welt kommt.

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  18. Meine Welt und die meiner Vorfahren war in der Schweiz eher friedlich. Trotzdem gäbe es viel zu erzählen. Das habe ich auch schon, nur auf Papier. Apropos Schweiz im Zweiten Weltkrieg: Da haben sich viele Schweizer Autoren kritisch geäussert, z.B. Walter Matthias Diggelmann (Die Hinterlassenschaft).

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