Das Letzte vom Tag

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Es ist soweit.
Die dunkelste Zeit des Jahres hat begonnen.
Hier bei mir in Sachsen fallen, um sie zu erleuchten, Sterne vom Himmel.
Verfangen sich an Dachgiebeln und Wohnzimmerdecken, tauschen Lichblicke mit Schwippbögen, die allerorten die Fenster erhellen.
Pyramiden drehen sich gemächlich, künden von einer anderen Zeit.
Räuchermänneln verdichten das Grau der Tage und bringen rosige oder tannenfarbene Düfte.
Vorm Gartenfenster fliegen emsig sich Körnchen ergatternde Vögel.
Der Garten selber zieht ins Haus ein, bringt seinen Duft im Adventsstrauß mit.
Früher als in anderen Landesteilen beginnt er hier bei uns.
Nach dem Totensonntag werden die Häuser geschmückt, strahlen Behaglichkeit und Wärme aus.
Licht gegen die Dunkelheit.
Advent

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49 Antworten zu “Das Letzte vom Tag

  1. An dem dicken Stern unter der Decke bleiben auch gern die Zombies mit dem Augen hängen … die merken das ja nicht 🙂

    Happy Advent ! Schöne Ankunft !

    🙂

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  2. Schön hast du es und einen echten Herrnhuter Stern. Toll ist der!
    Bald nabelt auch bei mir ’s Rachermannl!
    Dann wär das Lied zum Tag:

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  3. Wir müssen die Kiste mit dem Herrnhuter Stern und der Erzgebirgspyramide noch aus dem Keller befreien. Bergman und Engel schlafen auch noch. Ich hoffe, ich komme bis Sonnabend in die (Weihnachtsdeko)Puschen.

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  4. Ha, da fällt mir ein, dass hier im Ärmelhaus aus den alten Zeiten auch noch ein grosser erzgebirgischer Weihnachtsstern auffindbar sein müsste…
    Feierabendliche Grüsse aus dem kreativen Bembelland

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  5. Meinen rot-weißen Herrnhuter häng ich morgen auf, und auch die Schwibbögen stell ich morgen ins Fenster.

    Heute brannte das erste Neidorfer Weihrichkarzl …

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  6. Ein Zweig Tannengrün
    Und hast du Weihnachten nicht mehr,
    nimm einen Zweig vom Tannengrün
    lass ein Lichtlein darauf glüh´n
    und such nicht lange hin und her.

    Horch, Kinderstimmen klingen fern!
    Das Lichtlein zuckt im leisen Wind.
    Du fühlst dich selber wieder Kind
    und wie auf einem seligen Stern …
    -Hermann Claudius-

    Ich liebe den Duft der Vorweihnachtszeit.
    Er schenkt mir das Gefühl von Geborgenheit wie ich es nur als Kind empfand.

    Liebe Grüße

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  7. Ich hatte mir immer so eine Pyramide gewünscht, eine hölzerne, bodenständige. Eines Tages vor 12 Jahren kam ich dann im Januar an einer Schachtel auf dem Sperrmüll vorbei, in der genau so eine stand. es fehlte lediglich ein Flügelchen von den 10. Ich habe mich sehr beschenkt gefühlt. Seitdem ist das schöne, ein wenig raue Teil bei uns….:)

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  8. Da ist er wieder, der wundervolle Stern! Ein tolles Stück!
    Ja, der Advent naht… wie schnell nun das Jahr zu Ende gehen wird….
    Die Zeit rast! Genießen wir jeden Moment!
    Wir wünschen Dir einen wundervollen Abend

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