Die hohen Tannen atmen…

Rainer Maria Rilke

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Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

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Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, –
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

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( P.S. Nein, wir haben aktuell keinen Schnee. Ich wünschte es mir sehr. )

58 Antworten zu “Die hohen Tannen atmen…

  1. Guten Morgen. Ich hoffe es ist auch ohne Schnee ein guter Morgen 😉
    Der Froschi schläft noch. Er hatte gestern einen anstrengenden Tag.

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  2. einen wunderbaren morgen für dich!
    hier schaut eher der frühling aus der erde. 🙂 aber es ist kalt. wenigstens das. und nun soll auch die sonne noch raus kommen.
    hab einen guten start in den freitag!
    ❤ lich kerstin

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  3. Rainer Maria Rilke ist schön!

    & –> noch einmal schlafen und es ist weiss draußen juhuuuuu 🙂

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  4. Guten Morgen, liebe Arabella!
    Wunderschönes Gedicht!
    Ich liebe Rilke und auch das Rilke Projekt!
    Und dir wünsche ich einen wunderschönen und glücklichen Tag
    und dass Frau Holle endlich Besuch von der fleißigen Goldmarie bekommt!
    Viele liebe Grüße
    Maria!

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  5. Rilke ja, aber bitte keinen Schnee!
    LG zum Wochenende Gerd

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  6. Der Herr Rilke konnte es halt!
    Hier hat heute Nacht jemand mit ein wenig Puderzucker gestreut. Besser als nix! ❄️

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  7. Wow, Lohgewitter, Schneegeflitter. Ich muss noch viel lernen, bis ich so wundervolle Gedichte schreibe. Gleich mal wo notieren 🙂

    Danke für den Schnee und für die wunderbare Lyrik, liebe Blumenfee!

    Herzlichst,
    Deine Lilifee

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  8. „und draußen wächst im Flockenflittern
    der weiße Tag zur Ewigkeit“
    Dieses Gefühl mag ich gerne. Hach.

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  9. Conny Wituschinski

    Guten Morgen … Lach grad wollt ich fragen ob bei euch so viel Schnee liegt … ok ok …. Sieht schön aus 🙂 Es war ein schöner Winter hier mit Euch im wordpress … 🙂 💫und diese Bilder erinnern auch daran 🙂
    Schöner Freitag 💫❄️🌞

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  10. Conny Wituschinski

    Echt … na dann hat sich dein Wunsch ja erfüllt:-)

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  11. Rilke ist super und deine Bilder erst recht, super Wochenende wünsche ich, Klaus

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  12. Guten Abend meine liebe Arabella,

    ein schönes Rilke Gedicht so passend zu deinen Fotos.
    Bei uns soll es Schnee geben am Wochenende und ich bin gespannt, wie viel. Würden gerne mal wieder im Wald durch den Schnee stapfen und die weiße Stille genießen 😉

    Habe gelesen, deine kleine Maus kommt zu dir und da wünsche ich euch natürlich, dass Frau Holle noch bissel ihre Betten schüttelt.

    Herzliebe Grüsse zu dir und einen feinen Abend,

    Uschi ❤

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  13. Schön hast du dieses feine Rilke-Poem zusätzlich noch weiter verzaubert,
    liebe Arabella, herzlichen Dank dafür
    und liebe Grüße zum Abend
    vom Lu

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  14. Das Wintergedicht läßt mich hier im warmen Zimmer frösteln und den Schneefall spüren…wenigstens im Geiste.
    Liebe Grüße aus dem grauen Niedersachsen

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  15. Ohje, der Herr Rilke, bei dem alles immer so leise oder leiser, still, oder stiller herüberkommt, musste wieder herhalten und natürlich mit dem großen Wort „Ewigkeit“ enden. ‚Amen“ möchte man rufen. Es gibt schlechtere Poeten und ich bin froh, dass er es nicht immer so ins Kitschige übertreibt. Der Edelkitscher polarisiert: Frauen lieben ihn, auch ob seines schönes Aussehens. Eine hier schrieb mal: „Und er sieht ja auch gut aus“. Ich halt mich da raus und denk an die Obdachlosen, die unter Brücken erfrieren, während im grünen Ofen ein Scheit kracht .. LG Sven

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  16. Darum geht es auch nicht, sondern dass Rilke eine idyllisch und romantisch schön verklärte Welt aufbaut, die real so nicht existiert, höchstens unter völlig blinden Menschen, die keine Empathie zeigen für das Elend um sie. Dickens war da anders. Bei Rilke dreht sich in seinen Gedichten alles um ihn und um seinen Lebensumkreis. Er hat nie über seinen Tellerrand hinweg sehen können und der lag halt oft da oben bei den Betuchten, Begünstigten, Wohlhabenden ..

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    • Für mich geht es schon darum.
      Ausflüge in eine nichtexistierende Welt sind gelegentlich einfach großartig.
      Was wären wir ohne Träume.
      Frag mal einen Obdachlosen.
      Und verrenne dich nicht in Einseitigkeiten.

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  17. Ein schönes Rilke Gedicht und ebenso schöne Bilder. L.G.

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  18. Ich agiere ja gerade gegen Einseitigkeiten und die Traumwelt, die ihr Spießbürger euch in euren Spießbürgerburgen aufbaut, damit ihr euer Gewissen beruhigt und gut schlafen könnt. In eurer heilen Welt möchte ich nicht leben. Dennoch lieben Gruß und gute Nacht 🙂

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  19. Und wieder ist Dir eine wunderbare Verbindung von Wörtern und Bildern gelungen…. 🙂

    Wir drücken Dir die Daumen, dass Dein Wunsch in Erfüllung geht und es nochmal bei Dir schneien wird!

    LG
    AnDi

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  20. Schön, gefällt mir….

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