Das Letzte vom Tag

Während ich mich gemeinsam mit meinem Gärtnergatten am Wochenende erhole, platzt woanders der Himmel.
In meiner Gegend sind wir mit überlaufenden Dachrinnen und gefluteten Kellern glimpflich davon gekommen.
Sonntags vermeide ich es, Nachrichten zu lesen oder zu sehen.
Ein ruhig dahin gleitender Tag in der Woche ist mir notwendig geworden.
Heute nun erfahre ich die Ausmaße des Unwetters.
Erinnerungen an die letzten beiden schlimmen Hochwasser werden wach.
Die Solidarität die ich, selbst nicht betroffen, erlebte ist die gute Erinnerung dabei.
Ohne zu fragen wurde angepackt.
Jeder half jedem, solange bis das Schlimmste geschafft und beräumt war.
Die Regierung hat gehandelt und Gelder im außreichenden Maße zur Verfügung gestellt.
Gleiches wünsche ich allen die jetzt von dem Unwetter betroffen sind.

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12 Antworten zu “Das Letzte vom Tag

  1. Wir schließen uns Deinen Wünschen an! In vollem Umfang!

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  2. Schlimm wars gestern. Unglaublich, wie schnell harmlose Bächlein reißend werden und alles überflutet.
    Viele Leute waren heute Nacht Sandsäcke füllen oder brachten Pumpen.
    Die Solidarität ist auch hier groß. Das ist schön zu sehen.

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  3. Ich kenne Hochwasser aus dem Rheinland; ich kann mich nur anschließen.

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  4. Es ist wirklich schön zu sehen zu wieviel Solidarität Naturkatastrophen weltweit führen.

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  5. Du hast völlig recht, ein Tag ohne Nachrichten ändert gar nichts, außer das eigene Wohlbefinden und wenn sich der Planet nicht weiter drehen sollte, ist ein gelungener Tag vorher ebenfalls nicht verkehrt 🙂

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  6. Es war glaube ich in den 80er Jahren. Genau weiß ich es nicht mehr. Auf meiner Heimfahrt von der Arbeit ging ein Wolkenbruch nieder, der die Autofahrer zwang, schritttempo zu fahren. In unserem Ort stand plötzlich das Wasser so hoch auf der Straße, dass ich nicht bis nachhause fahren konnte. Zwei Straßen vorher musste ich das Auto abstellen. Ich sah noch, wie die Massen aus einer Straße auf mich zukamen. Die Gullideckel hatte es hoch gerissen. Also Hose hochkrempeln, Schuhe aus und nach Hause laufen. Kniehoch ging ich durchs Wasser. Zuhause angekommen hörte ich bereits die Leute, wie sie aus den Kellern das Wasser heraus pumpten.
    Wir hatten fast die ganze Nacht zu tun und die Solidarität war einmalig. Es zeigt sich immer wieder; in der Not rücken die Menschen zusammen. Es stellt sich nur für mich die Frage, wieviel Not brauchen wir noch, damit die Menschen wieder zusammen rücken???

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