Steinpilzrisotto

Italienische Küche mag ich sehr gern. Gnocci, Pasta und Risotto liebe ich.
Selber gemacht habe ich noch nichts von alledem, das werde ich ändern.
Den Anfang mache ich mit Risotto. Meine Ehrfurcht vor dem Gericht ist groß, ich mache es ganz alleine, hole mir aber die italienische Firma RAFFAELLI zu Hilfe.
http://raffaellifood.com/

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Von ihr gibt es Risotto in verschiedenen Geschmacksrichtungen.
Ich wähle Steinpilzrisotto.

Dazu brauche ich :

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Einen Beutel Steinpilzrisotto. Der Reis ist mit getrockneten Pilzen und Kräutern versetzt, beinhaltet 300g Arborio Reis und kostet 6,49 Euro.

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Zustätzlich werden benötigt:
2 Schalotten
300 ml Gemüsebrühe oder 200 ml Gemüsebrühe und 100 ml Weißwein (ich setzte über Nacht getrocknete Steinpilze in 300 ml Wasser an)
Parmesan
Butter

Der Reis muss laut Packungsangabe in 1 Liter kochendes Salzwasser gegeben werden.

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Während der Reis im sprudelnden Wasser dünstet, schwitze ich in etwas Butter die feingehackten Schalotten an und gebe sie zum Reis dazu.
Das Wasser verdampft schnell, wichtig ist, darauf zu achten, das es immer sprudelnd kocht.
Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, muss langsam und unter ständigem rühren Gemüsebrühe dazu gegeben werden. Dafür habe ich getrocknete Steinpilze über Nacht in Wasser eingeweicht, so wird das Steinpilzaroma des Risottos kräftiger.

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Nach und nach gebe ich die Pilzbrühe dazu, das Risotto beginnt schlozig zu werden. Am Ende kommen auch noch die aufgeweichten Steinpilze aus der Brühe hinein.
Das dauert insgesamt ca. 30 Minuten.
Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, den Topf vom Herd nehmen und das Risotto zugedeckt einige Minuten ruhen lassen.

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In dieser Zeit den Parmesan, Menge nach Geschmack, reiben und gemeinsam mit etwas Butter unter das Risotto rühren.

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Ein schloziges, aromatisch nach Steinpilzen duftendes Risotto ist entstanden. Ich bin begeistert.

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Das war ganz einfach.
Risotto wird als Vorspeise oder zu Schmorgerichten gereicht. Ich habe eine Schweinelende in Rotwein und mit Steinpilzen geschmort, die ich dazu reiche.

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Das Steinpilzrisotto schmeckt hervorragend und hat genau die richtige Konsistenz und ist trotzdem bißfest.
Wer keine selbst gesammelten und getrockneten Steinpilze hat, kann sie bei RAFFAELLI oder anderswo kaufen. Das ist für die verwendete Menge nicht zu teuer und das ist auch kein alltägliches Essen.
Nun gibt es sicher andere, aufwendigere Arten Risotto zu bereiten, ich werde vorerst dieser treu bleiben und habe mir vorsorglich schon einen Beutel Safran Risotto der selben Firma besorgt.
Dabei fiel mir ein Beutelchen allerfeinster Risottoreiskörner, von wirklich fast perlengleicher Schönheit in die Augen, die mit Trüffel versetzt waren.
Vielleicht ist das einen neuen, anderen Versuch wert.
Oskar Wild sagte ja : „Versuchungen soll man nachgeben. Wer weiß, wann sie wiederkommen.“

53 Antworten zu “Steinpilzrisotto

  1. eine sehr praktische Art leckeres Risotto zuzubereiten. Und diese leckere Steinpilzrotweinsoße dazu….yammiyammi 🙂

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  2. Einen wunderschönen guten Morgen!

    Mhhh! Risotto!
    Den lieben wir auch! Und mir ist es wie dir ergangen.
    Aber heute kaufe ich nur Risottoreis (habe ich eigentlich immer da) und experimentiere mit allem herum, was geht! Schaue einfach im Kühlschrank, was da ist und los geht`s! Und es ist immer in wunderbares Gericht!!! 🙂

    Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag!
    Maria

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  3. Das mit dem täglichen Kochen wird ja grad wieder aktuell(er) bei mir, da werde ich in Zukunft wohl nicht mehr nur lesen bei dir!

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  4. Ein Rezept ganz nach meinem Gusto!
    Und immer schön: rühren, rühren und nochmal…rühren…😊

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  5. Liebe Arabella; na das liest sich ja lecker ! Und sieht auch so aus 🙂
    Einen schönen Tag wünsche ich Dir.
    Liebe Grüße, Andreas

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  6. Das sieht so lecker aus, dass ich es fast schon rieche …. 😉

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  7. Leckerschmecker!
    Ich liebe Risotto jeglicher Art. Hast du schon mal mit Roter Bete ausprobiert? Oder mit Sepiatinte. Sieht spannend aus! 😉

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  8. Wir gratulieren zum gelungenen Risotto!!!
    Das hört sich wirklich sehr lecker an 🙂 🙂
    Bei uns gibt es zur Zeit nur ganz schnelle Küche wenn die Oase zu hat 😦 😦
    Aber die Lust am richtig Kochen wird schon wieder kommen.

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  9. Da habt ihr edel gespeist…lecker sieht es aus dein Risotto.
    Das Kochen überlasse ich im Moment meiner Studentin hier -die braucht das als Stressabbau 😉
    Liebe Grüße

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  10. An dir ist eine Sterneköchin verloren gegangen . L.G.

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  11. Pilze in Rahmsoße, das mag ich, ich bitte um Sonne, alles Gute für dich, Klaus

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  12. Aber da Du doch schon getrocknete Steinpilze vorrätig hast und verwendest warum dann diese vor-gemischte mit kleinen Pilzstückchen versetzte Reis-Sorte? Der Preis wäre dann auch günstiger und Du kannst den teuersten und besten Risottoreis von der Po-Ebene kaufen.

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  13. Sieht richtig gut aus!

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  14. agenda19892010

    ☺ .

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  15. Liebe Arabella,
    jetzt bekommen bitte keinen Schrecken. Das Rezept ist so richtig deutsch! Ich habe nun einmal das Glück, dass ich nicht so weit von den große Reisanbaugebieten im Piemont entfernt lebe. Man kann das hin- und zurück locker in einem Tag schaffen, muss man aber nicht. (Ich gehe gerne noch einen Abend nach Ghislarengo zu „Pepe & Maria“ [http://toettchen.eu/batsoa-gebackene-schweinsfuse-aus-dem-piemont/]
    , danach kann man nicht mehr fahren. Ich komme nach Ghioslarengo, weil ich im kaum 10 km entfernten Arborio im Spätherbst meinen Reis für das kommende Jahr kaufe. (Warum muss man Arborio nicht andünsten? Lass das nicht die Mamas in Arborio hören!) Ich schätze den Vialone, respektive den Carnaroli mehr. Beide kommen aus den gleichen Orten wie der Arborio. Richtig ist, dass Du viel rührst. Und geschmeckt hat er sicher auch. Vergleichen kann man aber nur, wenn man einmal die Sache anders angegangen ist und einen Spitzenreis hat. Darum werde ich Dich nicht vergessen. Wenn ich das nächste mal im Piemont bin, packe ich Dir ein Päckchen: Reis und Steinpilze vom Bauernmarkt in Gattinara – zusammen mit meinem Rezept, das ich vom Koch meines liebsten Restaurant habe.
    Liebe Grüße
    Gerd

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